Schöne Momente, die nur Eltern genau so erleben können.
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Baby Kindergartenkind

Schöne Momente, die nur Eltern genau so erleben können

Schöne Momente, die wohl nur Eltern erleben…

Oft gerät auch in unseren Berichten grossekoepfe.de die schöne Seite des Lebens mit Kindern in den Hintergrund. Wohl auch, weil wir es viel zu sehr als selbstverständlich ansehen.

Malen Mamablog Papablog

Der Trubel des Lebens ist meist bunt und das bunte kritische beziehungsweise schwierige erscheint auch bei uns eher eine Schlagzeile wert. Doch heute war ich entspannt genug (derzeit sind zwei Kinder bei den Großeltern), dass ich einiges bemerken konnte, was das Leben in Familie so besonders sein lässt – für uns Eltern oder Erwachsene mit ausreichend Ruhe und Spaß an den kleinen Dingen (das ist ja auch nur selten identisch mit Elternschaft ?)

Auszeiten, auch wenn sie klein sind

Da wäre, z.B., dass neben dem Kind auf dem Teppich liegen und die Beine anwinkeln und Häschen in der Grube singen (wir beide genau gleich) wieder uns wieder, denn nur die Wiederholung bringt die Lernerfolge, die ein Kleinkind braucht. Da liegen wir bei einander, alles hat seinen Platz und die kleine Tochter ist in der Sicherheit, die Familie einem Kind geben soll. So liegen wir da und selbst ich vergesse dank dieser einfachen, kindlichen Übung alle Sorgen für den Moment, sogar die Zeit ist mir gleich. Jetzt, hier Häschen in der Grube singen und dem kleinen Mädchen zu sehen. Denn es wird klar auch dies ist viel zu schnell vorbei. Sie wird aufstehen und eine neue Sache wird in den Fokus gelangen.

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Wenig später sind wir draußen unterwegs. Eigentlich wollten wir schon vom Spielplatz heimgehen. Doch dann wollte die Kleine noch etwas alleine zu Fuß unterwegs sein. Und schließlich sehe ich uns beide gemeinsam durch die Straßen rennen mal neben Mal hintereinander. Nur schlägt sie dabei stets die falsche Richtung ein. Hauptsache weiter und weiter, weg von zu Hause. Erst als sie stürzt wird der Wagemut gegen den Wunsch auf Papas Arm heim getragen zu werden ausgetauscht.

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Es ist Samstag nur noch heute können wir ein Päckchen bei der Post abholen, bevor es zurückgeschickt wird. Mama, K3 und ich sind unterwegs in der Stadt und auf dem Rückweg stellen wir uns der Warteschlange vor der Filiale. Die kleine uns ich warten vor dem Eingang im Atriums des Plaza. Neben uns ist ein Hund angebunden, er schaut erwartungsvoll gen Tür und erwartet seinen Menschen. Wie gebannt bleibt die Tochter vor dem Wuff stehen, um mit ihm reden. Sie umtanzt ihn, nähert sich und entfernt sich. Viele Minuten dauert das Spektakel, bis das Frauchen kommt (eine junge Frau, ich hätte gedacht der Hund gehört einem Seniorenehepaar).

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Bei einem unserer Spielplatzbesuche beobachte ich die junge Dame. Sie orientiert sich mittlerweile gut selbst auf dem gewohnten Areal. Oft kann sie minutenlang ohne uns, vertieft spielen. Wie ich ihr zu zusehen bemerke ich, dass das Mädchen andauernd den anderen, meist großen Kindern auf dem Spielplatz zusieht. Zu manchen stellt sie sich und versucht eine anfängliche Interaktion. Ganz in sich ruhend erscheint sie in diesem Moment und ich durfte bewusst dabei sein.

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Das Leben mit (kleinen) Kindern bedeutet Entschleunigung. Manchmal schaffe ich es und werde reich belohnt, mit einem Glücksgefühl, das ich nicht selber erzeugen kann. Es ist diese wohlige Wärme, der Stolz und unendliche Dankbarkeit dieses Leben mit(er)leben und begleiten zu können. Eine Bereicherung mit Erfahrung, die nur jene machen, die sich auf die Kinder-Welt einlassen. Bei Eltern passiert dies notgedrungen und bei manchem anderen Erwachsenen freiwillig. Große Schätze hebt man dann, so viele, dass sie längst nicht alle erinnerbar bleiben. Diese hier habe ich festhalten können.

Welche einfach besonderen Momente habt ihr noch im Sinn?

Konsti

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5 Comments

  • Isa
    24. Juli 2018 at 15:43

    Ich finde es einfach schön, sich mal über die kleinen Dinge im Leben zu freuen – so wie Kinder sich eben über die Kugel Eis freuen und das Leben einfach lieben. Das vergisst man als Erwachsener einfach zu oft.

  • Katharina
    24. Juli 2018 at 16:24

    MIt der Patentochter durchs Maislabyrinth stromern… da ist ein ganz neugieriges Kind durch mannshohe Maisbüschel, ohne zurück zu schauen, ohne auf Wegmarken zu achten, einfach drauflos… und die Freude dann, die Tafel mit dem Stempel für die Karte gefunden zu haben… das Lachen vor allem, das so ganz tief drinnen gluckert und bei dir ein Echo im Herzen erzeugt…

  • Laura
    25. Juli 2018 at 08:48

    So ein schöner Text, ihr Lieben. Da wird mir auch vieles wieder bewusster! Liebe Grüße von Laura

  • Hendrik
    26. Juli 2018 at 09:10

    Da ist was dran. Besonders klar wird mir diese eigene Welt, in der wir als Eltern leben, wenn man sich mit Nicht-Eltern unterhällt. Seit Jahrzehnten befreundet und irgendwie dennoch ohne gemeinsame Themen.

  • Julie
    26. Juli 2018 at 10:23

    So ein wahrer und toller Text. Diese kleinen Momente bewusst wahrnehmen statt sie als selbstverständlich hinzunehmen, erdet auch ungemein.

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