Warum Leo Lausemaus aus den Kinderzimmern verschwinden muss
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Kindergartenkind Wochenbuch

Warum Leo Lausemaus aus den Kinderzimmern verschwinden muss

Ich sage es ganz deutlich und sehr, sehr laut. Leo Lausemaus Geschichten sind für mich der größte Dreck. 

Leo Lausemaus Bsp Bild_Quelle_Don Bosco Media

Bereits vor einigen Jahren habe ich mal in einem Krankenhausladen ein Buch davon erworben, zugegeben die Illustrationen sind niedlich. In diesem Buch hat Leo nicht gehört und wurde dann auf dem Spielplatz zurückgelassen von seinen Eltern. Nach dem ersten Mal lesen, gemeinsam mit den beiden Großen, habe ich das Buch in die Tonne getan und versuche seitdem Leo Lausemaus zu umgehen.

Ich habe keine Ahnung wie in einer Welt voller so vieler Kinderbücher, Hörspiele und anderer Optionen Geschichten einer Mäusefamilie, die anscheinend keinerlei gegenseitigen Respekt füreinander empfindet ,überhaupt gedruckt werden können, denn ehrlich WTF.

Leo, die arme Maus, ist der Inbegriff vom späteren Wutbürger und AFD Wähler, denn er wird daheim anscheinend nicht geliebt, sondern nur gegängelt und gequält.

Leo will nicht hören? Lassen wir ihn doch einfach auf dem Spielplatz allein zurück.

Leo will nicht essen? Dann halt gar nichts.

Leo will nicht basteln? Dann soll er auch sonst keinen Spaß haben.

Leo hat gelogen? Dann soll er sehen was er davon hat.

Überall wo Leo Lausemaus sein kleines, kindliches Potential entfalten könnte  (er schaut dem Schnee zu oder möchte basteln) kommt die zukünftige Trägerin des deutschen Mutterkreuzes Mama Maus um die Ecke und haut dem Sohn psychisch eine rein.

„Sei lieb Leo.“ „Wer nur will Leo, bekommt gar nichts.“ „Das hast du jetzt davon Leo.“

Auch der Vater scheint eine soldatische Ausbildung genossen zu haben, denn als er eine Reise gewinnt darf Leo nicht mit „Nur für zwei Leo“ und überhaupt arbeitet Papa viel und Mutti macht den Herd, in ihrer weißen Schürze mit dem Herzen darauf, sauber und kocht. Liebe scheint nicht zu regieren bei Leo, denn immer wenn man kurz denkt „Na bitte“ dann hauen sie wieder mit der Angstkeule auf Leo ein und am Ende stammelt die  kleine Maus jedesmal „Leo will immer lieb sein“. Später bekommt Leo noch eine kleine Schwester. Na wer dann die Wäsche machen darf ist ja wohl auch klar.

Während man noch die Hoffnung hat, dass der Erzähler mit seiner sanften Stimme den kleinen Leo befreien wird, muss Leo immer wieder neue psychische Schäden davon tragen und niemand rettet den kleinen Kerl, auch der Erzähler schaut wirklich nur zu (wie so doofe Nachbarn).

Die Katze die das Problem beheben könnte haben wir schon mal.

Ich habe schon überlegt ob ich eine Folge produziere in der endlich mal Leo recht bekommt und die Eltern am Ende von der Katze gefressen werden. Immerhin könnte Leo dann eine nette Pflegefamilie wie vom Hasen Karlchen (Affiliatelink) bekommen, oder beim nuschelnden Bobo einziehen (Affiliatelink), der pennt ja eh alle fünf Minuten ein und Leo würde fast sprachlos geliebt werden. Möglich wäre auch ein Einzug bei der perfekten Familie Conny, allerdings könnte es da mit Kater Mau Probleme geben.

Ich kann nur für Leo (und auch alle anderen Kinder und Eltern) hoffen, dass irgendwann der Schalter umkippt und sie überlegen wie sie sich wohl fühlen würden in solch einer Situation.

Vielleicht wird Leo selbst mal ein liebevoller und engagierter Papa, distanziert sich von Nazimethoden und geht für Kinderrechte demonstrieren? Hoffentlich hat er eine Frau, oder einen Mausmann, der sich Haushaltsaufgaben mit ihm teilt und Kinder die den fallenden Schnee beobachten dürfen. Ich hoffe außerdem, dass er die Rechnungen für seinen Psychiater später seinen Eltern aufbrummen kann die dann andere Leute im Altersheim quälen.

Viel wahrscheinlicher ist es jedoch leider, dass Leo selbst einmal seine Kinder gängeln und triezen wird, dass er alles glaubt was Papa ihm mal über die Katze und die tolle Karottensuppe von Mutti erzählt hat und das Leos Kinder auch keine liebevolle Eltern-Kind-Beziehung haben werden und dabei werden sie immer in den alten zerissenen Teddy von Papi murmeln „Leo will immer lieb sein“.

Wenn diese Maus später AFD wählt kann niemand behaupten er hätte von nichts gewusst!

Alu

Einen tollen Artikel zum Gender Verständnis in Leo Lausemaus gibt es bei Ich bin dein Vater

Habt ihr weitere Alternativen zu Leo? Dann hinterlasst uns gern einen Kommentar.

Passend dazu: Man darf ruhig auch mal Nein sagen.

Wie ich lernte das NEIN zu lieben.

 

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136 Comments

  • Nele
    23. Februar 2018 at 12:44

    Spannend! Habe bisher nie reingeschaut in die Bücher, nur mitbekommen, wie beliebt sie sind. Nach allem was du schreibst, ist diese Popularität nicht nachvollziehbar. Es gibt doch wirklich so viele tolle Bücher für Kinder!

  • Beatrice
    23. Februar 2018 at 12:45

    Ach wie krass! Ich glaube iiiiirgendwo zwischen den Tonnen an Büchern in diesem Haus fliegt auch ein Leo Lausemausbuch rum. Aber es fand bisher keinen Interessenten bei uns. Denn, es gibt so viele andere und wirklich tolle Bücher. Offenbar zu Recht! 😉

  • Karin
    23. Februar 2018 at 12:55

    Ihr sprecht mir aus der Seele. Hab mal ein Lausemaus- Buch bestellt und mich beim Vorlesen ganz schön erschreckt. Seitdem lasse ich mich nicht mehr von süßen Mäusen auf dem Titel täuschen. Dummerweise mag unser Sohn das Buch. Mein Mann und ich lesen ihm dann halt was anderes vor als da drin steht.

  • Nina
    23. Februar 2018 at 13:10

    Wir haben nur ein Bilder Wörterbuch von Leo und das scheint auch ausreichend zu sein.

  • Sebastian
    23. Februar 2018 at 14:01

    Ohh vielen Dank für diesen tollen Blogpost. Bei uns würde Leo Lausemaus schon lange aus dem Kinderzimmer verbannt!!

  • Yvi Moench
    23. Februar 2018 at 14:06

    Juhuuu!! Endlich jemand, der das genauso sieht. Ich dachte schon ich stünde allein auf weiter Flur mit meiner Meinung zu den Leo Lausemaus Geschichten. Die sind nämlich auch mir ein absoluter Graus…ich finde die einfach nur gruselig. Wir haben mal ( das war bei Kind 1 , also vor fast 16 Jahren) 3 Bücher davon geschenkt bekommen. Unter anderem das von dir benannte “ Leo Lausemaus will nicht hören“( heisst es glaube ich) und ich war ebenfalls geschockt und verärgert über so einen Schund an Kinderliteratur. Jedoch immer wenn ich mal unter anderen Müttern verlauten ließ, dass ich diese Leo Geschichten absolut übelst finde, war ich scheinbar die einzige, die das so empfand.
    Aber an meiner Einstellung zu Leos Familie hat sich auch über die Jahre nix geändert!! Und da meine 3 Kids ihn ebenfalls nie mochten, wird er hier auch nicht vermisst!!!
    Dafür liebten/ lieben alle 3 Conni…. hahahahaaa

    Liebe Grüße aus der Ferne! Yvi

  • Eliane
    23. Februar 2018 at 14:07

    Danke für den Artikel. Du hast so recht! Wir haben auch nur eins und es ist genauso, wie du es beschreibst. Der arme Leo. Eigentlich sollte ich das Buch längst entsorgt haben! Alternativen gibt es zum Glück unendlich viele. 😉 Möchte hier keine Eigenwerbung machen, aber wenn du magst, füge ich noch den Link zu meinem Buchblog ein, da sind einige klischeefreie Kinderbücher mit dabei. Liebe Grüsse, Eliane

  • Yvi Moench
    23. Februar 2018 at 14:12

    Habe mich Gras schlau gemacht: Leo Lausemaus hat schlechte Laune….so hieß das besagte Buch, wo er allein zurück gelassen wird. Tja, da bekomme ich auch schlechte Laune….

    Nochmals nen lieben Gruß!!

  • Katharina
    23. Februar 2018 at 14:44

    Das andere diese Geschichten nicht auch furchtbar finden, liegt vermutlich schlicht und ergreifend daran, dass deren Familienleben dem von Leo gleicht. Deshalb empfinden sie die Geschichten als ‚gut‘.

  • Katharina
    23. Februar 2018 at 14:55

    Wir hatten einen Adventskalender von Leo Lausemaus, der tatsächlich sehr niedlich war und ohne schwarze Pädagogik. Leo bastelt, bäckt Plätzchen etc. Weil meine Tochter es sehr mochte, haben wir ein Hörspiel gehört und ich war entsetzt!!! Auch die Titel der ganzen Bücher sagen ja schon aus, um was es da geht. Hätte ich mich mal vorher besser informiert, jetzt findet sie Leo nämlich super und ich weiß nicht, wie ich ihn wieder loswerde… Ich hoffe mit der Zeit vergisst sie ihn.

