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Die Einschulung steht an – was braucht das Kind wirklich? Eine Reihe zur #Grundschulzeit

Irgendwann kommt sie auf alle Eltern und Kinder zu: Die Grundschulzeit.

Doch was brauchen Eltern und Kind wirklich? Wir wollen gemeinsame Fragen und Antworten  zum Thema Einschulung und Schule beantworten. Wir, das sind die Grundschullehrerin Sassi vom Blog  liniert-kariert und Alu in einer kleinen gemeinsamen Reihe.

Am Anfang war das Wort…nämlich das große Wort Einschulung.

Ist das Restaurant gebucht? Anzughose, oder Jeans? Bereits Monate vorher sollte gut überlegt werden, wie genau dieser Tag für den Sprössling von statten gehen kann. Für uns hier bei grossekoepfe steht in diesem Herbst die zweite Einschulung an und immer häufiger fragen mich Eltern von baldigen Erstklässlern nach Tipps, oder Tricks die es für diese Feierlichkeit zu beachten gilt.

Der Morgen der Einschulung ist da.

Der Morgen der Einschulung ist für alle Schulkinder und Eltern sehr aufregend, meist beginnt der Tag mit einer Veranstaltung in der eigenen Schulaula und findet entweder am Wochenende (so in den neuen Bundesländern), oder an einem Montag statt. Was genau  sollten denn Kinder wirklich am ersten Schultag mitbringen? Ist es sinnvoll schon den gesamten Ranzen mitzubringen?

Lehrerinnensicht:

In dem Bundesland, in dem ich derzeit unterrichte, ist die Einschulung auch ein großes Ereignis und findet immer am ersten Samstag nach den großen Ferien statt. Zur Standardausrüstung eines Einschülers oder einer Einschülerin gehören vor allem natürlich die Schultüte und selbstverständlich auch der Ranzen. Den hat man ja vorher mit Bauchkribbeln ausgesucht, immer wieder probegetragen und will ihn nun endlich auch ausführen. Beinhalten sollte er an diesem Tag nur das Nötigste, denn die Schultüte ist sicher schon schwer genug. Sinnvoll wären das Etui (Federmäppchen, Federtäschchen), ein Block oder ein Heft und vielleicht eine Sammel- oder Steckmappe, denn meist haben die Kinder ja zur Einschulung eine kleine Unterrichtseinheit, in der sie eventuell etwas basteln oder ein Arbeitsblatt gestalten. Das kann in einer solchen Mappe dann sicher transportiert werden. Ein weiterer Tipp ist tatsächlich eine Trinkflasche und eine Brotbox mit einem kleinen Snack. Je nach Ablauf des Vormittages kann sich so eine Einschulung durchaus ziehen (Gottesdienst, Feier in der Aula, Unterrichtsstunde) und bis es mit der Familie und Verwandtschaft gegessen wird, dauert es oft. Zusätzlich sind die Kinder morgens meist so aufgeregt, dass sie kaum essen. Wenn ich also meine neue Klasse im Klassenraum versammelt habe, gibt es erstmal etwas zu futtern. Entweder etwas Mitgebrachtes oder vom Obstteller, den ich immer vorbereite.

Elternsicht:

Aus meiner Elternsicht kann ich sagen, dass wir für den ersten Tag immer nur die Schultüte und einen fast leeren Ranzen mit Stiften und einem Heft mitgegeben haben, der Schulranzen fühlt sich noch sehr schnell von allein.

Und die Schultüte? Was kann und darf hinein?

Lehrerinnensicht:

Meiner Meinung nach sind den Ideen der Eltern hier keine Grenzen gesetzt. Die Geschenke reichen von klassischem Schulmaterial wie Knete, Stifte oder Bastelsachen über Nützliches wie Schulhausschuhe oder einen Wecker bis hin zu klassischen Inhalten wie Spielzeug (z.B. ein kleines Legoset) und Süßigkeiten. Besonders schön finde ich immer Zeitgeschenke wie beispielsweise Gutscheine für einen besonderen Ausflug oder für das Besuchen einer Buchhandlung um sich im Hinblick auf das baldige Lesen ein Buch auszusuchen.

Beim Befüllen ist es sinnvoll, ein wenig auf das Gewicht zu achten, denn die Schultüte muss ja am Einschulungsvormittag viel getragen werden.

