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Wer packt hier die Geschenke ein? #MentalLoad

Wer packt die Geschenke ein?

Es ist Marathon angesagt. Die großen Ferien sind vorüber und nun gibt es einige Einladungen von Sommerkindern die ihren Geburtstag nachfeiern oder aber andere Anlässe zu denen man ein Geschenk mitbringen möchte.

Beim letzten Fall wollte (so wie oft) Alu noch das Geschenk einpacken bevor sie zur Konferenz fuhr. Ich hätte dann mit den Kindern an der Gartenfeier zur Einschulung von Kurt (Name von der Redaktion geändert) teilgenommen. Doch als ich ins Schlafzimmer kam, lag dort die Rolle Geschenkpapier und die Geschenke – unverpackt. Also machte ich mich auf die Suche nach Klebeband und Schere und probierte mein Glück. Schließlich waren die beiden Präsentteile verpackt. Dabei fiel mir auf, dass ich diese vorbereitende Tätigkeit in unserer Familie wirklich selten ausübe. Und ich kam ins Sinnieren. Kannte ich Männer die Geschenke einpackten? War das etwa auch wieder so eine Geschlechterungerechtigkeit? Müsste ich meine Frau damit mehr entlasten und passt es gar in die Mental-Load-Debatte die wir in letzter Zeit führen?

Wer packt Geschenke ein_grossekoepfe.de

Der einzige Mann der mir sofort vor Augen war wie er Geschenke einpackte, war mein Jugendkaplan. Manchmal, wenn uns vor einer Gruppenstunde noch gewahr wurde, dass es ein Geburtstagskind gab, zückte er Papier, Klebestreifen, Schere und Schleifenband und packte ziemlich flott die Geschenke ein (meist ein Buch).

Die Vereinbarkeit beginnt beim dran denken!

Zu Hause machten dies bei mir meist meine Mutter oder meine Schwester (die besonders aufwendig). Sicher packte auch mein Vater ab und an Mitbringsel ein. Schließlich  betrieb er lange ein Ladengeschäft, dort musste er es spätestens.

Und ich? Ich glaube ich habe es von meiner Mutter gelernt und mit meiner Schwester verfeinert. Damals war es noch sehr in Mode dieses Schleifenband zu kräuseln und dann noch aufzuriffeln. Zum Glück tut es heute oft das einfach verpackte Geschenk. Blöd wird es nur wenn die Form der Gabe polygonal, unförmig oder irgendwie rund ist. Dann beginnt die Papierschlacht. Warum aber verpackt bei uns meist Alu?

Warum macht das sie und eigentlich nicht ich?

Sie ist gelernte Buchhändlerin und daher für mich so eine Art Verpackungsprofi. Doch diese Setzung ist vielleicht auch schon wieder zu voreilig. Denn oft ist sie für mich nicht gründlich genug und wenn sie nicht da ist mache ich es doch eh. Dann dauert es zwar viermal so lang,  aber ist durchaus gründlich fertiggestellt. Und nun ist es doch Mentel-Load, um ehrlich zu sein. Ich denke an all diese Dinge einfach zu selten, ich kann mich ja auf meine Liebste verlassen.

Sicherlich wäre es schon entlastend wenn ich diesen Gedankenteil übernehmen würde, vielleicht auch einmal mehr die Geschenke besorge und mich ein wenig mehr auf diese Kleinigkeiten einlasse, damit die Herzdame nicht das auch noch im Kopf behalten muss.

Ich muss bewusster werden in den  scheinbar unscheinbaren Angelegenheiten und meinen Einpackstyle verbessern, das probiere ich jetzt mal.

Für einfach Einpacktipps bin ich übrigens dankbar. Wie geht es wohl Alu mit all diesen Anforderungen?

Euer Leichtmatrosen-DIY-Blogger

Konsti

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2 Comments

  • O.
    6. September 2018 at 08:16

    Wieso sind hier noch keine Kommentare? Ich hätte mich ebenfalls sehr über leichte Einpacktipps gefreut. Unsere Geschenke verpacke nämlich auch meistens ich, das heißt aber nicht, dass es bei mir wirklich gut aussieht 😉

    Schöner Artikel!

    Liebe Grüße
    Kerstin

  • Bente
    6. September 2018 at 09:07

    Nimm bunte Papiertüten, die kann der/die Beschenkte dann weiterverwenden.
    Kein Getüddel, kein Klebebandkampf.
    Geschenk in Tüte, kleines Blümchen dazu, fertig!

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