  • Anne
    23. Februar 2018 at 15:57

    Oh ich feiere dich für diesen Beitrag! Ich hasse Leo Lausemaus…wir haben den Tophit „LL will nicht teilen“ und im Urlaub bei den Großeltern…beide beim ersten gemeinsamen Lesen mit meiner Tochter großzügig umgetextet und anschließend entsorgt.
    Ich habe auber auch eine befreundete Mama die das „ganz toll findet, weil man die Kinder auf ganz viele Situationen damit vorbereiten kann“.
    Rabe Socke ist meistens ganz cool, der flucht, ist beleidigt, kann nicht schwimmen, ist clever und hat nen Ringelsocken.

  • The Rese
    23. Februar 2018 at 16:39

    Toll, toller, tollstens finden hier alle Pip und Posy. Keine nervigen Erwachsenen, Kinder, die spielen, streiten, vertragen, Kuchenbäckern selbst auf die Kette bekommen, wenn Pip einpullert und wechselsachen nicht dabei hat zieht er eben ohne das es erwähnt werden muss, Posys Kleid an. Hoch emotional, einfach, alltagstauglich, jung und Alt liebt Pip und Posy!

  • Nordherz
    23. Februar 2018 at 16:47

    Boah Danke!
    Ich wusste nie was alle soooo toll an Leo Lausemaus finden. Wir haben keine Bücher davon, wir gucken uns auch nicht die Serie an (gibts bei Amazon Prime) und ich bin froh dass mein Sohn es nie von sich aus wollte. Ich hoffe das ist bei der Tochter auch so. Aber selbst dann werde ich es nicht tun und ihr erklären wieso. Zum Glück gibt es genug gute Alternativen.

    Falls mal wieder jemand fragt wieso ich die Leo Lausemaus-Geschichten nicht gut finde, werde ich ihm deinen Artikel schicken!

  • Nina
    23. Februar 2018 at 20:09

    Danke für den Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele! In den letzten Jahren habe ich mir viele Bücher angeschaut und es gibt wirklich tolle Geschichten, Illustrationen und Co. Aber die Botschaften sind oft fragwürdig bis total daneben. Ich schreibe hier, weil ich gerade mein Herzensprojekt realisiere, eine Kinderbuchreihe die sich mit Themen wie „Sich- selbst-mögen“, Schubladendenken, Kommunikation und Co. beschäftigt, die nicht hinter einer niedlichen Geschichte mit Tieren hervorkrabbeln, sondern von einem Kind von heute erzählt wird. Ich würde mich riesig freuen, zu hören, was Ihr davon haltet und noch mehr, wenn es dem ein oder anderen Kind hilft, ein zufriedener Erwachsener zu werden, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt…

  • Britta
    23. Februar 2018 at 20:30

    Danke für diesen Beitrag. Ich hatte bisher das Gefühl dass ich die einzige bin, die die Leo-Welt in Frage stellt. Meine Große liebt Drache Kokosnuss, die Mittlere Peter Pan und die Kleine Fred und Anabel. Leo Lausemaus gibt es bei uns zwar auch, findet aber -zum Glück- wenig Beachtung.

  • Thies
    23. Februar 2018 at 21:17

    Yeaaah!
    Diese Geschichten sind furchtbar. Offensichtlich gibt es doch eine Menge Menschen, die das auch so sehen, dass macht mich froh. Danke für den tollen Artikel.
    Es gibt so wunderschöne Kinderbücher- und ich finde ja auch, dass es nicht zu jedem Pippi-Pupsie-Kacka-Windel-Töpfchen-Streiten-Teilen Thema Bücher geben muss.
    Oftmals sind das nichtssagende, langweilige Geschichten.
    Hier stehen hoch im Kurs:
    *Oh nein! Paul!
    *Bücher von Kasimir und Frippe
    *Mein Haus ist zu eng und zu klein…
    * Bullerbü
    * Lotta

    Liebe Grüße
    Thies

  • derbaum
    24. Februar 2018 at 07:39

    hast du mal drüber nachgedacht das es statt ‚ich will‘ einfach ‚ich möchte bitte‘ heissen soll? hat was mit anstand und erziehung zu tun!

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:44

    Du scheinst die Bücher nicht gut zu kennen. Leo hat schlechte Laune heißt das Buch und der kleine Leo fragt an diesem Tag seine Mutter auf dem Einkaufsweg etwas, woraufhin sie sehr ruppig antwortet „Wer immer will, bekommt gar nichts.“ Das es „ich möchte bitte“ heißt ist mir bekannt, hat aber mit dieser Geschichte nichts zu tun, denn wenn Mama Maus ein Herz hätte, wäre wohl genau das ihre Antwort gewesen, statt den Jungen anzuraunzen.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:44

    Ich habe sofort den Ohrwurm von Mein Haus ist zu eng und zu klein, das ist echt ne super Geschichte.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:45

    Ich glaub man ist nie allein mit sowas.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:45

    Würdest du mir deine Bücher mal zukommen lassen? lg Alu

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:46

    Pip Posy mögen wir auch. Das werd ich mal wieder suchen, danke.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:47

    stimmt. Rabe Socke erscheint mir allerdings manchmal sehr einsam, oder täuscht das?

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:47

    Einfach die Bücher ersetzen und weniger den Mist vorlesen. Alu

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:47

    Was traurig wäre. Wirklich traurig.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:48

    Ja genau, das ist der Titel. Es gibt auch „Leo will nicht hören“ das ist die alte Version oder so.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:48

    Ja sehr gern, pack den Link rein. lg

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:49

    Na ja bei Conni ist wenigstens alles schön. Geliebt werden Conni und Jakob auf jeden Fall.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:49

    <3

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:49

    Ja.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:51

    Das finde ich eine sehr coole Idee. lg

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:52

    Ja, lass die bloss fliegen die Bücher..am besten in die Tonne.

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 07:52

    allerdings. Es gibt wirklich tolle Bücher.

  • DieEcke
    24. Februar 2018 at 09:01

    Was derbaum sagt stimmt: es geht hier um das „ich will“ . Leos Mama sagt: „Man sagt nicht ‚ich will'“. Und das übrigens nicht einfach so auf dem Einkaufsweg, sondern weil Leo im Einkaufsladen bockig vor dem Spielzeug steht und darauf beharrt, eines davon gekauft bekommen zu müssen.
    Hätte sie lieber sagen sollen: „Damit du dich geliebt fühlst, kaufe ich dir alles, was du möchtest, du muss nicht Mal bitte sagen“.
    Meine Tochter konnte dieses Buch mit zwei Jahren auswendig, sie liebte es, nachzumachen, wie Leo motzt. Wir fanden genau dieses Buch auch immer sehr lustig, weil ich die Situationen kenne. Ich kann fast drei Jahre später keinen Schaden bei meiner Tochter feststellen und lasse mir auch nicht sagen, dass sie nicht liebevoll aufwächst.
    Man kann auch echt übertreiben ?

  • Steffi
    24. Februar 2018 at 11:01

    Rabe Socke find ich persönlich aber auch echt schlimm, total unsympathisch ?

  • Veronique
    24. Februar 2018 at 11:32

    Ja, es gibt viel Schund. Am Thema Kinderbücher und Serien scheiden sich die Geister. Was der eine harmlos findet, geht für den anderen gar nicht. Ich habe auch festgestellt, das man wirklich immer etwas findet, was einem sauer aufstoßen kannt:
    Bei Conni ist die Welt unerträglich heil.
    Peppa Wutz ist ein kleiner Klugscheißer und sagt so böse Sachen wie: „dummer Jorsch/Papa/xy“.
    Bobo kann nicht richtig sprechen.
    Die Welt von Prinzessin Lililifee ist ein stereotypischer rosa Alptraum (zumindest für die erwachsene und emanzipierte Frau)
    Michel wird von seinem Vater bedroht und gerne mal länger eingesperrt wenn er böse war.
    Die Kinder von Bullerbü werden sich selbst überlassen.
    Pipi Langstrumpf stiftet brave Kinder zu Unfug an und hat kein gefestigtes Familienleben.
    Leos Eltern wenden auch fragwürdige Erziehungsmethoden an.
    Über die mafiösen Erziehungsmethoden in den Büchern von Wilhelm Busch und den Gebrüder Grimm müssen wir gar nicht erst sprechen.
    Am einfachsten ist es natürlich solche Bücher nicht zu kaufen. Bekommen unsere Kinder Bücher die wir nicht mögen geschenkt wird’s schwierig.
    Ich habe das Buch „Leo hat schlechte Laune“ auch gekauft. Ich hab vorher nicht wirklich reingeguckt und gelesen. Ich hätte es sonst wohl auch nicht genommen. Die anderen Bücher finde ich ehrlich gesagt harmlos.
    Nun ist es so, das meine 3,5 jährige Tochter das Buch mag und ich es ab und an vorlesen soll. Ich lese das Buch dann vor und ich spreche mit ihr auch darüber. Sage ihr, dass es nicht ok von Leos Mutter ist ihn alleine zulassen. 
Kinder finden manchmal Geschichten toll, bei den wir nur den Kopf schütteln. Aber man kann den Inhalt ja zur Diskussion stellen und darüber reden. So mache ich es mit Geschichten, deren Inhalt und Aussage ich fragwürdig finde.

  • Steffi
    24. Februar 2018 at 11:52

    Ich kenne die Bücher nicht, nur die Fernsehserie und bin etwas erstaunt. Ist die so anders als die Bücher? Da konnte ich die genannten Dinge bisher nicht sehen, im Gegenteil wird da eher bedürfnisorientiert auf Leo eingegangen. Klar gibt es da auch die ein oder andere Sache, mit der ich nicht konform bin, aber im Großen und Ganzen kenne ich weitaus schlechtere Kinderserien.

