Mein Körper und ich - wir sind keine Freunde - wie ich versuche mich selbst zu mögen
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Schwangerschaft

Mein Körper und ich – wie ich versuche mich selbst zu mögen

Mein Körper und ich

Heute habe ich endlich Embrace gesehen, ich habe mich seit Wochen davor gescheut obwohl ich weiß wie wichtig das Thema ist, aber ich bin betroffen. Ich bin eine von denen Frauen die ihren Körper nicht mag. Ich versuche wirklich seit vielen Jahren mit meinem Körper Frieden zu schließen der schon immer etwas zu dick, zu moppelig, zu breit gewesen ist.

Als Kind schmierte mir meine Oma immer nur dünn Butter auf den Toast, ich war nämlich schon zu kräftig. Als Kind war ich immer die schlechteste in Sport, ich war eben dicker als der Rest. Dieses Bild ist in mir geblieben und Butter versuche ich auch tunlichst zu vermeiden, seit jeher.

 

Bereits als Jugendliche war ich gefühlt immer die Dickste im Freundeskreis, war froh wenn ich mal jemanden traf der ähnlich gebaut war wie ich damit ich mich nicht so einsam fühlte. Zu meinem Abiball trug ich das gleiche Kleid wie zur Beerdigung meiner Oma. Ich hatte nicht die Energie Kleider probieren zu gehen die dann doch für Mädchen gemacht waren denen ich nicht entsprach und entschied mich für bunt, für extravagant, für das Verstecken im Rampenlicht.

In der Schulzeit hörte ich nie von jemandem, dass ich hübsch sei. „Interessant, bunt, lustig, mit Ausstrahlung usw…“ das hörte ich oft, aber hübsch? Dieses Wort sagte keiner zu mir und das verletzte mich, sie blieb kleben an mir diese Suche nach Schönheit.

Arm aber sexy

In meiner Lehrzeit war ich dann plötzlich recht schlank, es lag daran, dass ich kein Geld für Essen hatte und einfach nur noch Reis mit Ketchup aß. Ich hatte das Gefühl endlich begehrt zu werden und spürte das auch. Gleichzeitig war ich viel krank, anfällig für Infekte und hatte Krämpfe aufgrund vom Magnesium Mangel. „Arm aber sexy“, der Spruch prägte diese Jahre.

Dann traf ich meinen Mann und er kochte das erste Mal richtig für mich. Er sorgte dafür, dass ich mich richtig ernährte und er sagte nicht nur hübsch, sondern schön, klug und sexy zu mir. Nachdem ich all die Jahre darauf hingearbeitet hatte, dass dies eine Masse an Menschen sagen würde, fühlte es plötzlich so richtig an, dass dies eigentlich nur die richtige Person hatte sagen müssen.

Seit dieser Zeit ist mein Gewicht immer mal wieder weniger und mal mehr. Generell gibt es aber einige Dinge die sich anscheinend nicht mehr verändern können, dazu gehören meine Falten und meine Kurven, sie werden wohl bleiben, trotz Sport und reinem Salatbuffet am Abend seit Wochen.

Inzwischen weiß  ich jedoch was mein Körper leisten kann. Er hat drei Kinder geboren und zig durchwachte Nächte durchlebt. Er hat Berge bestiegen, Flüsse durchschwommen und Partys gefeiert. Er wird nicht immer gut von mir behandelt, ich hätte ihn gern schmaler, schöner und angepasster – aber vielleicht kann ich das einfach nicht, dieses angepasst sein.

Lernen anzunehmen, so schwierig

Ich vertrage es inzwischen besser wenn mir Leute sagen, dass ich eine tolle Ausstrahlung habe und einen tollen Stil. Zufrieden bin aber trotzdem nicht und es wäre auch gelogen dies zu behaupten. Meine Brüste sitzen nicht mehr da wo sie eigentlich hingehören, mein Po passt in kaum eine Hose, meine Arme sagen beim Winken „Hallo und Tschüss“ und meine Tattoos waren mal Sterne und sind nun Sternschnuppen geworden.

Filme wie Embrace oder Blogs wie Journelle legen den Finger auf meine ganz persönliche Wunde. Sie zeigen mir wie sehr ich noch am Anfang der Akzeptanz meines eigenen Körpers stehe und wie viel ich noch zu lernen und auch aufzuarbeiten habe. Laut den Medien bin ich nicht schön, nicht begehrenswert, dabei möchte auch als schön wahrgenommen werden, es ist hart mit sich selbst so zerstritten zu sein.

