2022 war ein schwerwiegendes Jahr für unsere Familie. Mit der Diagnose Brustkrebs gerieten Alus Welt, ihre Selbstwahrnehmung und ihre Pläne, Wünsche und Hoffnungen aus den Fugen.
Wir als Familie rotierten darum herum. Jede und Jeder für sich allein gelassen in gemeinsamer Hilflosigkeit. Als Eltern waren wir so ehrlich, wie wir es für unsere Kinder verschiedener Altersklassen für vertretbar hielten. Als Paar versuchten wir zusammenzuhalten und das in einer absoluten Todes- und Lebensangst für die Frau und große Sorge für mich als Partner. Dieser Zustand dauert seit 2022 an. Zwar sind die großen Therapien überstanden, aber das Thema Krebs, chronische Krankheiten und Nachwirkungen lässt uns seitdem nicht mehr los.
Meine Liebste entschied sich selbst mit dem Thema zu konfrontieren und auch allen Anderen, die es wissen wollten, davon zu berichten.
Wie so oft gab sich meine Frau nicht einfach der Krankheit hin. Sie wollte Austausch, Verstehen und Wissen. Ich wurde frommer, sie wurde klüger und schlanker. Somit habe ich ebenso viel dazugelernt. Schließlich kam Alu darauf, dass trotz des großen Themas Krebs, viele Hilfen für Betroffene und ihre Familien, noch nicht (oder noch nicht ausreichend) vorhanden und schnell auffindbar sind.

Das Buch “Meine Familie, der Krebs und ich” erscheint im Gräfe und Unzer Verlag.
Also entschied sie sich selbst ein Buch zu Schreiben. Darin sollte es um Wissen und Ratschläge für Menschen in unserer Situation gehen. Menschen, die in jeglicher Care- Verantwortung stehen. So ein Buch gibt es bis dato noch nicht, es ist also komplett neu.
Was macht die Krebserkrankung mit Familien? Wie kann diesem Umfeld einer erkrankten Person und den Betroffenen selbst weitergeholfen werden. Schnell hatte sie erste Inhalte zusammen. Dann begann sie passende Partner: innen zu finden. Erst eine Literaturagentin und schließlich einen Verlag. Nun reifte die Idee und weitere Inhalte entstanden.
Parallel zu Therapien und dem Kampf ums eigene Leben schrieb die Liebste, bat Expert: innen um Beiträge, interviewte Menschen und kuratierte einen Ratgeber. Die Gespräche zu dem Buch in der Familie und vor allem abends im Ehebett mit dem Ehemann, mir, brachten das Projekt und auch uns voran. Es war eine Aufarbeitung. Immer wieder schickte sie mir Beiträge, die ich lesen sollte und berichtete mir von ihren Ständen. Manchmal weinte sie beim Schreiben, manchmal weinte ich beim Lesen.

Wir freuen uns so sehr über die Veröffentlichung von “Meine Familie, der Krebs und ich”, passt in jede Tasche
Nun erscheint im April ihr Buch, das auch ein bisschen unser Familienbuch ist.
„Der Krebs, die Familie und ich“ kommt am 18. April 2026 vom Gräfe und Unzer Verlag in den Handel.
Es ist ein großartiges und liebevolles Buch, außerdem ist auf dem Cover der schöne Arm meiner Frau zu sehen. Es ist hoffentlich eine Hilfe für viele Menschen. Auf jeden Fall war es eine große Hilfe für uns auf der Reise mit einer bedrohlichen Massenerkrankung (500.000 Menschen pro Jahr bekommen die Diagnose Krebs) und für den Umgang mit den Folgen. Vielleicht ist es auch etwas für euch, eure Angehörigen oder Menschen in eurem Umfeld?

Ab Donnerstag im Handel, überall bestellbar. Meine Familie, der Krebs und ich, 20 Euro.
Dann bestellt gern das Buch in eurer Buchhandlung um die Ecke, oder im Internet (Affiliatelink) und helft damit gern das Krebsthema nicht dem Flüstern zu überlassen, denn das hilft Niemandem.
Solch ein Buch kann tragen, helfen, einen zum Lachen und Weinen bringen. Das Buch ist persönlich, humorvoll geschrieben und hilfreich, eine tolle Mischung!
Ich kann jetzt schon sagen, danke für dieses Buch! Ich bewundere dich für diese Leistung und liebe dich u.a. dafür, meine Macherin!
Euer
Konsti
Reden wir drüber, reden wir über Krebs “Meine Familie, der Krebs und ich”



1 Comment
amberlight
13. April 2026 at 09:32Wie gut. dsss sie die Kraft zum Schreiben gefunden hat …