  • Xxxxxx
    24. Februar 2018 at 12:07

    Deine Text sollte man entfernen, solch ein Schwachsinn zu schreiben. Deine Kinder möchte ich mal sehen, wenn Du jegliche Erziehungmaßnahmen sch…. findest. Wahrscheinlich sind es solche Kinder die alles dürfen und jedem Mitmenschen tyrannisieren.

  • Xxxx
    24. Februar 2018 at 12:20

    Ach hier werden Beiträge die nicht gefallen einfach gelöscht. Prima, da kannst Du ja mit Kritik sehr gut umgehen.

  • Josi
    24. Februar 2018 at 12:53

    Mir ist das auch schon aufgefallen. Ich habe dann nach dem Lesen mit meinem Kind darüber gesprochen, dass die Mutter von Leo nicht hätte gehen sollen und Leo alleine lassen darf usw.

  • Julia
    24. Februar 2018 at 13:19

    Leo Nazimaus

  • Alexandra
    24. Februar 2018 at 14:50

    Muß gestehen, dass ich mich nie mit den Büchern beschäftigt habe. Aber das klingt ja wirklich furchtbar. Da bin ich wirklich froh, dass meiner diese Bücher noch nicht kennenlernen mußte. Sein Lieblingsbuch ist ‚Der größte Schatz der Welt‘ Das Buch endet damit, dass jede Mama schon einen Schatz hat und daher kein Gold oder Juwelen braucht. Viel süßer?

  • Lena
    24. Februar 2018 at 16:55

    Oh ja. Leo hat auch bei mir keine Chance. Aus haargenau den Gründen die ihr aufgeführt habt. Ich finde diese Zeigefingerpädagogik so schrecklich. Leider rutschen auch uns mal Sätze raus die nach dem Schema: Wenn du dies nicht tust dann…. Aber das sind Ausnahme die uns selber nerven. Solch eine Pädagogik durch Kinderbücher zu Hause zu integrieren liegt mir fern. Auch in Kindergärten fliegen diese Bücher rum und die Kinder lieben sie. Es ist mir ein Rätsel, aber das geht mir auch bei anderen Kindernuchfiguren so. Was an der langweiligen Conny so spannend ist versuche ich seit 6 Jahren zu ergründen…

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 17:56

    Hier wird keiner gelöscht. Ich hab bloß auch noch ein anderes Leben

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 17:57

    Wer sagte das ich Erziehung scheiße finde? Anscheinend hast du den Text nicht richtig gelesen

  • Alu und Konsti
    24. Februar 2018 at 17:57

    Und du postest anonym Kommentare?

  • Leo Lausemaus nimmt sich eine Auszeit – juna im netz
    24. Februar 2018 at 20:14

    […] habe diesen Beitrag editiert (am 24.2.2018), weil Alu einen interessanten Artikel veröffentlicht hat. Meine Erinnerung an die Bände, die ich mit den Kindern las, weicht von Alus Bild deutlich ab. […]

  • Vreni
    24. Februar 2018 at 22:31

    Wir haben sehr viele Leo Lausemaus Hörbücher. Meine Kinder mögen sie und ich finde da jetzt auch nichts Schlimmes dran.
    Was würdet ihr denn machen, wenn das Kind die Suppe nicht essen will, man ihm dann noch seine gerne gegessene Suppe vom Vortag anbietet und diese auch verschmäht wird? Eine dritte kochen? Hungern lassen? Was wäre denn der richtige Weg?
    Das man das Kind alleine auf den Spielplatz zurücklässt, geht natürlich gar nicht. Das sage ich auch meinen Kindern, wenn wir diese Passage hören/lesen.
    Mich würde wirklich eine konkrete Lösung zum Thema Essen interessieren…
    Viele Grüße

  • Tina
    25. Februar 2018 at 14:31

    Boah, Rabe Socke geht ja gar nicht! „Bitte … danke!“ Der baut so viel Müll und kommt mit allem durch.
    Nicht ok!
    Ich finde Leo Lausemaus gar nicht so verkehrt. Was ist falsch dran, dass die Eltern mal ein Wochenende alleine verbringen und das Kind bei den Großeltern bleibt. Oder in einer Folge will er sich nicht beeilen. Dadurch kommt die Mutter morgens zu spät in die Arbeit und muss ihn dann Abends später vom Kindergarten abholen. Da motzt er erst, versteht es aber dann.
    Conni dagegen ist mir zu weichgespült.
    LG, Tina

  • Christoph
    25. Februar 2018 at 19:54

    Ich sage es ganz deutlich und sehr, sehr laut. Dieser Beitrag ist für mich der größte Dreck.

    Sicherlich kommt in jeder Folge am Ende die Moralkeule. Aber warum auch nicht. Es wird vermittelt, dass man nicht lügen soll. Es ist nicht schlimm bei den Tanten zu bleiben wenn Mama und Papa verreisen. Und wenn man das gekochte Essen nicht isst, hat man halt Pech gehabt.
    Für mich ist dagegen „Peppa Pig“ der größte Müll und wurde bei uns verbannt. Ständig beleidigt sie ihren Papa (dummer Papa, zu dicker Papa, etc.).
    Bei Conny gibt es scheinbar Zeit und Geld im Überfluss. Sie will ein Pferd.. OK. Sie will Urlaub auf dem Ponyhof… OK. Sie will eine Katze… OK. Sie will einen Schwimmkurs… OK.
    Nur Bobo ist noch schlimmer. Da bekommt das eigene Kind den Sprachfehler ja gleich antrainiert. Da kann man es gleich vor die Teletubbies setzen.

    Letztendlich können unsere Kinder aber hören was Sie wollen (bis auf Bobo und Peppa). Zur Zeit liebt unsere Tochter die Hörspiele von „Bibi und Tina“.

    P.S. Leos Mutter muss übrigens arbeiten gehen (und tut sie auch), weil die Familie zu wenig Geld hat. Der Vergleich zum Hausmütterchen ist also falsch und schlecht recherchiert.

  • Alu und Konsti
    25. Februar 2018 at 20:04

    Danke für deinen Kommentar. Leos Mutter geht arbeiten, das ist richtig ABER: sie geht für einen kleinen Zuverdienst, denn Papa ist ja der HEcht und schafft eigentlich die Kohle ran. Zudem werden vorher mega Ängste geschürt, denn Leo bekommt mit wie das Geld nicht reicht und hat große Angst die nicht aufgefangen wird.Alu

  • Alu und Konsti
    25. Februar 2018 at 20:05

    ja, das stimmt. Das Leo zu Oma fährt, oder die Kita Zeit sich verändert finde ich auch nicht schlecht, aber die Frage ist doch immer wieder: Wie ist das Gesamtbild und ich weiß nicht ob du die Hörspiele kennst, aber die sind echt im Tonfall auch harsch. lg

  • Alu und Konsti
    25. Februar 2018 at 20:07

    Die Essensfrage ist wirklich knifflig. Wir haben hier ja auch solche kleinen Experten die immer wieder Dinge verschmähen. Wir haben immer eine Mahlzeit die es jeden Tag aus Ausweicher geben kann (Toast mit Butter), sollte das Essen nicht schmecken kann man darauf ausweichen und wenn man das wirklich nicht will, dann eben nichts. Die Kinder wissen inzwischen, dass sie probieren können, aber nichts essen müssen. Ich finde die Kinder zu Essen zu zwingen jedenfalls keinen Weg. Alu

  • Hans Gustav
    26. Februar 2018 at 08:56

    Euer Ernst !?!?!
    Wie unfassbar dumm kann man den sein !?
    Iiiihhh eine Familie mit Mutter, Vater und Kindern. Und dann auch noch alle weiß. Schlimm.
    Die erziehen ihre Kinder auch noch und überlassen das nicht dem Kindergarten oder der Schule. Schlimm.
    Der Junge mag Mädchen und spielt nicht gern mit Ali, weil der ihn immer verhaut. Schlimm. Nazi. AFD.
    Er hasst bestimmt auch Juden weil er seine Suppe mittags nicht aufgegessen hat.
    Schlüsse aus etwas selbst ausgedachtem zu ziehen ist eine interessante Methode um, „Fakten“ zu erzeugen.

    So etwas dämliches habe ich selten gelesen.

  • Alu und Konsti
    26. Februar 2018 at 10:59

    Hallo Hans Gustav, danke für deinen Kommentar. Ich stimme zu: sowas dämliches wie deinen Kommentar habe ich selten gelesen.

  • Arlette
    26. Februar 2018 at 12:03

    Ich bin so bei euch. Ich kann Leo Lausemaus noch weniger leiden, als die doofe Conni. Toll findet das Kleinvolk (2,5, 4,5, 6,5 und 8,5) zur Zeit mal wieder Doktor Brumm, Ritter Rost, den Räuber Hotzenplotz, Petronella Apfelmus, immer wieder den Grüffelo, und so viele mehr. Wir sind Stammgast in der Bibliothek, und ein Leben ohne Leo Lausemaus ist nicht nur möglich, sondern sehr erfreulich. Wah, wie ich den auch nicht mag.

  • Hanse-Mamis
    26. Februar 2018 at 14:10

    Ich bin gerade erstaunt, wie unsachlich manche Kritik ausfällt. Ist doch super und okay, wenn man anderer Meinung ist und Leo Lausemaus liebt. Aber gerade wenn es darum geht, warum ich meinen Kindern etwas vorLESE, sollte ich doch auch vorLEBEN, dass man irgendwie höflich miteinander umgeht.

    Leo Lausemaus wäre, so darf man das auf jeden Fall sagen, im RL auch nicht mein bester Freund – und seine Eltern fände ich schräg. Logisch, dass ich mir alle drei nicht in Buchform ins Haus hole. Ich habe das mal für ein paar andere Bücher auf meinem Blog begründet – und könnte Leo Lausemaus mühelos auch aufnehmen.
    https://hanse-mamis.de/tschues-connie-hallo-spass/
    Also: Ich fand eure Rezension witzig. Und schlüssig begründet. Wünsche euch einen schönen Tag und hoffentlich spannenden Input hier.