Ich weiß längst, dass ich netter zu mir und meinem Körper sein müsste, ihn nicht als notwendiges Übel empfinden sollte, denn er und ich wir sind ein Team, eine Verbindung auf Lebenszeit. Ich möchte mit meinen Kindern lernen Körpervielfalt zu feiern und muss aufhören einem Bild hinterher zu rennen das ich noch nie erfüllt habe und auch nicht mehr erfüllen werde. Ein inneres Bild von „sei perfekt, seit super, sei in Form, sei Mainstream“ was mir in den Medien vorgegaukelt wird und was die Schaufensterpuppen verfestigen.

Probefahren

Der Gang in die XXL Abteilungen ab Gr. 42 in einem Kaufhaus fällt mir schon immer schwer, ich fühle mich beschämt wenn ich bei King Louie die Strumpfhosen nicht über meinen Hintern bekomme und kaufe inzwischen nur noch Marken bei denen ich weiß was passt und was über meine Brüste geht.

Ich versuche an mir zu arbeiten, an meinem Selbstbild. Wenn man mir inzwischen Komplimente macht, so hole ich tief Luft und bedanke mich satt abzuwinken. Ich musste das erst lernen, dieses Annehmen. Ich nehme sie mit in mein Innerstes wo sie hoffentlich wachsen können und mir dabei helfen die Message

Liebe deinen Körper denn er ist der einzige den du hast

zu säen und weiterzutragen an meine Kinder, an mein Herz.

Der erste Schritt ist nun getan, ich habe mich endlich getraut und den Embrace Film gesehen (und habe ein bisschen geweint) und dann habe ich diesen Text hier geschrieben und das ist vielleicht der Anfang einer neuen, einer anderen Geschichte.

Alu

Mein Koeper und ich_Embrace

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43 Comments

  • Flora
    17. April 2018 at 08:58

    Hallo,
    ja, Frauenkörper leisten schon eine ganze Menge, besonders während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit. Das gilt allerdings auch für Frauen mit Normalgewicht. Schade ist, dass Übergewicht nur unter dem Aspekt der Ästhetik betrachtet wird, denn die liegt ja immer im Auge des Betrachters und ist persönlicher Geschmack. Niemand muss so aussehen, dass er von anderen als sexy empfunden wird. Übergewicht ist ein Gesundheitsrisiko, dessen man sich bewusst sein muss. Welche Entscheidungen sich daraus für das eigene Leben ergeben, liegt in der Hand des jeweiligen Erwachsenen. Das eigene Übergewicht als Problem wahrzunehmen, welches offensichtlich jenseits der Größe 42 beginnt, darüber betrübt zu sein und nichts zu tun, um den Zustand positiv zu verändern, und zwar für sich selbst, ist unlogisch. Immerhin scheint die Autorin im Artikel zu reflektieren, dass ein Kaloriendefizit in der täglichen Ernährung zu Gewichtsverlust führte. Schade, dass es durch Mangelernährung erreicht wurde. Es scheint ein weit verbreitetes Märchen zu sein, dass alle schlanken, sportlichen und normalgewichtigen Menschen (und der BMI von 19-24 bietet da eine sehr weiten Spielraum) zeitlebens hungern und darben und nie „richtig“ kochen. Gewichtsabnahme wird also mit einem riesen Verzichtprogramm assoziiert, was in keinem Fall der Realität entspricht.
    Sehr zu empfehlen ist das Buch von Dr. Nadja Hermann „Fettlogik überwinden“, ein wissenschaftlicher Blick auf all die Mythen, welche sich hinter der Diät-Idee, dem Ab- und Zunehmen, dem Stoffwechsel usw. verbergen.

  • JesS von feierSun.de
    17. April 2018 at 09:10

    Wow das waren meine Gedanken, nur dass ich sie nie niedergeschrieben habe…. i feel You! I feel You! Wir sollten viel netter zu uns sein, aber ich möchte mich auch nicht zwanghaft mögen müssen.