Elternsicht:

Das Befüllen der Schultüte sollte, meiner Meinung nach, immer eine Mischung aus praktischem und schönen Dingen sein. Bei der Großen hatten viele der Kinder Stifte, Blöcke, ein Kuscheltier (ein Kissen) und viel Süßes in der Tüte. Hier in der Schule haben wir diese am Tag vorher abgegeben. Für den Mittleren werden wir Lego, Material für die Schule und Süßes hineinfüllen. Am wichtigsten für ihn ist das Motiv der Schultüte.

Viele Eltern fragen mich auch was genau braucht so ein Schulkind für die erste Klasse wirklich?

Lehrerinnensicht:

In der Regel erhalten die Eltern der kommenden Schulkinder rechtzeitig eine detaillierte Liste der benötigten Materialien. Sich an diese Liste zu halten, ist natürlich sinnvoll, denn sie ist abgestimmt auf die Arbeitsweise der entsprechenden Schule und Lehrkraft. Bei den Bleistiften würde ich das Kind zum Einkauf mitnehmen, denn das Schreibwerk sollten die Kinder unbedingt selbst in der Hand gehalten haben. Hier würde ich tatsächlich zu Qualität raten, denn so ein Bleistift sollte ein paar Stürze aushalten können. Im Übrigen bin ich sehr für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, ärgere mich aber jedes Jahr wieder über Pappmappen. Ich habe in diesem Jahr meinen Klasseneltern freigestellt, ob sie Plastikmappen oder Pappmappen kaufen. Aus eigener Erfahrung kann ich (leider) sagen, dass Plastikmappen bei vernünftiger Pflege ganz einfach länger halten und tatsächlich über mehrere Schuljahre hinweg genutzt werden können, während die Pappmappen wirklich höchstens ein Schuljahr überdauernd.

Dinge wie Kleber würde ich in mehrfacher Ausführung anschaffen, um eventuelle Überraschungen wie „Mama, mein Kleber ist alle, ich weiß das seit 3 Wochen, aber ich brauch den morgen“ zu vermeiden. Und Beschriften ist ein Muss.

Elternsicht:

Ich bin der Meinung, dass man sich wirklich sehr an die Listen der LehrerInnen halten sollte und alles muss gut beschriftbar sein. Im Laufe des ersten Schuljahres haben wir durch Verlust (Uppss, weg ist der Füller, der Radiergummi, das Lineal) einmal eine komplette Stifte Ausstattung ersetzt und beschriften seitdem penibel. Wichtig ist auch Sportzeug was keine Millionen gekostet hat (auch da kann man viel verlieren) und Dinge im mehrfacher Ausführung wie Hefte, Kleber usw. einzuplanen.

 

Auch beschäftigt viele Eltern die Frage wie genau läuft das eigentlich mit den Essenspausen und was genau macht ein gutes Schulbrot aus?

Lehrerinnensicht:

Das lässt sich natürlich nicht pauschal sagen, denn Inhalte der Brotboxen sollten auf die Geschmäcker der Kinder angepasst sein, aber ein paar Grundregeln kann man dennoch beachten. Stichwort „ausgewogen“. Obst und Gemüse (in kleinen Stücken) sowie belegte Brote sind nie verkehrt. Alles sollte sich einfach und schnell verzehren lassen. Bei Joghurt oder Ähnlichem den Löffel nicht vergessen. Ein Schultag ist anstrengend und fordert Geist und Körper, die Kinder brauchen also wirklich wertvolles Hirnfutter. Süßigkeiten oder zu wenig sättigende Grundlage sind daher einfach nicht ratsam. Und ganz wichtig: Trinken. Wasser, Tee und Saftschorlen sind auf jeden Fall passend. Meist steht heutzutage aber auch Wasser in den Klassenräumen bereit, falls es mit der eigenen Verpflegung mal knapp wird.

Ich selbst lege viel Wert auf ausreichend Frühstückszeit. Unsere Schule hat darum die Unterrichtszeiten so angepasst, dass eine 15-minütige Frühstückspause vor der 1. großen Pause angesetzt ist. Meist lese ich in dieser Zeit vor. Das hilft dabei, dass die Kinder wirklich in Ruhe sitzen und sich aufs Essen konzentrieren.