  • Alu und Konsti
    26. Februar 2018 at 14:32

    Ich bin auch großer Ritter Rost Fan! Ja, ein Leben ohne Leo ist möglich. Danke lg ALu

  • Alu und Konsti
    26. Februar 2018 at 14:32

    Ich bin auch überrascht wie viele E-Mails und Beleidigungen ich deswegen bekomme. Ich dachte immer andere Meinungen sind eigentlich gut, aber anscheinend doch nicht gewünscht. lg Alu

  • Tina
    26. Februar 2018 at 20:57

    Ich finde den Beitrag zu reißerisch! AfD? Wirklich?
    Leo Lausemaus ist bestimmt nicht mein Lieblingsheld im Kinderzimmer. Wir haben ein paar CD’s, die die Kinder gerne gehört haben. Ich konnte nichts Schlimmes daran finden und die CD, wo die Mutter Leo alleine gelassen hat, kenne ich nicht.
    Was ich tatsächlich von meinen Kindern ferngehalten habe, war: Rabe Socke, Conni, Lillyfee, Bob der Baumeister, …
    Peppa Pig ist großartig!
    Aber zum Glück sind wir inzwischen bei Hui Buh, Das kleine Gespenst, Das magische Baumhaus, und den Drei ???
    LG, Tina

  • Aggressive Leader und Reboarderliner Grossekoepfe.de - Vater-Podcast #29
    26. Februar 2018 at 23:01

    […] Sie kennt das sehr gut, wenn sie Mails und Kommentare bekommt. Ganz aktuell im Rahmen ihres Blogposts „Warum Leo Lausemaus aus den Kinderzimmern verschwinden muss“. Über das Für und Wider einer 24-Stunden-Kita haben wir ausführlich diskutiert. Auch hier hatte […]

  • Sandra
    27. Februar 2018 at 16:02

    Ich bin schockiert. Wir haben die Adventskarten, die tatsächlich ganz süß gemacht sind. Fliegen jetzt trotzdem umgehend in den Müll.

  • Kerstin
    27. Februar 2018 at 20:31

    Der erste Blogkommentar meines Lebens … zum ersten Mal stoße ich auf Leute, die Leo Lausemaus ebenso unerträglich finden wie ich.

    Meine Kinder dürfen auch nicht nur von Nudeln leben. Aber bei Leo Lausemaus schlägt die Moralkeule zu: Die Mutter muss Leo Lausemaus schon sehr lieb haben, wenn sie ihm eine so schöne Möhrensuppe kocht. Was ist denn das für ein kruder Zusammenhang?

    Leo trödelt … Meine Kinder trödeln auch mal. Aber statt Leo gleich anfangs klipp und klar zu sagen, was Sache ist, gucken die Eltern den ganzen Morgen über hilflos zu, wie Leo nicht aufsteht und später seinen Teddy füttert, und machen ihm schließlich ein schlechtes Gewissen: Er sei ja selber schuld, dass er später abgeholt wurde und dachte, seine Mama hätte ihn vergessen. Getröstet wird er auch nicht wirklich. Und dann wird weitergehetzt, als sei das das einzig Wahre im Leben.

    Das sind die einzigen Leo-Bücher, die ich kenne. Ob Leo der AfD beitreten wird, mag ich nicht sagen. Sicher wird er gegen seine Orthorexie ankämpfen und Entschleunigungsseminare besuchen.

    (Mein Umgang damit: Wir haben leider eins dieser Bücher im Hause, und ich äußere beim Lesen mein Mitleid mit Leo und sage, was ich am Verhalten der Eltern nicht mag. Ohne zu sehr in Dramatik zu verfallen. Eher so, wie man über Beobachtungen im Alltag spricht, die ja auch nicht immer so sind, wie man sie gern hätte.)

  • Alu und Konsti
    27. Februar 2018 at 20:49

    Ja, ich denke das kommentieren oder diskutieren ist gut. Danke für den ersten Kommentar. Alu

  • Gehtdichnixan
    28. Februar 2018 at 19:57

    So ein quatsch, ihr mosert weil Leos mutter nur halbtags arbeitet, weil der Vater „der Hecht“ ist? Wäre er das müsste sie ganich arbeiten, nur mal so am Rande…was wäre denn eure Lösung? Beide arbeiten Vollzeit und Leo wird von Mo-Fr fremdbetreut um dann am Wochenende zuhause zu sein? Das Buch wo sie ihn alleine lassen kenne ich nicht, und sowas geht echt ganich, aber wegen einem einzigen Buch gleich alles hier als „Braune-AFD-scheisse“ hinzustellen find ich echt dämlich und arrogant! Meine tochter liebt leo, und ich finde die Geschichten in keinster weise Schlimm! Und Leo bekommt zuwenig liebe? wenn die Mutter grade die Wäsche macht und damit aufhört um mit ihm zu spielen, und wenn der Papa abends kommt liegt die Wäsche immernoch auf dem Bett weil die beiden den ganzen Tag verstecken gespielt haben, finde ich das schon fast zuviel, das Leben besteht halt nicht nur aus Spaß, sondern auch aus Pflichten!…auch habe ich bei den Hörspielen nie einen „unfreundlichen ton“ gehört…und da du schreibst du hast lediglich ein Buch gelesen, ist es dann wohl eher dein Ton als vorleser!
    ….Auch mega lächerlich und dumm (sorry…) finde ich Leute die hier schreiben „ich kenne Leo Lausemaus nicht, aber wegen deinem Text werfe ich sofort den Adventskalender weg den wir von ihm haben!“ …ne eigene Meinung habt ihr auch nich!?

    Für mich persönlich ist die perfekte, kleine Conni die alles darf, alles kann und immer gewinnt viel schlimmer! Mit ihrem Schlaffi-dad ohne Namen, der sich selber nur als „connis papa“ vorstellt wenn er in der Öffentlichkeit ist, und die immer verständnissvolle Mama die irgendwie auch immer zuhause ist…conni will Ballet tanzen? Klar, kost ja nix, am nächstdn Tag will sie reiten!? …warum nicht gleich ein eigenes Pferd? …und ein Fahrrad will sie haben? Wird morgen geliefert! Das finde ich viel, viel schlimmer als eine Maus die auch mal ärger bekommt wenn sie mist macht, oder der nicht sofort jeder Wunsch erfüllt wird, so funktioniert unsere Welt nunmal…! ?

  • Sera
    1. März 2018 at 12:14

    Ich habe meine Abschlussarbeit über Herkunft von Geschlechterrollen geschrieben. Leo ist da sehr prototypisch für das frühere Rollen-, Erziehungs- und Geschlechterbetständnis von früher. Erst ab den 60ern brachen diese auf und wurden zumindest hier stärker hinterfragt. Leo passt also in die 1950er. 2018 hat das nichts zu suchen.
    Allerdings ist Bobo Siebenschläfer auch nicht lesenswert (geht einfach aus vielen Gründen nicht). Wir mögen Julia Donaldsons Bücher, Die kleine Hexe, japanische Bilderbücher sind oft auch toll… Oder das Hasenkind.

  • Julia
    1. März 2018 at 17:09

    Unser Kind (und scheinbar viele andere Kinder auch) liebt Leo Lausemaus! Ich mag ihn nicht. Aber ich bin der Meinung, dass eine entspannte Haltung zu diesen und anderen Büchern mehr nützt, als ein Verschwinden-Lassen derselben. Es hat gute Gründe, warum Kinder in diesem Alter die Bücher mögen. Sie sind offenbar sehr leicht nachzuvollziehen für sie und damit nah an ihnen dran. Auch wenn der Entziehungsstil von Leos Eltern nicht dem Erziehungsstil der eigenen Eltern entspricht! Also mache ich mich locker, lese Leo Lausemaus mit meinem Kind und wenn mir bestimmte Passagen sehr aufstoßen, sage ich was dazu. Aber ich bin auch der Meinung: man kann es übertreiben! Traut euch und euren Kindern doch ruhig mal ein Leben mit Leo zu. Und bietet ihm parallel andere schöne Bücher an.

  • Isabel
    1. März 2018 at 20:50

    Ich bin schockiert. Wir haben auch ein Leo Lausemaus Buch zuhause „Guten Morgen Geschichten“ oder so. Das fand ich eigentlich ganz süß. Leo hilft da seine Mutter beim putzen und hat Spaß dabei, die Familie macht einen Ausflug und Leo malt mit seinen Freunden, alles harmlos. Ich wollte eigentlich noch mehr davon holen, aber nach dem Beitrag werde ich mir die Bücher vorm Kaufen genau durchlesen.

  • Alu und Konsti
    1. März 2018 at 21:57

    Genau so. Darüber reden. Der Artikel sollte genau das anregen..und das tut er anscheinend auch.

  • Alu und Konsti
    1. März 2018 at 21:58

    Das ist spannend.

  • Carmen
    2. März 2018 at 09:01

    Es ist ein Buch wie ein Märchen einn Märchen ist.
    Verstehe nicht warum alles so dramatisiert wird, erzieht ihr eure Kinder wie im Buch.
    Ich finde das etwas übertrieben, man kann ja mit den Kindern über das gelesene sprechen.
    Es gibt bei uns keine Mäuse die sprechen und Klamotten anhaben…

  • Sven
    3. März 2018 at 17:17

    Bei uns gibt es viele Leo Lausemaus Bücher und CDs. Deine Beobachtungen sind mir bisher so noch nicht aufgefallen. Werde mal darauf achten.

    Aber wahrscheinlich bin ich durch Conni & Co schon zu abgestumpft.

    Vielleicht sollten wir eine neue Bilderbuchserie schreiben, die an das echte Leben angelehnt ist.

