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Zwischen den Jahren – Der Aberglaube und mein Wäscheberg

Zwischen den Jahren (so heißt es) sollte man wohl keine Wäsche waschen, das raten mir die “Easy Peasy Life Tipps” auf allen Social-Media Kanälen.

Das Mitnehmen der feuchten Wäsche in das neue Jahr ist ein schlechtes Omen, denn man schleppt so angeblich unfertige Dinge mit ins neue Jahr und Menschen könnten sterben. Ich denke die ganze Zeit:

  1. Welche Familie kann es sich denn leisten keine Wäsche zwischen den Jahren zu waschen?

  2. Welche Familien nehmen keine unerledigten Sachen mit ins neue Jahr?

Ein Familienmitglied könnte sterben wenn man Wäsche hängen lässt und überhaupt ist das alles ganz gruselig mit der Wäsche. Ich finde ja mehr mit der dreckigen Wäsche als mit der Sauberen. Als ich nur ein Kind hatte, da konnte ich diese “Anti Wäsche” Nummer noch als Ausrede für einige “faule” Tage hier benutzen, aber spätestens nach einer Magen-Darm-Grippe zu viert vor einigen Jahren weiß ich inzwischen Wäsche wird immer gewaschen, auch zwischen den Jahren, vor den Geburtstagen und nach den Sommerferien.

Aberglaube in der Familie_grossekoepfe.de

14 Gründe geliebt zu werden, gesammelt in einem Glas für das Jahr 2019.

Das ist ungefähr so als  würde man daran glauben, dass man nie wieder guten Sex haben wird wenn man beim Prosten (an Silvester) sich nicht in die Augen schaut, oder lieber kein Salz verschütten sollte, weil sonst das ganze Leben versalzen sein wird.

Ich hoffe ihr prostet mir alle an Silvester, vor einem Wäscheständer voller feuchter Wäsche, mit einem Glas Sekt zu (bei dem ihr nicht direkt in eure Kamera schaut) und streuselt dabei ein wenig Salz in das Bild hinein!

Ich freu mich schon drauf, bitte verlinkt uns!

Wir sprechen uns aber gesund und fröhlich in 2020, aber nur wenn ihr dann auch zu der Stelle zurück gekehrt seid, an der ihr das letzte Mal gestolpert seid, sonst habt ihr natürlich ein Problem.

Ich hoffe ihr schaut jetzt etwas entspannter dem Wäscheberg entgegen der euch schon fröhlich zuzwinkert.

Alu

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7 Comments

  • TAC
    27. Dezember 2019 at 10:06

    Die erste Maschine läuft, die Ladung für die zweite liegt daneben. Für morgen plane ich ebenfalls 2 Ladungen.
    Schon vor Jahren wurde das “nicht waschen” zwischen den Jahren auf “keine Bettwäsche” reduziert. Und selbst da überlege ich, das außer Kraft zu setzen, denn wir haben so schöne kuschelige Bettwäsche zu Weihnachten bekommen und Betten beziehen hab ich vor Weihnachten nicht mehr geschafft.
    Also, immer fröhlich Wäsche waschen 😉
    LG von TAC

  • Miri Am
    27. Dezember 2019 at 11:30

    Hier läuft die Waschmaschine auch gerade. Bis Silvester wird es längst alles getrocknet sein. Da wird dann vermutlich tatsächlich keine Wäsche hier herumstehen, aber das nicht wegen Aberglaube, sondern weil wir gar nicht da sind. Mit Bergen schmutziger Wäsche ins neue Jahr starten finde ich persönlich ja blöder als Wäsche, die immerhin schon sauber Ist und “nur” noch nicht trocken und weggeräumt.

  • Steffi
    27. Dezember 2019 at 17:20

    Ich hab heute vier Maschinen Wäsche gewaschen – ich möchte gar nicht wissen, was das für unsere Familie heißt… 😉

    Ich kenne das aber auch, dass man nicht Putzen (man kehrt das Glück aus dem neuen Jahr) und nicht waschen soll. Ich glaube aber, dass das unsere Uromas nur erfunden haben, um wenigstens einmal im Jahr ein bisschen die Füße hochlegen zu können…

  • Suomitany
    27. Dezember 2019 at 21:48

    Ich kenne es von meiner Oma so, dass zwischen Silvester und Neujahr nichts hängen soll 😉
    Ich hab heute gewaschen. Das passt also. LG Tanja

  • AnGarasu
    27. Dezember 2019 at 23:45

    Der Brauch hat was mit den Rauhnächten zu tun, in denen Geister und Dämonen draußen unterwegs sind (Wilde Jagd) und sich so in der aufgehängten Wäsche verfangen. Wenn man die dann abnimmt und mit rein nimmt, hat man auch die Geister im Haus.

  • Denise BloggerMum
    29. Dezember 2019 at 20:41

    Für uns auch völlig unrealistisch, so lange nicht zu waschen. Wegen der Renovierung und Umräumaktion letztes Wochenende und DREI Tagen ohne Waschen, hab ich noch Mount Washmore, der sich langsam abbaut (Wäschekorb noch voll, aber keine Wäschesäcke oder Körbe mehr daneben!). Ich finds halt nicht hübsch, aber notwendig zu fünft. Aber ich trage rote Unterwäsche zu Silvester, seit mir eine spanische Kollegin mal welche geschenkt hat, weil es Glück bringe. Ich möchte doch nichts provozieren und hoffe, dass wir alle 2020 lebendig und relativ gesund bleiben, eine schöne Zeit haben und reisen (Blogfamilia!!).

  • Rebekka
    31. Dezember 2019 at 22:33

    Hier ist alles noch schlimmer! Ich habe feuchte Wäsche in der Maschine, heute Nachmittag fertig geworden und nicht .mehr geschafft, die aufzuhängen *-*
    Was sagt das über unser nächstes Jahr aus? Dass es etwas müfflig wird? Naja…. zum Glück nehmen wir solche Sachen auch nicht ernst und senden ein virtuelles “Prosit” 🙂

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