Elternsicht:

Die Pausen für das Frühstück erscheinen unserer Großen immer zu kurz zum Essen und als nach einigen Wochen immer wieder volle Brotboxen mit nach Hause kamen erhielt ich auf Nachfrage bei der Lehrerin folgende Antwort: „Kleine Stücken Obst, Gemüse und Brote sind besser für Pausen geeignet als ganze Früchte und Co. Die Kinder tauschen viel in der Klasse von Sesamstangen bis zum Salamibrot ist alles dabei. Gesunde Kost die nicht EXTRA Zucker enthält ist mir lieber. Die Kinder sind eh immer total aufgedreht.“

Was haltet Ihr von unserer neuen Reihe? Was  würdet Ihr gern noch vor der Einschulung Eurer Kinder wissen? Stellt uns Fragen und gemeinsam aus Elternsicht und Lehrinnensicht werden wir versuchen diese in unserer neuen kleinen Reihe zu beantworten. Der nächste Artikel erscheint dann auf dem Blog von liniert-kariert.

Alu

16 Kommentare

  • Jane

    Juni 15, 06 2017 08:58:29

    Was sind wir vorbildliche Eltern. Bei allen 3 bisherigen Einschulungen lief es großteils so, wie von Euch beschrieben.

    Wichtig ist auch, morgens am Tag der Einschulung genug Zeit einzuplanen. Das Kind wird sehhhhhr aufgeregt sein, die Mama sicher auch – also einfach eine Besinnungs-und Kuschelminute mit einplanen. Trotz Streß und Aufregung.

    Wir haben die 4. „Einschulung“ im September. Aber die läuft ja völlig anders, weil C. im Februar unterjährig eingeschult wurde. Er nimmt also an der Einschulungsveranstaltung teil, kommt aber in die 2. Klasse. Selbstverständlich bekommt er aber auch Geschenke & Schultüte.

    Liebste Grüße
    Jane

  • Bianca

    Juni 15, 06 2017 09:54:30

    Hallo. Vielen Dank für den tillen Post.
    Ich denke, wir sind schon ganz gut vorbereitet, ein paar Fragen habe ich trotzdem noch:

    1. Füller! Auf unserer Liste stehen 2 Füller natürlich 2 gleiche Aber was gibt es zu beachten? Ich gehe den Füller natürlich mit meinem Sohn kaufen, aber worauf muss aich achten?

    2. Unser jüngerer Sohn (4) hängt sehr an seinem großen Bruder, der nun bald den Kindergarten verlässt, wir erlären es immer wieder. Aber jedes mal bricht er in Tränen aus. Hast du nich Ideen wie wir es ihm erleichtern können?

    3. Beschriftung: welche Firmen kannst du empfehlen? Bei Aufklebern dachte ich an die Firma gutmarkiert, ist mir aber für Bügeletiketten viel zu teuer da braucht man ja gleich mal 200stück.

    4. Die ersten beiden schulwochen: Lasst ihr eure Kinder schrittweise länger im Hort? Ist es ihnen am anfang zu viel, bis 16Uhr zu bleiben oder wollen sie unbedingt daran teilhaben? Ich möchte ihn nicht ausgrenzen aber auch nicht überfordern. Beruflich könnten wir es ohne Probleme die erste bzw auch die 2. Woche so machen, dass wir ihn nach dem Mittag abholen. Aber verpsst er daduch das Finden von ersten Freunden?

    5. Ängste/Auregung:
    Wie verhalten sich eure Kidner? Sind sie sehr aufgeregt?
    Unser Sohn freut sich sehr, hat aber auch sehr viel Angst, dass es Kinder gibt die ihn nicht mögen könnten. Seit drei Moanten geht auch oft ml wieder was in die Hose. Noch normale Aufregung oder sollte man sich Sorgen machen?

    Vielen vielen Dank
    Liebe Grüße,
    Bianca

  • The rese

    Juni 15, 06 2017 12:45:36

    Ein tolles Geschenk zur Einschulung, dass auch gar nicht viel Platz in der Zuckertüte weg nimmt ist mMn der erste eigene Bibliotheksausweis für die Stadtbibo vor Ort.

  • Sassi (liniert-kariert)

    Juni 15, 06 2017 01:54:46

    Liebe Bianca,
    Alu antwortet dir sicher auch noch, aber ein bis zwei Punkte schonmal von mir.