    Ronny sammelt Pfandflaschen

    Ronny und der neue Fliesentisch

    Ronny bei der Essener Tafel

  • Anna
    4. März 2018 at 00:34

    Ich finde die Bücher über Willi Wiberg sehr toll

  • Steffi B
    4. März 2018 at 15:30

    Ich habe mich eben durch alle kommentare durchgescrollt in der hoffnung ich bin nicht verrückt – denn genau wie du kenne ich nur die serie und finde sie super! Würde auch sagen, dass es das Gegenteil der Bücher ist?! Klar sind da Moral etc dabei aber gute wie ich finde!

  • Ziva
    4. März 2018 at 19:42

    Leider gilt das nicht für alle Eltern.
    Und solange ich noch Geschichten höre von Eltern, die das Kind zur Polizei fahren und ihm sagen sie geben es ab wenn es nicht hört, solange es Eltern gibt, die ihrem Kind sagen, sie liebten es nicht wenn es sich nicht benähme – tja, solange sollten solche Bücher auch kritisiert und hinterfragt werden!

  • Melli
    4. März 2018 at 21:59

    Hallo! Ich war ziemlich überrascht über den titel und hab mir den text auch etwas erschrocken durchgelesen. So unterschiedlich kann der eindruck sein…wir haben nur ein leo lausemaus buch. Da hat er geburtstag und bekommt ein fahrrad. Die mama bastelt einladungskarten und backt kekse mit ihm. Der vater malt das fahrrad an, weil das gewünschte aus dem laden zu teuer war…und diese familie lässt ihn auf dem spielplatz zurück, weil er nicht lieb war und ähnliches? Krass, ich hätte wohl recht sorglos auch zu anderen leo büchern gegriffen, wenn meine kleine was in der bücherei gefunden hätte, sie mag ihn nämlich ganz gern, aber gut zu wissen sich das buch dann vorher doch auch erst nochmal selbst anzuschauen 😉

  • Ina Appel
    5. März 2018 at 11:01

    Also ich weis nicht welche Leo Lausemaus Bücher ihr habt, aber ich habe einige für unsere Enkel und wir lesen die rauf und runter. Da ist nichts dabei was nicht ‚lehrreich‘ und realistisch wäre für Kinder! Wir lieben die Bücher!
    Allerdings kann man es auch übertreiben mit der Sicht aus der heutigen pädagogisch ‚wertvollen Seite.

  • Julia
    5. März 2018 at 18:27

    …aber eigentlich müsste es „Leo Lausemaus macht nicht immer das, was seine Mutter von ihm verlangt“… Wir haben genau dieses Buch mal geschenkt bekommen und es blieb auch das einzige 😀

  • Bea
    5. März 2018 at 19:36

    Hallo Alu und Konsti,
    unser Zwerg mag den kleinen Leo recht gern. Allerdings bin ich von manchen Inhalten ebenso schockiert wie erbost. In einer Geschichte lässt Mama Lausemaus den Kleinen einfach abends stehen, weil er etwas knatschig ist und nicht nach Hause gehen will – war dummerweise eine Zeit lang Minis Lieblingsgeschichte.
    Ich habe von Anfang an bei allen Lausemaus-Büchern die wir haben neue, liebevolle und herzliche Inhalte erfunden.
    Viele Grüße und danke für euren kritischen Beitrag!

  • Jana
    5. März 2018 at 22:02

    Ich wurde heute durch einen Freund auf diesen Artikel aufmerksam gemacht und habe nach den ersten reißerischen Zeilen das Lesen abgebrochen. Da meine Tochter und ich Leo-Fans sind, wollte ich heute Abend dann mal schauen, was denn an ihm tatsächlich so schrecklich sein soll.
    Darüber, dass man ein Kind nicht alleine zurück lässt, sind sich hier ja zum Glück alle einig! Aber das ist nur eine von vielen Geschichten!
    Einzelne Sätze aus Geschichten herauszureißen oder sie so zusammen zu fassen und alleine hinzustellen wie „Leo will nicht essen? Dann halt gar nichts“ ist keine faire Herangehensweise, da dieses unterschlägt, was dazwischen noch passiert ist. Tatsächlich hat Leos Mama ihm verschiedene Alternativen aufgezeigt und ermöglicht, aber Leo wollte nur Süßes. Und es gab am Ende ja auch nicht Nichts, sondern Leo hat sich entschieden, dann doch eine der gesunden Alternativen zu wählen. Nichts hätte es nur gegeben, wenn Leo nichts gesundes hätte essen wollen. Und das halte ich für richtig. Oder soll man dann Süßes als Mahlzeit erlauben nur weil das Kind sonst nichts essen will? (Natürlich sind Ausweichessen besser, aber bei Leo hat seine Mama schon extra die Lieblingssuppe gekocht und manchmal wollen Kinder eben einfach keine der sonst geliebten Essen)
    Auch dass die Mutter „nur“ halbtags arbeitet, halte ich nicht für verwerflich, und der Vater hält sich schließlich auch nicht aus der Erziehung raus, immerhin gibt es mehrere Geschichten, in denen er abends mit Leo spielt oder badet oder am Wochenende bastelt oder Fahrrad fährt. Ich halte dieses Bild für realistisch und finde es toll, dass gerade auch die Angst von Leo thematisiert wird, dass seine Mutter keine Zeit mehr für ihn hat, denn Kinder bekommen die Veränderung mit, dass auch die Mama plötzlich arbeitet und bekommen dann regelmäßig Angst. Durch diese Geschichte erfahren die Kinder aber, dass Mamas deswegen nicht unbedingt weniger Zeit zum Spielen haben.
    Und auch Leos Eltern haben nicht immer Recht. In der Geschichte, dass Leo lügt, entschuldigt sich Leos Mama am Ende bei ihm dafür, dass sie Unrecht hatte.
    Ich finde es eine gute Möglichkeit, meiner Tochter zu zeigen, dass auch in anderen Familien nicht immer alles rund läuft und dass auch andere Kinder nicht alles dürfen (zum Beispiel lügen oder Sandtürme zertreten) und dass einige Sachen Konsequenzen haben (nicht Zähneputzen und Kekse machen Zahnschmerzen) ohne dass sie diese Konsequenzen selbst erleben müssen.
    Nach alledem verstehe ich nicht, was Leo zu einem AfD-Wähler machen soll oder warum er zwingend ein Wutbürger werden muss und finde diese Vergleiche nach wie vor zu viel!
    Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen aber dann bitte auch nicht nur von einer Geschichte oder zweien, aus denen man sich Sätze herauspickt, die zur vorgefassten Meinung passen!

  • Jana
    5. März 2018 at 22:05

    Ich werde trotzdem beim nächsten Lesen und Hören von Leo noch einmal besonders kritisch und aufmerksam sein!
    Ich finde kritische Kommentare gut und wichtig aber die Vergleiche und das Pauschal-Verreißende in diesem Blogpost nicht passend und wirklich zu viel!

  • Alu und Konsti
    5. März 2018 at 22:19

    Danke für den langen Kommentar. Genau darum geht es, um die verschiedenen Meinungen und auch das Diskutieren. Danke für deinen Beitrag. Alu

  • Heidi
    6. März 2018 at 09:55

    Oh mein Gott! Ihr müsst eine Zeit haben, das alles zu analysieren…habt ihr mal Omas Märchenbücher gelesen?? Hänsel und Gretel, von ihren Eltern ausgesetzt! Aschenputtel hat Mobbing erfahren…und eure Kinder kennen diese Märchen sicher auch oder? Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, wenn man seinen Kindern beibringt, dass im Leben nicht alles eitel Sonnenschein ist? Dass man im Leben auch was leisten muss und nicht alles zu fliegt? Und zum Schluss ist es doch entscheidend was ihr euren Kindern vermittelt in dem ihr es vorlebt! Denn vorleben schafft nachleben! Seht lieber zu, dass aus der heutigen Generation Menschen entstehen, die bereit sind, für ihr Geld arbeiten zu gehen und sich zu bilden um für sich selber sorgen zu können, anstatt Leo lausemaus mit den nazis und der afd zu vergleichen!??‍♀️

  • Alu und Konsti
    6. März 2018 at 10:57

    und glaubst du das dieses für das Geld was arbeiten mit Druck zu erzeugen ist, denn das passiert in den Büchern und lässt dann die Menschen im Erwachsenenalter wütend werden. lg Alu

  • Stef
    6. März 2018 at 13:46

    Ich hab den Bericht (leider) gelesen und einige Kommentare überflogen. Die Zeit die ihr zum Schreiben und Diskutieren verschwendet verbringe ich lieber sinnvoll mit meinen Kindern.

  • Alu und Konsti
    6. März 2018 at 13:51

    Danke für deine Meinung. Viel Spaß mit den Kindern.

  • Heidi
    7. März 2018 at 07:02

    Ich glaube nicht, dass Menschen wütend werden weil sie als Kinder Leo lausemaus Geschichten vorgelesen bekommen haben…da steckt doch was ganz anderes dahinter! Habt eure Kinder einfach lieb, setzt auch Grenzen und Regeln und sprecht miteinander. Und vorallem: macht Euch nicht über alles so einen Kopf, die Zeit könnt ihr sinnvoller mit euren Kindern verbringen!

  • Sandra
    7. März 2018 at 19:23

    Ich muss sagen ich finde es sehr schade und bedenklich, dass du den Vater als Helden hinstellst nur weil er Vollzeit arbeitet! Was soll das denn? Wieso ist die Mutter nicht die Heldin weil sie im Job zurücksteckt um mehr Zeit für ihre Kinder haben zu können!? Alle verlangen immer Gleichberechtigung und bezeichnen sich als Feministinnen aber es wird nicht akzeptiert wenn frau ihre Erfüllung daheim und nicht im job findet!?