  • sina martin
    17. April 2018 at 09:16

    Danke für den Text . Ich hab meine Kilos der Schwangerschaften auch nie wieder runter bekommen. Aber ich hab gelernt, dass es mir egal sein kann, denn die Kinder lieben mich und nicht wie ich aussehe. Ich brauch keine Modelmaße um perfekt zu sein 😉 Keiner braucht das.

  • Sarah Kroschel
    17. April 2018 at 09:44

    Ich finde tatsächlich das du schön bist. Habe ich jedes Mal schon gedacht, wenn ich dich sehe. Aber das ist sicher nicht das, was man in diesem Moment gerne lesen würde.
    Ich kenne diesen inneren Kampf, denn ich führe ihn ebenfalls seit Jahren. Ich hatte einen Selbstbewusstseinsschub, als ich damals die knapp 30 Kilo abgenommen hatte. Wenn ich die Fotos heute sehe, auf denen ich mich so selbstbewusst durch die Welt bewege, frage ich mich, warum dieses Gefühl wieder weg ist, denn ich sehe heute nicht anders aus als damals. Vielleicht 3-5 Kilo mehr, aber wohl fühle ich mich spätestens seit der 2. Schwangerschaft nicht mehr. Als ob sich der Körper nicht mehr erholen möchte…oder mein Geist? Ich weiß es nicht.
    Ja, ich versuche auch schon immer mich selber zu akzeptieren. War auch schon als Kind immer die mit den etwas kräftigeren Schultern und der gerade Taillie statt geschwungen… hachja…
    Wie du schleiche ich noch immer um den Film herum. Ob ich es endlich mal wage?

  • Christiane Probst
    17. April 2018 at 09:51

    Liebe Alu,

    einfach nur Danke!

    LG…Christiane

  • Gabi
    17. April 2018 at 09:53

    Ach Alu, da bin total bei Dir. Danke für diese tollen Zeilen. Jetzt nach 40 Lebensjahren und falschen Bildern kam mir Anfang des Jahres zum allerersten Mal der Gedanke das Sport und Ernährung nicht zeitgleich umgestellt werden müssen. Wenn man beides überhaupt gesund angeht oder angehen möchte. Es ist ein ständiger Konflikt was erwartet wird, was man selbst von sich erwartet…
    Sei lieb gegrüßt, Gabi

  • Ella
    17. April 2018 at 10:28

    Liebe Alu, ich finde dich wunderschön. Ich fühle mich selbst sehr wohl in meinem landläufig stark übergewichtigem Körper. Dann kommen andere Menschen, die meinen, dass ich mich nicht so zu fühlen habe. Oder solche wie Flora die meinen, es geht ja „nicht nur um Ästhetik“, sondern um Gesundheit und außerdem würde ich meinen Kinder eine ungesunde Lebensweise vorleben. Meine Kinder sind normalgewichtig und wenn Menschen sich so sehr um „uns sorgen“, sollen sie einmal schön vor ihrer eigenen Haustür kehren. Das ist einfach übegriffig! Ich geh ja auch nicht zu den Extrem-Sportlern und erkläre ihnen, wie riskant es doch ist und was es mit ihrem Körper macht, zu viel Sport zu betreiben. Soll doch jeder so leben wie er möchte. Und wenn jemand abnehmen will, um sich wohler zu fühlen, dann soll er/sie es tun. Aber ich möchte bitte keine Kommentare mehr wie „Du hast abgenommen!“ – das ist für mich kein Kompliment. Ich bin sehr froh über die Plus Size Blogger Szene und ich finde, je länger man sich diese Fotos anschaut, desto normaler und ästhetischer wird FETT auch für die jenigen, die jetzt noch ein mulmiges Gefühl haben, einen fülligen Körper zu sehen. Oder gehen etwa bei euch die Alarmglocken an, wenn ihr einen Menschen seht, der Alkohol trinkt oder eine Zigarette raucht? Würdet ihr euch hinstellen und denken, dieser Mensch lebt ja so ungesund… wie wiederwärtig? Wieso können wir in Sachen Körpergewicht nicht viel gelassener werden? Viele Menschen sind stark übergewichtig, werden alt und haben ein schönes Leben. Einige Sportler sterben früh, obwohl sie doch immer „gesund gelebt“ haben. Einige Essen gerne viel, andere machen gerne viel Sport. Wieder andere finden einen Mittelweg. Jedem das seine, oder? Manche sind sportlich trotz Übergewicht.

