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Wochenbuch: Achtung: “Gangsta-Oma” im Anmarsch!

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Bereits vor einigen Wochen sahen K1 und ich eine Zeitungsanzeige für das Buch „Die Gangsta Oma“ von David Walliams. In England ist der (noch) recht junge Autor bereits eine große Nummer für Kinder und Jugendliche, hier jedoch ist er noch recht unbekannt.

K1 fühlte sich vom Cover sofort angesprochen und so bin ich froh, dass wir das Buch rezensieren dürfen.

Bildquelle: http://www.rowohlt.de/gangsta-oma
Die Geschichte von Ben der jeden Freitag bei seiner Oma
übernachtet ist komisch und melancholisch zugleich. Ohne wirkliche Lust muss
der 11 Jährige jeden Freitag mit Oma alle Varianten von Kohl essen und danach
Scrabble spielen. Abends bringt ihn seine langweilige Oma dann ins Bett. Ben
mag diese Besuche nicht besonders,  aber
daheim ist er Freitagabends auch nicht erwünscht, da seine Eltern unbedingt
dieser Tanzshow folgen müssen (so was wie Let’s dance bei uns). Ben verkriecht sich in seinen Klempnerzeitschriften, eigentlich fühlt
sich der Junge nirgendwo richtig daheim und ist einsam.
Das ändert sich jedoch, als er bei einem seiner „Kohlsuppenbesuche“
scheinbar ein großes Geheimnis um Oma entdeckt. Oma ist eine gesuchte
Juwelendiebin und hortet ihre Schätze in einer Keksdose. Ab dem Punkt dieser
Entdeckung nimmt die Geschichte um den Enkel und seine Oma richtig Fahrt auf.
Ben muss sich im Laufe der nächsten Seiten mit Nacktyoga, neugierigen Nachbarn,
dem Verein der Luftpolsterfolie, einem Solotanzwettbewerb und der Queen
rumschlagen
und K1 (und ich auch) haben sehr viel im Laufe der Geschichte
gelacht. Ben und seine Oma werden zum Symbol dafür wie wichtig Großeltern für
Kinder sein können und was man alles für tollen Quatsch mit „Gangsta Omas/Opas“
anstellen kann. Nicht nur, dass Oma und Ben zu einem eingeschworenen Gangster
Team werden, auch die wiederentdeckte Zuneigung von Ben zu seiner Oma kann man
richtig herauslesen und muss viel kichern.
Ausschnitt aus dem Buch “Gangsta-Oma”
Auch wenn Bens Oma das Ende des Buches nicht mehr erlebt, so
kann man doch nachlesen wie sehr Ben sich plötzlich aufgehoben fühlt und beginnt
zu begreifen wie flüchtig die tollen Momente sind. Am Ende des Buches hat K1
ziemliche Tränen geweint und danach ihre Oma angerufen um ihr zu sagen wie sehr
sie sich darauf freut sie wiederzusehen (Ich hoffe beide planen keine
gemeinsamen Raubzüge).
Auch mich hat das Buch an tolle Zeiten mit meinem Opa
erinnert, der zwar kein Gangster, aber ein toller Opa war und der mir immer
noch fehlt.
Mein Fazit: Ein Buch für Kinder ab 8  Jahren (Leseempfehlung laut Verlag ab 10
Jahren), die bereits flüssige Leser
sind. Die tollen Illustrationen runden das Buch ab. Sehr empfehlenswert.
Fazit von K1: Das Buch fand ich wirklich lustig und auch ein
bisschen traurig, aber das ist ok. Ich habe Lust die anderen Bücher von dem
David Dingsda auch noch zu lesen. Schenken wir das J. zum Geburtstag, das findet der sicher auch cool.
Erschienen im Rowohlt Verlag.
Alu

 

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