    Ungewöhnlich, dass ihr in der ersten Klasse schon Füller braucht und dann auch gleich zwei. Bei uns kommt der Füller erst ab der zweiten Klasse zum Einsatz, aber das ist sicherlich überall anders.
    Ich rate bei Schreibgeräten, die im Dauereinsatz sind wirklich zu Qualität. Pauschal nennen bringt wenig, denn dein Sohn muss die Füller wirklich vor Ort ausprobieren. Ein paar Hinweise habe ich trotzdem: Er sollte den Stift intuitiv richtig halten können (die Formung der Füller sollte so gestaltet sein), die Feder sollte bei Schreibanfängern Druck aushalten können, ohne zu schmieren oder zu verbiegen und der Part, der auf dem Mittelfinger aufliegt, sollte gut gepolstert sein.

    Bezüglich der Hortzeiten finde ich das stückchenweise erhöhen in den ersten zwei Wochen eigentlich eine gute Idee. Gerade in den ersten Tagen haben die Kinder wirklich, wirklich viel zu erzählen und allein dafür ist es schön, ein wenig Zeit zu haben. Da er aber trotzdem von Beginn an geht (und auch dazu würde ich raten, denn in den ersten Tagen geht es auch im Hort um die Eingewöhnung und wird dort viel dafür gemacht), bekommt er vor Ort ja trotzdem seine Kontakte.

    Besonders die Zeit vor der Schule und die ersten Wochen nach Einschulung sind ein gewaltiger Meilenstein für die Kinder. Da kann es ab und an ein wenig ruckeln. Ganz besonders bei sensiblen Kindern. Ihr selbst seid natürlich zusätzlich aufgeregt. Versucht dem Schulstart gelassen entgegenzuschauen. Es wird sich spätestens nach ein paar Wochen alles finden. Genießt die Zeit jetzt nochmal in vollen Zügen. Vermittelt eurem baldigen Schulkind einen positiven Eindruck von der Schule. Freut euch gemeinsam darauf. Erzählt schöne Erlebnisse aus eurer Zeit (ich hoffe, es gab welche). Es ist etwas Schönes, dass da auf euch zukommt.

    Was den Kleinen angeht, ist ein wenig Trauer absolut erlaubt. Er wird sicher daran wachsen. Bindet ihn ein wenig in die Vorbereitungen mit ein. Und sprecht darüber, so wie ihr es jetzt auch tut. Auch er muss seinen Platz wieder neu finden, aber das wird er sicherlich.

    Alles Gute und einen wundervollen Schulstart wünscht,
    Sassi

  • Alu und Konsti

    Juni 15, 06 2017 10:18:22

    Das ist eine gute Idee. Danke Alu

  • Alu und Konsti

    Juni 15, 06 2017 10:25:38

    hallo Bianca, da haben wir ja reichlich Stoff für weitere Posts.
    Zu deinen Fragen: In den Hort gehen ist am Anfang total wichtig, da hat für unsere Große die Freundesuche, die Eingewöhnung usw. eigentlich erst richtig stattgefunden, er wird es bestimmt mögen. Die Sache mit dem Bruder hatten wir hier auch, daher haben wir probiert den Mittleren oftmals zum abholen mitzunehmen und auch zu erklären, dass dieser Schritt für ihn auch kommt. Ich kann auch sagen, dass sie sich generell wieder viel mehr aufeinander freuen seit sie nicht mehr in einer Einrichtung sind. Ich habe für die Beschriftung so Miniklebeetiketten bei Amazon gekauft http://amzn.to/2rAGlZo. Das mit der Freude gehört unbedingt dazu, ist ja auch echt alles aufregend. Mach dir keine Gedanken wegen der Hose, in der Altersttufe hatten viele Klassenfahrt Jungs noch extra Hosen dabei (ich war mit in der 1. Klasse), das war kein Problem. Alles Liebe Alu

  • Alu und Konsti

    Juni 15, 06 2017 10:26:13

    Ja, bei Euch ist das nochmal besonders (echt cool!). Zeit ist ein guter Faktor, danke für den Hinweis. Alu

  • Anna

    Juni 19, 06 2017 10:57:49

    Danke für den Beitrag! Finde ich super! Meine Große kommt jetzt in die Schule und ich weiß nicht, wer aufgeregter ist: Sie oder ich. Da kommt so ein sachlicher Überblick gerade richtig. Und die Unterteilung in Lehrersicht und Elternsicht finde ich auch super.

    Wenn die Kinder in die Schule kommen, stellt man sich nämlich so viele (teilweise auch irrsinnig unsinnige) Fragen, von denen ihr hier viele beantwortet.

    Eine Frage dieser Art hätte ich noch: Der Schulranzen. Darf der gebraucht sein? Wir könnten uns einen neuen Ranzen schon leisten (wenn auch nicht aus der Portokasse), aber ich frage mich, ob es sein muss.