    Bezüglich Filme: Jetzt kommt bald eine neue Komödie von Amy Schumer „I feel pretty“ ins Kino. Und ich glaube auch, dass es hauptsächlich um die innere Einstellung geht. Man kann noch so dünn sein und sich zu dick fühlen. Man kann dick sein und sich trotzdem schön fühlen. Das geht. Und apropos „Oma“. Bei mir wars genau andersrum: Meine Oma war erst zufrieden, wenn ich einen Nachschlag genomme habe. Sonst hieß es „Kind du isst zu wenig“. Das ist aber auch die Generation, die den Krieg miterlebt hat. Was glaubt ihr, wer länger lebt, wenn jetzt ein Krieg ausbricht und eine Lebensmittel-Knappheit entsteht? Und… wer seinen Kinder dann liebend gerne seine Ration abgibt? *Wink*

    Liebe Grüße
    Ella

  • Doro
    17. April 2018 at 10:53

    Liebe Alu, Ich habe eine ähnliche „körperliche Biografie“ hinter mir, wie du. Meine Tochter wurde schon mit 4 Monaten als zu dick befunden und bis sie zwei Jahre alt war hat mir der Kinderarzt bei jedem Termin erzählt wie schlecht ich sie ernähren würde, egal ob sie wegen einer Bindehautentzündung oder starkem Fieber dort war. Wir haben dann zur U7 endlich einen anderen Kinderarzt gefunden. Der steckt sie nicht nach Gewicht in eine Schublade. Mir hat die Episode mit dem Kinderarzt einen regelrechten Knacks zu dem schon vorhandenen verpasst und jetzt kommt zusätzlich noch die Kindergartenleiterin direkt nach der Eingewöhnung zwischen Tür und Angel auf mich zu und fordert eine Gewichtsabnahme meiner Tochter. Dabei waren wir eine Woche vorher bei der U7 und die Gewichtskurve geht nach unten. Ich will, dass meine Tochter weiter Spaß am Essen hat und ihr nicht alles verbieten, was alle anderen auch bekommen. Und ich will, dass sie sich in ihrem Körper wohlfühlt. Ich habe auch langsam keine Lust mehr, mich ständig wegen der Ernährungsweise meiner Tochter rechtfertigen zu müssen. Sie ißt um einiges gesünder als die Tochter einer Freundin. Die schrammt allerdings am anderen Ende der Kurve entlang und die hat noch nie jemand auf das Gewicht ihres Kindes angesprochen. Nicht mal der Kinderarzt.

  • Sasa
    17. April 2018 at 10:55

    Liebe Flora,
    danke für dein direktes Beispiel zum Thema „andere Menschen urteilen über mich“. Ich bin mir sicher, du fühlst dich jetzt besser, weil du deine „Wahrheit“ in die Welt hinaustragen konntest. Ich bin mir sicher, die Autorin fühlt sich jetzt nicht besser. Wie man nach solch einem ehrlichen, differenzierten, sehr offenen Posting der Meinung sein kann, hier Abnehm-Tipps geben zu müssen, ist mir unbegreiflich. Es geht viel weniger um Gewicht, sondern um Wahrnehmung des eigenen Körpers, Selbstbild und Fremdbild, Ansprüche und Meinungen. Wie wär’s denn mit „Bewertungslogik überwinden“. Davon hätten wir alle was.

  • Stadt Land Mama
    17. April 2018 at 11:21

    Wir lieben diesen deinen Text! <3

  • Angelika
    17. April 2018 at 11:36

    Was für ein schöner, ehrlicher Text. Ich lese gerade „Fuck beauty“ von einer ganz tollen Wiener Bloggerin. Sie schreibt so herrlich frei von der Leber weg, ich kann das Buch wirklich empfehlen. Da macht ein bisschen Gehirnwäsche in die richtige Richtung :-).
    Ganz liebe Grüße aus Österreich und danke für euren Blog,
    Angelika