  • Alu und Konsti
    7. März 2018 at 20:09

    Hallo, das hast du so gelesen? Hast du denn auch den verlinkten Artikel dazu gelesen? Ich finde es sehr schade, dass der Vater so viel arbeitet und hätte lieber es wäre gleichmäßiger verteilt. lg Alu

  • Sandra
    7. März 2018 at 21:02

    Leider funkt bei mir die Antworten Funktion nicht von daher ein neuer Kommentar…
    Ja genau so hab ich das heraus gelesen, aus deinem Text in dem du die Mutter herabwürdigend als Heimchen am Herd und Mutterkreuzträgerin bezeichnest, sowie aus deinen Kommentaren wo du den Vater – wenn auch ironisch- als Hauptverdienerhelden hinstellst!
    Ist ja auch legitim, dass du dir für deine Familie das so wünscht, dass beide gleich viel Zeit daheim verbringen können nur vergiss dabei nicht, dass dieses Model nicht bei allen anderen möglich geschweige denn erwünscht ist. LG

  • Tanja
    8. März 2018 at 01:31

    Bin über diesen Blog bei Pinterest gestolpert.
    Wie haben wir nur mit den Grimm-Märchen überlebt? Da wird eine Hexe im Ofen verbrannt, Kinder in den Wald geführt, Wölfen der Bauch aufgeschnitten, Prinzessinnen der Zeh abgeschnitten… Zum Glück mussten meine Eltern damals noch nicht über alles und jeden bloggen.

  • Alu und Konsti
    8. März 2018 at 09:57

    Das ist spannend aber über moderne Märchen wird eben noch zu wenig gesprochen. lg Alu

  • Claudia
    8. März 2018 at 14:20

    Ich bin auch nicht päpstlicher als der Papst, aber es stimmt schon, Leo hat ein härteres Los mit seiner Familie gezogen. Kinder ziehen sich aus solchen Geschichten aber erstaunlicherweise ihre ganz eigenen und durchaus kritischen oder eben ganz unbeeindruckten Schlüsse heraus. Passt scho;)

  • Mami
    8. März 2018 at 15:35

    Falls es noch niemand gesagt, die tolle Bewertung hier aus dem Blog fehlt noch bei Amazon. Zumindest bei speziell diesem Buch habe ich nur positives Feedback gelesen in den Rezensionen. (https://www.amazon.de/gp/aw/cr/3942453215/ref=cm_cr_arp_mb_hist_4?filterByStar=four_star&pageNumber=1)
    Liebe Grüße.

  • Anna-Aurora
    8. März 2018 at 18:39

    Sehe es genau so. Arbeite in einer Waldkita und bin froh, dass du das verfasst hast.
    Danke

  • Petra
    8. März 2018 at 19:31

    Wenn ich das alles so lese, könnte ich mich totlachen. Es muss ja nur tolle Eltern geben in Deutschland. Ja in den Büchern geht es manchmal sehr harsch zu, aber gerne würde ich mal Mäuschen spielen bei denen die alles verurteilen. Da geht es manchmal deutlich schlimmer zu. Die DVD’s sind jedenfalls Spitze und ganz süß. Und auch die angeblich wohl erzogenen Kinder sind manchmal bockig, trampeln, werfen sich auf den Boden etc. Das macht Leo nicht mal und seine Mama hat für alles Verständnis und ist ganz lieb zu ihm. Man sollte doch mal auf dem Teppich bleiben und nix dramatisieren ihr ganz tollen Eltern da draußen. Meine Enkelkinder lieben es und es darf definitiv im Kinderzimmer bleiben. Man kann über alles reden, aber das machen die Meckerer scheinbar nicht, es sollen alles die Filme und die Bücher regeln, das geht natürlich nicht. Es soll doch jeder schauen was er mag.

  • Jenny
    8. März 2018 at 19:36

    Du schreibst mir quasi aus dem Herzen. Habe meinem Sohn (3 Jahre) blind einen Hörtonie von Leo Lausemaus gekauft. Ich dachte, was so bekannt ist, wird schon gut sein. Leider weit gefehlt. Der Knaller ist diese Folge/Geschichte in der Leo nicht essen will. WHAT??!! Konnte das nicht glauben, mit welchen Mitteln die Mausemutter da an das „Problem“ gegangen ist. Und das Ende: „Ja Mama, ich esse meine Suppe immer auf.“
    Ein Graus!!!!

  • nk
    8. März 2018 at 19:53

    Klingt nach Struwelpeter 2018.

  • Katharina
    9. März 2018 at 08:14

    Nicht zu vergessen Laura (Lauras Stern), die sich nachts alleine auf die Straße begibt!?

  • Alissa
    9. März 2018 at 09:43

    Hallo ihr lieben !
    Wollt nur Mal sagen – ich bin schockiert wie sich hier alle in Diskussionen verstricken ohne das Buch zu kennen ! Eure Aussagen basieren auf völlig falschen Tatsachen ! Das Buch “ Leo hat schlechte Laune “ endet nicht damit dass die Eltern ihn auf dem Spielplatz zurücklassen! Leo versteckt sich und läuft sei er Mutter davon – dir sucht ihn und holt dann auch ihren Mann zu Hilfe ( aber daran haben hier sicher auch alle was auszusetzen ) ! Als es dunkel wird bekommt Leo Angst und die Eltern finden ihn dann wieder !!!!!
    Aber sehr schön – zeigt wie man über völlig falsche Tatsachen ewig diskutieren kann und auch andere Eltern davon überzeugt Bücher wegzuschmeissen ( das geht ausserdem für mich schon mal gar nicht – schliesslich könnte man sie ja auch spenden oder weitergeben ) ! Beim nächsten Mal vielleicht genauer hinschauen ! LG

  • Alu und Konsti
    9. März 2018 at 09:58

    Also leider kennst du das Buch nicht, denn Leo bockt uns sie lässt ihn auf dem Spielplatz stehen und die Wortwahl des wegschmeissens ist das überspitzte Mittel der Wortwahl. viele Grüße

  • Alu und Konsti
    9. März 2018 at 09:59

    Das stimmt, aber Laura lebt dafür in einer ziemlich fortgeschrittenen Familie. Mutti geht arbeiten, Papa kümmert sich vor allem um die Kinder.

  • Beziehungswünsche, der Goldtropfen, die Verbannung von Leo Lausemaus & mehr: 5 Freitagslieblinge!
    10. März 2018 at 10:15

    […] Warum Leo Lausemaus aus den Kinderzimmern verschwinden muss […]

  • Flo
    13. März 2018 at 01:19

    Sorry, aber ich finde es ist einfach der falsche Ansatz, alles was man als Eltern nicht für pädagogisch korrekt genug hält von seinen Kindern fernzuhalten.

    Ich persönlich muss sagen, dass ich meinen Kindern auch Leo Lausemaus vorlese, auch wenn ich nicht mit der Message von allen Büchern übereinstimme. Irgendwann werde ich meinen Kindern auch mal die Klassiker von Wilhelm Busch zeigen (jetzt noch nicht, denn aktuell sind sie dafür wirklich noch zu jung). Und klassische Märchen lese ich mit ihnen auch.

    Eine Botschaft, die mir in heutigen Kinderbüchern oftmals fehlt, ist die, dass eigenes Handeln auch Konsequenzen haben kann. An dem Punkt finde ich Leo sogar mal ganz erfrischend.
    Bei Leo Lausemaus ist es ja oft so, dass er ein Fehlverhalten zeigt (z.B. alle Spielzeuge an sich raffen und nicht teilen wollen) und er dann negative Konsequenzen erfährt.
    Daran kann er allerdings lernen und wachsen, sieht sein Fehlverhalten am Ende ein und erfährt dann positive Bestärkung.
    Dies ist eine Erfahrung, die für Kinder durchaus Sinn macht und letztlich mehr zum verantwortungsvollen Mitmenschen erzieht, als der Versuch seine Kinder vor allen negativen Dingen dieser Welt abzuschirmen.

    Außerdem kann ich aus meiner eigenen Kindheit sagen, dass so ein Versuch, die Kinder vom Bösen der Welt fernzuhalten ohnehin zum Scheitern verurteilt ist.
    Beispielsweise wollten meine Eltern damals nicht, dass ich die Serie „Masters of the Universe“ mit He-Man gucke. Ich durfte auch die Spielfiguren davon nicht haben, weil meine Mutter meinte, dass dies ein völlig ungeeignetes Rollenmodell für mich wäre. Im Prinzip und aus heutiger Sicht mag sie damit ja sogar Recht gehabt haben. Sie hat aber das genaue Gegenteil davon bewirkt, denn ich war daraufhin total versessen auf diese Figuren und wollte immer zu Freunden, die welche davon hatten und auch die Serie schauen durften.
    Ähnlich war das mit den Spielzeugpistolen, die mir verboten wurden, was im Endeffekt dazu führte, dass ich mal eine aus dem Laden geklaut habe (und nicht erwischt wurde, ich gerissener Fuchs^^).
    Im Endeffekt will ich nicht sagen, dass man seinen Kindern die Geschlechterrollen aus Leo Lausemaus vermitteln sollte… das nun wirklich nicht.
    Aber den Kindern einerseits Partnerschaftlichkeit vermitteln und stolz darauf sein, dass man nicht ständig an ihnen herumerzieht, um sie dann andererseits durch diese Form sanfter Zensur zum „richtigen Denken“ zu nudgen, halte ich für verfehlt und auch in einem gewissen Sinne unredlich. Dies spüren Kinder sehr schnell und am Ende hat man spätestens mit Beginn der Pubertät den gegenteiligen Effekt.

  • David
    16. März 2018 at 07:32

    Was zum Geier?
    Diese generelle pauschalisierung, einer ganzen Reihe, anhand eines Exemplars? Ja, das ist eindetig AFD.
    Also Wir haben diverse LEO und diverse Bobo geschichten und die haben alle ihre pädagogischen Hochs und Tiefs. Genau wie verschiedene Fassungen von Märchen.
    Bei Bobo klettert zum Beispiel Mama aus dem Fenster, weil Bobo sich eingeschlossen hat und Papa nicht helfen kann, weil er auf Arbei ist…
    Oder Mama droht Bobo ihn alleine auf dem Spielplatz zu lassen, wenn er nicht mitkommt, bis er dann weint.
    Auch nicht gerade ein pädagogisches hoch. (bei Bobo, gilt, je älter die Geschichten, desto besser/sanfter sind sie auch)
    Aber im Großen und Ganzen sind diese Geschichten echt gut. Und man darf auch gern im Vorfeld selektieren.

