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Warum sieht man eigentlich immer erst den Berg als Frau und Mutter?

Heute war ich mal draußen, also fern vom Schreibtisch und damit auch weg von meiner Abschlussarbeit. Ich bin durch die Stadt gelaufen und habe mich treiben lassen, ganz einfach so. Seit wir umgezogen sind, fragen mich viele Menschen ob ich “die Stadt nicht vermissen würde”, dabei wohnen wir hier an der Straßenbahn und ich fühle mich nicht wie “außen” sondern eher wie “am Rand”. Ich lief also durch die Stadt, mal schnell und mal langsam, und konnte meine Gedanken ordnen. Neben dem Masterarbeitsthema ist eines meiner Themen gerade: Meine ganz persönliche Zukunft. Ich beschäftige mich also mit meiner Zukunft und was mal aus mir werden kann/soll/muss. Ich muss ehrlich sagen, gerade weiß ich es nicht. Ich habe viele Themen die mich sehr berühren, Themen wie “mehrere Krankenkassenkarten für Eltern” oder “mehr Krankentage mit Kindern unter 12 Jahren” usw. Ich denke aber auch viel über die Themen “Frauen und Selbstständigkeit”, oder  “Frauen und Arbeit” und “Väter und Verantwortung” nach. Ich beschäftige mich damit warum es keine “Universitäten mit Frauennamen” gibt oder warum gibt es eigentlich weiblichen Quizmasterinnen im deutschen Fernsehen? und viele andere Themen, die sich mit meiner Lebenswelt beschäftigen.

Gedanken zum Berg_Alu Kitzerow

Aber was fange ich mit all diesen Interessenlagen an? Wohin wird der Weg mich führen und warum sieht man eigentlich immer nur den Berg aber nie den Aufstieg? Ich bin heute durch die Stadt gelaufen, mal einige Zeit und das war wunderbar und tat gut.

Gedanken zum Berg_Alu Kitzerow

Einige Zeit hat mich heute auch Familieberlin durch die Stadt Mitte begleitet und wir sprachen über etwas was vielleicht als “Entspanntheit” oder “Achtsamkeit” gewertet werden kann, aber im Großen und Ganzen könnte man es wohl als (kommende) Altersweisheit bezeichnen. Wir stellten einfach irgendwann fest, dass sich schon alles entwickeln wird und das es Quatsch ist bestimmte Dinge zu erzwingen. Das ist bei der Töpfchenfrage der Kinder so oder beim Abstillen und auch beim Einschlafen im eigenen Bett. Das sind alles Dinge die ihre Zeit brauchen und wenig Druck, ein bisschen wie bei meinem Berg vielleicht. Meinem ganz persönlichen.

Ich bin also heute durch die Straßen gelaufen und habe dabei meine Füsse leicht hüpfen lassen. Irgendwie wird es wohl werden, das alles und das auch noch nach meinem 38. Geburtstag am kommenden Sonntag.

Wer Ideen zu meiner persönlichen Zukunft hat, der kann hier gern kommentieren (dann nehme ich die Ideen auf meine persönliche Liste mit auf)?!

Alu

PS. Zu meinem Geburtstag sammeln wir derzeit in einem Paypal Moneypool für den  Berliner Verein Be an Angel e.V., der es Flüchtlingen ermöglicht auch über konkrete Zukünfte nachzudenken.

 

Hallo Geburtstag. Hast du mir Zeit und Käsekuchen mitgebracht?

 

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2 Comments

  • Annekatrin
    7. Februar 2020 at 23:32

    Gute Themen!! Als Mutter einer 13 – und einer 15jährigen ohne Großeltern in der Nähe möchte ich ergänzen: Kindkranktage bis min. 16 Jahre. Ein fieberndes Großkind mit über 39 Grad lässt man genauso ungern allein, wie eine 13jährige mit Norovirus-wer hat sich das ausgedacht??

  • Alu und Konsti
    8. Februar 2020 at 17:28

    Das hat sich jemand ausgedacht ohne Kinder.

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