  • Sabine
    17. April 2018 at 12:07

    Diese Unzufriedenheit kenne ich nur zu gut! Ich arbeite auch gerade wieder daran und es hilft gerade gar nicht, dass ich, egal ob ich viel oder wenig esse, mich viel oder wenig bewege, wenn überhaupt immer nur zunehme, aber niemals ab. Und es nervt mich. Meine Idealvorstellung von mir ist immer groß und schlank und ich hänge am Traum, dass ich wirklich irgendwann mal durch viel Energie und Disziplin meinen Traumkörper bekomme – wogegen mittlerweile einfach auch mein Alter spricht 😉

    Ich finde auf Bildern immer, dass Du toll aussiehst! (In Natur habe ich Dich, wenn ich mich recht erinnere, noch nicht gesehen.) Ich bewundere die bunten Kleider, die wild oder weniger wild gemusterten Jacken, Röcke, Strümpfe usw. die Du immer anziehst. Nicht im Sinne von „Dass Du Dich sowas traust, bei der Figur“, sondern wirklich im Sinne von „Wow, so ein tolles Outfit, das sieht richtig klasse und lebensfreudig und strahlend aus, das würde ich mich auch gern trauen!“
    An Kleider traue ich mich nur sehr selten ran – um King Louie scharwenzel ich seit einer Ewigkeit rum – und große Muster und knallige Farben mag ich gar nicht an mir. Aber ich wünsche mir, dass ich auch zum einen irgendwann mit mir und meinem Körper im Reinen bin und zum anderen auch wirklich mal den Mut und das Selbstbewusstsein finde, auffälligere oder ungewöhnlichere Sachen zu tragen.
    Weiter alles Gute Dir!

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:08

    Gleich mal nach dem Buch schauen. Danke Dir. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:08

    Danke Euch. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:10

    Seltsam wie unterschiedlich das mal wieder ist. Meine Kinder sind auch alle groß und wen wundert das auch bei den Eltern. Leute gibt es ey. uff.

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:11

    Nach dem Film werde ich Ausschau halten. Danke Dir. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:11

    allerdings. Vor allem mit einem selbst. Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:11

    danke fürs Lesen. Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:12

    Du hast 30 Kilo abgenommen? WOW. Der Film hat mich einfach sehr bewegt, vielleicht wusste ich schon, dass er das tun würde. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:12

    Deine Worte in meinen GEhörgang. Ich hoffe den Punkt erreiche ich auch. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:13

    Ja, es ist schwierig und gleichzeitig will ich ein gutes Vorbild sein für meine Töchter. lg Alu

  • Alu und Konsti
    17. April 2018 at 12:14

    Danke für deine Meinung. Meine körperlichen Gebrechen habe ich bewusst aus dem Text herausgehalten und auch nur erzählt wie ich DAMALS schlank geworden bin. viele Grüße Alu

  • Janina
    17. April 2018 at 16:53

    Ach Alu, ich möchte dich in den Arm nehmen und dir sagen, wie wunderschön du bist. Aber ich weiß, das können viele sagen und doch glaubt man es nicht. Mich hat der Film auch so unglaublich berührt und so viel mit mir gemacht. Aktuell fühle ich mich leider auch wieder sehr unwohl. Ich drück dich und danke dir für diese ehrlichen Zeilen :-*

  • Bettina
    17. April 2018 at 19:10

    Ach ja, Story of my life… Ich hadere auch immer wieder mit meinen Aussehen, aber seit der Erkrankung von Sohn1 hat sich auch das relativiert. Viele Dinge, die mir vorher Sorgen gemacht haben sind mir seitdem deutlich egaler.

    Ich muss Dir aber auf jeden Fall sagen, dass dieses Foto von Dir in dem Beitrag, wo mit der roten Jacke in der Kiste (?) sitzt total toll ist! Da siehst du einfach super aus!
    Liebe Grüße, Bettina

  • Doro
    18. April 2018 at 05:36

    Ich bin immer noch froh, dass wir die Radikaldiät des ersten Kinderarztes nicht ansatzweise angefangen haben. Dein Artikel und auch meine eigenen Erfahrungen bestärken mich darin. Wie ich weiter mit den Leuten vom Kindergarten umgehen soll, weiß ich noch nicht.

  • Heike Schmitt
    18. April 2018 at 14:40

    Guter Text, gute Frau. Gratulation zu dir!