  • Anja
    16. März 2018 at 14:26

    Das sehe ich genau so. Mein Sohn sucht sich seine Bücher und CDs weitgehend selbst aus (im Rahmen der FSK) und einige Monate lief hier Leo Lausemaus rauf und runter. Es hat bei ihm (und auch bei den inzwischen volljährigen Geschwistern) keinen bleibenden Schaden hinterlassen ;-), Ich denke ihm war durchaus klar, dass es sich um eine MÄUSEfamilie handelt. Schließlich war die Phase vorbei, Leo landete auf dem Flohmarkt und nun ist Benjamin Blümchen und Die Kinder aus Büllerbü der Dauerbrenner.

  • Nadine
    16. März 2018 at 16:15

    Danke für den entspannten Kommentar. Bei uns zuhause wird es Leo nicht geben, haben wir nicht, und werde ich nicht besorgen (und hoffentlich auch nicht geschenkt bekommen), aber im Kindergarten hören die manchmal in der Kuschelstunde ein Hörbuch, obwohl das auch nicht deren Stil ist. Kinder können das auch gut unterscheiden, genauso wie mein Mann anders erzieht als ich.

  • Steffi
    18. März 2018 at 11:14

    Psychische Gewalt? Leo lausemaus ist doch Lala lummerland. Und die genannten Beispiele sind alle extrem einseitig dargestellt und absolut überzogen. Leo wird nicht einfach allein zurückgelassen sondern läuft weg (auch ein ich zugegebenermaßen auch kritisch finde, dass du Mama geht). Als er nicht essen will kriegt er kenne Süßigkeiten, sonst passiert gar nix. Als er lügt passiert auch weiter nix, nur glaubt ihm halt später keiner und als er nicht basteln will hat halt hinterh kein gebasteltes Körbchen (das nennt sich natürliche Konsequenz und ist äußerst gesund).
    mir ist der hobele Zeigefinger und die gezielte pädagogische Botschaft auch manchmal ein bisschen viel, aber von psychischer Gewalt kann echt keine Rede sein.

  • Daniela
    19. März 2018 at 06:43

    Ich habe ein Buch von der Maus mit mehreren Geschichten als schlechtes Beispiel zu einer Weiterbildung mitgenommen. Wir behandelten erzieherische Macht und somit den Adultismus. Da ist dieses Buch von leo das beste (schlechte) Beispiel überhaupt gewesen. Aus den Kinderzimmern und aus meiner Kita ist die Maus schon längst verbannt.

  • Sabrina
    28. März 2018 at 16:04

    Hallo! Ich mag die Hörspiele zwar auch nicht, da die Methoden sehr veraltet sind, glaube aber nicht, dass Kinder dabei seelischen Schaden nehmen würden. Ich denke, man kann sich auf der Welt auch um wichtigere Dinge Gedanken machen oder einfach die Zeit mit seinen eigenen Kindern genießen…

  • Lili
    29. März 2018 at 18:32

    ich finde deine Meinung zu Leo Lausemaus nicht nachvollziehbar. Möchtest du lieber, dass dein Kind Ninjagoo, Spiderman oder sonstige Helden bereits im Kleinkindalter anhört? Was glaubst du was Kinder eines Tages cool finden und dann auch ansehen! Ich bin froh dass mein Kind das gerne hört und noch Kind ist. Für den ein oder anderen der ohne jegliche Regeln und Konsequentzen erzieht, stellt LL doch ein interessanter Kontrast da. Lernen durch Erfahrung.

  • Mimi
    31. März 2018 at 19:54

    Also als erstes möchte ich ganz klar sagen, dass ich hier keinem „auf die Füße treten“ möchte. Aber so viel Müll über ein Kinderbuch habe ich noch nie gelesen. Wer wirklich glaubt, dass Kinder, die ein „Leo Lausemaus-Buch“ lesen, später mal die AfD wählen, lebt meiner Meinung nach völlig fern von der Realität. Menschen, die diese Partei wählen, tun dies nicht, weil sie ein bestimmtes Kinderbuch gelesen haben.
    Ganz ehrlich, das sind Geschichten/Märchen. Und wer diese Inhalte eins zu eins mit der Realität verbindet, hat meiner Meinung nach echt ein Problem. Dass die Geister sich bei Kinderbüchern scheiden, ist ganz normal. Mir gefällt auch nicht jedes Buch, aber dann kauf ich‘s einfach nicht oder lese es meinen Kindern nicht vor. Man kann es meiner Ansicht nach auch übertreiben. Konzentriert Euch lieber auf wichtigere Dinge, die Eure Kinder (später) beeinflussen können.

  • Mimi
    1. April 2018 at 01:03

    Es wäre schön zu wissen, ob mein Kommentar, den ich vor ca. 5 Stunden geschrieben habe, gelöscht wurde bzw. warum er nicht mehr zu finden ist.
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

  • Alu und Konsti
    1. April 2018 at 19:01

    Hallo Mimi, wir sind im Urlaub und geben immer nur abends frei. Danke für deine Meinung.

  • Alu und Konsti
    1. April 2018 at 19:02

    Danke für deine Meinung. Du weißt schon, dass wir das stilmittel der Übertreibung gewählt haben und dies UNSER Blog ist den wir so befüllen können wie wir möchten.

  • Britt
    3. April 2018 at 13:38

    Mimi, ich sehe es genauso wie du. Wenn man soviel Zeit für solch einen Unsinn hat…. naja, muss jeder selbst wissen. Aber über die AfD Aussage musste ich herzhaft lachen. Was ein Quatsch! Das hier ist seit Jahren der unnötigste Artikel, den ich gelesen haben. Ein klares: Macht bitte nicht weiter so!

  • MandyLaLane
    6. April 2018 at 23:43

    Ich kann diesen Artikel irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Ich meine, ich kenne nicht alle Geschichten, ich habe nur ein paar Pixi Bücher und eine CD, aber ich fand die bisher alles niedlich und in keiner Geschichte wurde Leo schlecht behandelt, im Gegenteil, die Eltern waren immer liebevoll.
    Auch wenn man mal eine Geschichte nicht ganz gelungen findet, finde ich diesen Artikel reichlich überzogen.
    Und der Bezug zur AFD und der Nazi vergleich geht gar nicht.
    Ich wähle auch die AFD und bin weder Nazi, noch bin ich traumatisiert oder habe eike schlechte Eltern-Kind Beziehung. Im Gegenteil.
    Also mal ehrlich, ist zwar meine persönliche Meinung, aber ich konnte echt nur den Kopf schütteln beim lesen.

  • Marissa
    7. April 2018 at 00:04

    Mein Sohn liebt auch den Drachen Kokosnuss 🙂

    Kleiner Tipp: Hier gibt es gerade Riesenrabatte auf den Drachen Kokosnuss: https://wirklichgut.com/rabattgutschein-fuer-der-kleine-drache-kokosnuss

  • Leeni
    18. April 2018 at 08:26

    Schwachsinn dieser Beitrag! Wir haben fast alle Leo Lausemaus Bücher und sind völlig anderer Meinung!

  • Katrin
    24. April 2018 at 10:43

    In der beschriebenen Situation will Leo dem Schnee zuschauen, anstatt sich an den Tisch zu setzen. Er ist klein, hat dieses Naturphänomen noch nicht oft in seinem Leben beobachten können. Mama hätte die Suppe mit Leo vorm Fenster löffeln können -beide hätten eine spannende Zeit zusammen gehabt, Leo hätte seine Lieblingssuppe gegessen und die Folge wäre schon wieder zu Ende gewesen ohne Streit, Kummer & Tränen und autoritärem Gehabe.

  • Katrin
    24. April 2018 at 10:53

    In der beschriebenen Situation will Leo dem Schnee zuschauen, anstatt sich an den Tisch zu setzen. Er ist klein, hat dieses Naturphänomen noch nicht oft in seinem Leben beobachten können. Mama hätte die Suppe mit Leo vorm Fenster löffeln können -beide hätten eine spannende Zeit zusammen gehabt, Leo hätte seine Lieblingssuppe gegessen und die Folge wäre schon wieder zu Ende gewesen ohne Streit, Kummer & Tränen und autoritärem Gehabe.

  • Claudia
    12. Mai 2018 at 12:25

    Ich finde Leo Lausemaus auch schrecklich, aber die hier angeführten Phänomene hab ich da in dieser Krassheit noch nicht gelesen. Habe aber auch die angesprochenen FOlgen nicht.
    Ich finde eher den Hintergrund schlimm. So Kleiigkeiten wie die Kittelkleidung, die alle im Kindergarten tragen müssen. Mit blauen Schleifchen für die Jungs, Rosa für die Mädchen. Wenn die Kinder sich gestritten haben, müssen sie sich in der Kita mit einem Freundschaftsspruch vertragen. Alle, sofort. (Immerhin wurde vorher geklärt, warum es zu dem Streit kam, da war durchaus ein Lichtfleck am Ende des Tunnels zu erkennen.)
    Als die kleine Schwester kommt, ist er enttäuscht, weil die nicht Fußball spielen kann. WTF?
    Dabei ist in einem anderen Buch Tessa die beste Torschützin. (Trotzdem will sie in einem weiteren Buch Schauspielerin werden, während die Jungs sich tolle und nützliche Berufe aussuchen)

    Fazit: Ich finde in jedem Kinderbuch gibt es gute und schlechte Aspekte, die man beim Lesen entweder ändern oder kommentieren kann. Und gerade das Kommentieren macht die schlechteren Bücher in meinen Augen auch wieder wertvoll, denn dass es Unterschiede im Umgang zwischen Eltern und Kindern gibt, wissen die KLeinen. So hat man einen guten Anlass über solche Unterschiede zu reden und auch das eigene Leben zu reflektieren.