    Fast alle bei uns im (Vor-)Ort haben eine ganz große Sache daraus gemacht, mit Beratung und Kind-aussuchen-lassen im Fachgeschäft usw. Alle haben am Ende dann ca. 200€ ausgegeben.

    Mit meiner Tochter habe ich schon im letzten Jahr (als die Einschulung ihrer Freundinnen anstand) im Internet mal nach einem Schulranzen geguckt und dabei hat sie ein Vorjahresmodell von DerDieDas entdeckt, was sie unbedingt haben wollte – das gab es dann als Set nur noch gebraucht bei Ebay. Das haben wir gekauft, es ist in einem super Zustand, ist wirklich schön, hat nur 20€ gekostet und der Ranzen ist sehr leicht und passt ihr gut (was ich wichtig finde, weil meine Tochter klein ist). Von dem gesparten Geld wollten wir ihr dann alle anderen Schulsachen genauso kaufen, wie sie sich wünscht. Trinkflasche von Emil, Federtasche von Miss Melody usw.

    Nun hat sie sich auch bei der Federtasche in ein Modell verguckt, was es nicht mehr neu zu kaufen gibt (es muss ein braunes Pferd auf blauem Hintergrund sein, weil sowohl ein Schimmel als auch ein rosa Hintergrund ihr zu mädchenhaft sind). Und weil ihr das so wichtig ist (sie spricht seit Monaten von dieser Federtasche und keine andere geht), habe ich ihr nun auch die gebraucht gekauft. Auch in sehr gutem Zustand und ich werde sie natürlich neu befüllen.

    Also eigentlich alles super. Aber ich frage mich doch, ob es OK ist, das Kind mit gebrauchten Sachen in die Schule zu schicken, wenn alle anderen alles neu haben. Sie hat sich die Sachen selbst ausgesucht, daher glaube ich eigentlich schon. Aber wenn dann am Ende alle mit einen neuen Ergobag dasitzen werden (den haben jetzt scheinbar alle aus ihrem Umfeld), dann bin ich mir halt doch nicht sicher, ob wir sie damit vielleicht ausgrenzen…

  • Alu und Konsti

    Juni 19, 06 2017 09:57:31

    Hallo, ich finde gebraucht überhaupt nicht schlimm. Richtig ist was gefällt und passt. Der Schulranzen wird oft zur 3, oder 4 nochmal gewechselt (ist hier jedenfalls häufig zu beobachten) da die Kinder viel gewachsen sind, oder andere Rucksackformen cooler wirken. Wir haben bei K1 genau 60 Euro für den ersten Ranzen ausgegeben, das war gerade noch zu ertragen (und wir hatten auch Glück mit dem Schnäppchen). Ist doch eigentlich super wenn die kleinen Großen genau wissen was sie wollen, oder? lg Alu

  • Anja

    Juni 21, 06 2017 07:31:08

    Mir brennt (beim vierten Kind, man denkt ja, man hat schon alles erlebt, aber nein) eine Frage unter den Nägeln: Unser Jüngster ist ein kleines Energiebündel. Wenn ihn etwas interessiert kann er sich ausdauernd konzentrieren, aber wenn nicht, dann ist die Aufmerksamkeitsspanne sehr gering und ich kann ihn dann kaum dazu bewegen sitzen zu bleiben.
    Habt ihr irgendwelche Tipps, wie wir seine Ausdauer trainieren können ?

  • Alu und Konsti

    Juni 21, 06 2017 09:05:57

    Hallo Anja, habt ihr schon Ausmal- und Stopuhrübungen gemacht? Wir achten da bei K2 auch besonders drauf und lesen gemeinsam ein Buch, oder bauen mit einer gemeinsamen Zeitvorgabe wie: „Jetzt machen wir das mal zehn Minuten in Ruhe“ usw. Ich geb die Frage auch nochmal an Sassi weiter. lg Alu

  • Anja

    Juni 23, 06 2017 08:52:32

    Hallo Alu,

    mein Sohn malt gerne aus und mag Bücher, aber eben nur wenn er Lust hat und sie ansprechend findet.
    Eine Stoppuhr einzusetzen, um auch an nicht so beliebte Dingen dranzubleiben ist eine tolle Idee, danke ! Das probiere ich auf jedem Fall aus.

    Liebe Grüße
    Anja

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