  • Mara
    18. April 2018 at 20:15

    Danke für den Text! Ich habe den Film auch gesehen und finde die Aussage so wahr, dass es nicht angemessen ist, sich so viel mit dem eigenen Körper zu beschäftigen, wo es gleichzeitig so viele andere wichtige und spannende Themen gibt. Das gelingt mir auch immer besser, je älter ich werde. Gott sei dank! Bin übrigens sehr schlank, aber hatte früher Probleme wegen meines langen Halses, wurde oft gehänselt

  • Mama Maus
    18. April 2018 at 22:53

    Hallo Alu,

    leider konnte ich dich bisher noch nicht persönlich treffen. Umso mehr freue ich mich auf die Blogfamilia im Mai.
    Du weißt ich bin ein großer Fan von dir und deinen Texten. So auch von diesem, der so tief in deine Gedankenwelt blicken lässt.

    Die Kommentare zeigen mir, dass du und auch ich nicht allein sind mit den gespaltenen Gefühlen zu unserem Körper.
    Meiner hat er durch die 4 Schwangerschaften einiges geleistet, trotzdem bin auch ich nicht zufrieden mit ihm. Vielleicht schaffen wir es irgendwann uns komplett so zu akzeptieren wie wir sind.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  • Birgit
    19. April 2018 at 08:06

    Ja, so Frauen wie wir „nehmen sich selbst die Brutter vom Brot“ 😉 und es hilft trotzdem nicht… Hihi da hab ich mich soooo wiedergefunden! Danke für den Text, schön dass du so ehrlich bist und versteh dich zu 100%. Wenn ich mir deine Bilder ansehe, denke ich mir, wow die is echt ne coole Person und ja, auch mit ner richtig tollen Ausstrahlung.

    Ist es nicht schöner, für seine Persönlichkeit und sein Inneres, was auch für Fremde wunderbar nach außen strahlt, bewundert zu werden, als wenn ich Fotos von dir sehe und nur denke. „Ah ok schöne straffe Oberarme und ein schlanker Popo.?“ 😉

  • nonamebutMe
    19. April 2018 at 10:04

    ok, das hat jetzt gepasst, wie Faust aufs Auge. Wie Arsch auf Eimer. Wie … ach, na gut, einfach so, dass ich hier auf Arbeit sitze und heule und aufpassen muss, dass keiner reinkommt. Das wärs ja noch, die kluge, erfolgreiche, Head of xy in Vollzeit, die sich ihre drei Kinder nie anmerken lässt und für jeden immer einen guten Rat hat, wird aus der Bahn geworfen, weil sie einen Text gelesen hat, der so sehr ihre aktuelle Gemütslage widerspiegelt.
    Gestern hat mir mein Laufpartner Fotos von unserem Halbmarathon geschickt, die da immer auf der Strecke gemacht werden. ich hab mich auf den Fotos gesehen und seitdem geht nichts mehr. Ich bin so fett und häßlich. Ich dreh mich im Kreis. Drohe mir mit „jetzt isst Du halt gar nichts mehr“ und ja, im Wechsel mit kompletter Selbstaufgabe. Ich verzweifle daran, dass ich das nicht im Griff habe. Ich bin nicht wütend auf die Umstände, wie Taryn Brumfitt, die daraus einen Film macht. Ich hasse mich und verzweifle daran, dass ich nicht einmal das abstellen kann. Als erwachsene, gut gebildete Frau, die einiges im Leben gewuppt hat. Und DA mal wieder komplett versagt.
    Liebe Alu, entschuldige, dass ich Deinen Blogpost missbrauche, um meine Gedanken zu sortieren. Und danke für Deine Offenheit. Ich durfte mich dadurch ein bisschen weniger allein damit fühlen!
    p.s. wenn ich die Zeilen so überfliege, kommen mir große Zweifel, ob ich das abschicken kann. Das klingt ja schon wie ein Fall für die Klapse. Aber hey, 95% der Zeit habe ich alles sonst im Griff…

  • Evelyn
    19. April 2018 at 12:43

    Hut ab vor Deinem Mut, diesen Text zu veröffentlichen.
    Was mir direkt dazu eingefallen ist: Kennst Du das Buch „Nudeldicke Deern“ von Anke Gröner (die ja auch bloggt)? Hier ist ein Link zur Leseprobe: http://deern.ankegroener.de/leseprobe/
    Vielleicht ist das ja was für Dich?!
    Ansonsten sag ich: Weiter so!
    Viele Grüße
    Evelyn

  • Anja4
    20. April 2018 at 13:35

    Du bist sehr schön ☺♥ und dein Text ist es ebenso.