  • Anna
    1. Juni 2018 at 15:47

    Ich bin völlig deiner Meinung. Ich habe nur zwei Bücher aber mehr will ich nicht und muss die die ich habe irgendwo verstecken. Warum? Weil in beiden Bücher die kleine Schwester immer stört, ist dumm, wegen die muss man nach Hause gehen, sie macht alles kaputt, man muss mit ihr teilen…Ich sage auch WTF!? Da wir damals Nachwuchs gektriegt haben (eine Schwester für meinen Sohn-genauso wie beim Leo) dachte ich erstmal: cool, das passt super. Bis zum erstes mal. Dann musste ich wehrend lesen den Text ändern um meinen Sohn nicht so ein blödsinn zu beibringen. Ich bin echt geshockt.
    Ps. Sorry für die Fehler, bin nicht aus De.

  • Karina
    8. Juli 2018 at 10:23

    Also liebe Leute, mal ganz ehrlich. Ich bin mit Märchen groß geworden, die ich alle geliebt habe. Da wurden Kinder in einen Turm gesperrt, Kinder im Wald ausgesetzt, Kinder zum Tode verflucht und so weiter.
    Wer von Euch will sich denn nun als Moralapostel hinstellen und alles kritisieren?
    Meine Kinder lieben Leo Lausemaus und ich finde die Geschichten auch niedlich. Auch Rabe Socke lesen und hören wir.
    Meine Kinder und ich haben ein super tolles Verhältnis und sie haben keine Angst auf dem Spielplatz allein gelassen zu werden, nur weil sie mal nicht hören.
    Also bleibt mal ganz ruhig und lasst Geschichten einfach nur Geschichten sein.

  • Anna
    24. Juli 2018 at 15:31

    Meine Tochter hört Leo Lausemaus im Kindergarten und wollte es dann zu Hause auch hören und ein Buch aus der Serie haben. Auf den ersten Blick dachte ich auch: „oh wie niedlich!“ doch schon beim ersten Nal Hörbuch hören bekam ich Bauchschmerzen. Es war die Geschichte, in der Leo nicht mit seiner Mama mit gehen möchte und sie ihn einfach allein zurück lässt. Erst als es dunkel wurde haben sie ihn heim geholt und das schlimmste an der Geschichte: natürlich war Leo selbst Schuld… er wollte schließlich nicht mit gehen.

    Meine Tochter (3) sagte dann:“ Mama, man darf sein Kind doch nicht alleine lassen! Warum hat Leos Mama nicht gewartet?“

    In meinem Augen furchtbare Geschichten einer armen kleinen Maus, die bestimmt auch “schlafen lernen“ musste!

  • Alex
    27. Juli 2018 at 09:08

    Also ich hab echt nicht alle Tassen im Schrank, wie kommt man bei Leo Lausemaus auf AFD Wähler???
    Also bitte lasst die Kirche im Dorf stehen ich 1000%er …..

  • Carolin
    5. August 2018 at 08:58

    Hallo,
    ich bin Medienpädagogin und habe daher einen ziemlich guten Überblick über die hiesige Literatur der Kinderwelt.
    Ich möchte kurz einwerfen, dass viele der angebotenen Literatur und auch der Filme und Serien, ziemlicher Schund für unsere Kinder sind. Oft geht es um Stereotypen, Sexismus, Rollenklischees, Autoritätsgefälle…die Liste ist endlos.
    Bücher sind ein tolles Instrument, um Themen anzusprechen und miteinander in einen Dialog zu gehen.
    Wer ein solches Buch also besitzt, könnte und sollte bitte auch darüber sprechen. Beispiele wären hier die Geschlechtsrollen. Dass es früher üblich war und leider heute immer noch oft ist. Auch das Zurücklassen auf einem
    Spielplatz kann hier für die leider immer noch viel zu weit verbreitete nicht-bedürfnisorientierte-„Erziehung“ zum Anlass genommen werden. Unsere Kinder sehen dies immer noch häufig im
    Alltag. Wenn ein schreiendes Kind an der Kasse zurück gelassen wird. Generell wenn von der Gesellschaft als negativ empfundene Emotionen, wie Wut, Angst oder Trauer, auf sehr fragwürdige Weise unterbunden, anstatt begleitet werden. Das Besprechen darüber fördert Toleranz, schult Werte wie Gerechtigkeitssinn. Es hilft aber auch, sich dafür einzusetzen, auch Courage zu zeigen, wenn Kinder immer noch misshandelt werden. Damit meine ich jetzt nicht Situation xy im
    Buch, sondern rede generell über das Starkmachen unserer Kinder für Fälle, bei denen man beobachtet, wie ein Kind einen „Klaps“ bekommt, eins auf die Finger, in denen es angeschrien, beschämt oder bloßgestellt wird. Dafür, unsere Kinder zu starken Erwachsenen zu begleiten, die nicht über solche Situationen hinweg sehen, sondern einstehen für die Rechte der Kinder, der Erwachsenen, der Tiere.
    Jede Familie soll bitte den für sich stimmigen Weg gehen, ob mit oder ohne Leo, ob mit oder ohne Spongebob, mit Star Wars Ninjago, Struwelpeter oder oder oder…
    Ich wünsche mir nur für alle Kinder dieser Welt, dass ein weitaus größerer Anteil aus Astrid Lindgren, Die kleine Hexe, Herr Seepferdchen, Mein erstes Haus war Mamis Bauch, oder viele der weiteren Tausend guten, sogar ausgezeichneten Medientiteln, besteht.

    By the way… wieso lesen manche hier das Blog?
    Wer dann mit Aussagen kommt wie, es hätte uns doch damals auch nichts geschadet oder wie konnten unsere Eltern nur mit uns überleben, der/die hat nichts verstanden….
    Dass die Säuglings- und Kleinkindforschung sich stets weiter entwickelt, ist ein Segen. Den sollten wir annehmen und nicht nur aus Angst, sich eingestehen zu müssen, dass man es damals somit „falsch“ gemacht hat, zu verteufeln. Das falsch setze ich bewusst in Zeichen, weil es jetzt den Rahmen sprengen würde. Tut es so schon. 🙂
    Liebe Alu, lieber Konsti: Toller Artikel, wichtige Message!

  • Tina
    14. August 2018 at 18:33

    Verstehe ich nicht. Es gibt auch ein Buch von Leo Lausemaus wo die Mama arbeiten geht.
    Dieses eine Buch ist vielleicht fragwürdig, aber an allen anderen Geschichten kann ich wirklich nichts verwerfliches finden.

  • Alu und Konsti
    17. August 2018 at 20:53

    Kannst du dich erinnern was passiert wenn sie arbeiten geht?

  • FrankaLila
    23. August 2018 at 09:01

    Du sprichst mir aus dem Herzen! Wir haben das Hörspiel geschenkt bekommen und beim ersten reinhören bin ich schon am „tja,grille,wenn du den ganzen sommer nur musik machst anstatt zu arbeiten,dann wirst du noch verhungern!“ fast umgekippt! Ganz zu schweigen von diesen schrecklichen Rollenklischees und der autoritären Erziehung! Wirklich wirklich schrecklich!!

  • Peter
    2. Oktober 2018 at 05:38

    Mal ehrlich, das ist der größte Schwachsinn, den ich in den letzten Tagen gelesen habe…Was glaubt Ihr denn bitte, woher diese kleinen tyrannisierenden Nervkids kommen? Genau! Von Eltern, die sich so einen Scheiss ausdenken! Erziehung hat was mit Vorbereitung aufs Leben zu tun und Leo Lausemaus ist mir da tausendmal lieber als die linke gequirlte „Kacke“ von Leuten, deren Kinder höchstwahrscheinlich viermal die Woche von einem Therapeuten zum anderen geschickt werden. Was hat die AFD mit Leo Lausemaus zu tun? Merkt Ihr noch irgendwas? Arme Kinder…..

  • Michael
    2. Oktober 2018 at 05:50

    Aus Leo wird kein AFD Wähler, der kommt nämlich aus Italien und wählt deswegen Lega Nord.

  • Alu und Konsti
    3. Oktober 2018 at 20:59

    oh, gut zu wissen.

  • Alu und Konsti
    3. Oktober 2018 at 21:00

    Stimmt, die Kinder von Buchhändlern haben es wirklich schwer, überhaupt keinen Zugang zu Bildung. Alu

  • Martin
    19. Oktober 2018 at 19:33

    Ich hoffe Sie sind Komiker und dieses ist ein Satirebeitrag von Ihnen. Anderenfalls sind Sie wohl Tugendwächter der stets moralisch überlegenen B/90 Grüne Khmer. Interessant wie früh einige Eltern anfangen, die Kleinsten politisch zu indoktrinieren.
    Wobei es totaler hafenkäse ist, nur weil man als Kind die Geschichten von Pippi Langstrumpf gelesen/gehört hat, werde man zwangsläufig ein disziplinloser, drogenabhängiger, gewaltbereiter antifaschistischer Punk, welcher sein Pferd stemmt und mit einem Affen spricht. Ich glaube ja wohl nicht.

  • Sivar
    25. Oktober 2018 at 17:04

    Der Autor kennt wohl nur ein paar Geschichten von früher. Ältere LL-Geschichten und besonders die Hörbücher passen gut zu diesem Artikel, aber die TV-Serie und die dazu passenden neuen Hörbücher sind ganz anders. Dort geht es liebevoll, geduldig und weitgehend ohne Strafen zu, und die Grundstimmung ist im Gegensatz zur alten Serie sehr positiv. Wenn man schlecht informiert ist, sollte man sich als Autor vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

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