    Ich war bis zu meiner 4. Schwangerschaft schlank. Inzwischen hat sich Hüftgold angesammelt und es fällt mir schwer, das zu akzeptieren. Jahrelang wurde meine Figur gelobt und nun kommt nichts mehr. Nicht einfach, sich damit abzufinden (aber so frustriert, dass ich täglich stundenlang Workouts mache bin ich dann auch wieder nicht ;o) ).

  • Eva
    20. April 2018 at 19:40

    Ein so guter, wichtiger Text! Ich hoffe, dass er noch ganz viele Leser*innen findet!

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:39

    Danke. lg Alu

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:39

    Danke Dir. Ich stoße mit einem Bier auf dich an. lg Alu

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:40

    Nicht weinen wegen mir : ). lg an dich. Alu

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:41

    Ja, wahrscheinlich ist das so. lg Alu

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:42

    Ich danke dir! Ich freue mich auch auf dich. lg Alu

  • Alu und Konsti
    20. April 2018 at 21:42

    danke dir. lg Alu

  • Gehe ich mit mir freundlich um? – 1000 Fragen an mich (141-160)
    26. April 2018 at 09:47

    […] und verschwendet unnötig Energie, die ich an anderen Stellen so viel dringender bräuchte. Alu schrieb neulich einen wirklich tief bewegenden Beitrag dazu und nicht nur ich, viele andere, fanden sich in ihren Worten […]

  • Janet
    26. April 2018 at 22:59

    Du bist wunderwunderschön. Ich liebe das bunte an Dir und vor allem diese Nasenpflasterfotos. Sie zeigen Dich zerbrechlich , aber authentisch und so wundervoll wie Du bist.
    ?

  • Uta
    29. April 2018 at 23:45

    Liebe Doro, sei bitte so entspannt wie möglich und lass dir um Himmels Willen nichts einreden. Allerdings solltest du dir selbst sicher sein, dass deine Tochter wirklich gesund isst. Wenn das ganz ehrlich tatsächlich so ist, gibt es überhaupt keinen Grund zur Panik. Denn ja, sie darf und sollte weiterhin ihre Freude am Essen und Genießen haben! Meine Tochter war übrigens auch ein richtig dickes Baby und Kleinkind. Im Kindergarten hatte sie auch noch gut Babyspeck. Sie hat aber immer vitaminreich und gesund und bodenständig gegessen. Das ist immer noch so. Heute ist sie elf Jahre alt und dünn. Oft löst es sich von selbst, ohne dass Kalorien für Kinder überhaupt eine Rolle spielen.

  • Anne Freitag
    29. Juni 2018 at 12:56

    Liebe Alu,
    vielen Dank für deine berührenden ehrlichen Worte. Ich glaube fast jede Frau stand mal kritisch zu ihrem Körper. Das bleibt aufgrund der Medien auch nicht aus. Schau doch wieviel Zuschauer alleine Heide Klums GNTM hat. (Ist ja mein persönliche Horrorshow…aber darum geht´s nicht) Ich möchte mich auch nicht schlecht fühlen, wenn ich mal aus Versehen eine ganze Tafel Schokolade gegessen habe. Ich besitze 3 Kleidergrößen, weil ich ja laut Medien undiszipliniert bin. Dabei schwankt mein Gewicht mit meiner seelischen Verfassung. Ich versuche das jetzt so anzunehmen, anstatt zu kämpfen oder mich schlecht zu fühlen. Warum denn? Das Leben ist zu kurz…Am Ende steht an der Himmelspforte niemand, der sagt „hier hast du deine unbeschwerte Zeit zurück und die 20 Sommer, in denen du dich nicht im Bikini oder Kleid rausgeragt hast.“
    Die beste Zeit ist doch jetzt!!

    Ich verstehe dich gut und drück dich einfach mal ganz ganz lieb. Und hinterlasse dir ein ehrlich Gemeintest Kompliment. Nämlich das ich dich schön finde und authentisch. Ich fand deine Bühnenpräsenz ehrlich toll bei der Blogfamilia, davon können einige sich noch was abgucken. Steh deine Frau!
    Lg ANNE

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