Gestatten, ich bin die Mutter eines Arschlochkindes sagst du.
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Gestatten, ich bin die Mutter eines „Arschlochkindes“ sagst du.

Gestatten, ich bin die Mutter eines Kindes, das du Arschloch genannt hast.

Ja, solch eines Kindes, eines kennen wir doch alle, denken es manchmal laut und leise und zeigen mit dem Finger auf uns.
Es sind diese Kinder die niemals hören, die immer allen zu doll und zu viel sind. Es sind die Kinder die hauen wenn sie nicht weiterwissen und die einen anbrüllen wie kleine Affen. „Nein, du doch nicht, niemals“, hör ich dich sagen, aber hinter meinem Rücken da sehe ich deine rollenden Augen, wenn
K2 mal wieder die Wände bemalt, oder dein Kind geschubst hat. Ich halte seine Fäuste zurück wenn er durch die Nasenlöcher bereits wie ein Stier pustet, weil er nicht weiß wohin mit sich.

„Er ist wild! Er ist ein Luftikus! Er weiß was er
will! Er kann sich nicht so gut beherrschen!“

All das habe ich in den letzten Jahren zur Genüge gehört. Ich habe gesehen wie er als Einziger aus der Kita nicht eingeladen wurde zu den Geburtstagen und kleine Rotzlöffel mir sagten „Er ist zu abrupt hat die Mami gesagt“. Fick dich Mami, denn dein Kind ist dafür ein dämlicher Papagei.

Ich habe gesehen wie ihn die Erzieherinnen ständig in die Ecke setzten und er beim Spielen zuschauen musste.  Ich habe Gespräche über Gespräche und Ergotherapie über Ergotherapie absolviert und trotzdem: Das Kind bleibt wild, sehr nah und störrisch.
Ich habe Nächte in mein Kissen geweint und mir gedacht ich gehe zu einer Gesprächstherapie mit ihm, weil ich es nicht mehr aushalten kann dieses Er, dieses stetige rechtfertigen. Austreiben sollten wir
das Wilde, das Kreative, das Chaos um ihn konform und gesellschaftsfähiger
werden zu lassen, das zeigten mir die Blicke und Reaktionen der Anderen.
Ich konnte sie nicht mehr ertragen diese Mütter die auf dem Spielplatz zu mir kommen und mir erzählen, dass K2 soeben das weggenommen, oder dieses Kind geschubst hat. Ich habe ihre Blicke gesehen wenn mein Kind so tat als hätte es keine Ohren und lieber weiter den Sand auf andere Kinder warf.

Ich habe angefangen Menschen zu meiden

Ich habe angefangen die Gruppen von Müttern zu meiden, habe dem Mann gesagt „Unser
Kind macht einsam innendrin“ und geweint.
Ich habe meinen Sohn geküsst und ihn gewiegt in meinen Armen wenn er mir berichtete wie schwer das manchmal alles ist und das die Ideen für den brennenden Toaster und das zerschnittene Kleid direkt aus
seinem Herzen kommen.

Weniger Zwang, weniger Termine.

Wir haben angefangen viel allein zu unternehmen, weniger Zwang und Termine zu machen, weniger sollen und müssen zu erleben mit ihm. Wir haben uns Ruhe gegönnt und mit ihm gemeinsam gerungen und geschrien wenn er seine Schwester an den Haaren zog.
Denn ich habe ihn immer gesehen meinen wunderbaren Sohn, den DU Arschlochkind genannt hast. Ruhig spielt er im Sand und zeigt mir seine kreativen Welten in all seiner Wucht. Daheim weißt du, sitzt er am liebsten in seinem Zimmer und ich soll ihm zuschauen wie er Lego baut, oder einfach nur da
sein. Ruhig, ganz ruhig kann er sich stundenlang beschäftigen, bastelt für seine Schwester und küsst mir meine müden Wangen.
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Gestatten, ich bin die Mutter eines Kindes, das DU Arschloch genannt hast. Ich bin die Mutter dieses Kindes welches immer unangepasst, wild und nicht immer gesellschaftsfähig ist und vielleicht genau deswegen noch mehr Liebe und Geduld braucht als manch anderer abgerichteter Papagei in den Berliner Straßen.

Also du andere Mutter, lies lieber den Text und denk lieber nochmal genauer nach, bevor du das nächste Mal auf dem Spielplatz das Wort „Arschlochkind“ vor dich hin flüsterst und dabei auf meinen großartigen Sohn mit deinen Fingern zeigst.

Alu

Mehr zu dem Thema „An manchen Tagen frage ich mich“ und zur Liebe zum ruhigen K1: „Lass mich deine Hand halten“

https://www.grossekoepfe.de/2016/02/lass-mich-noch-eine-kleine-weile-deine/Arschlochkind

Mutter eines Arschlochkind

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152 Comments

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 07:28

    du sprichst mir aus dem Herzen Alu. Vielen Dank!Nane K.

  • Vany
    10. Mai 2016 at 08:23

    Puh, das ist harter Tobak. Danke, dass du trotz dieser harten Angriffe gegen dich und deinen Sohn das allerwichtigste nicht aus den Augen verlierst: ihn zu schätzen, zu lieben und seine "Wildheit" zu unterstützen. Ich brauche auch keine abgerichteten Papageie.

  • Ivonne Papaioannou
    10. Mai 2016 at 08:31

    So ein wundervoller Text…ich kenn es zur genüge, und mir standen in deinen Worten Tränen in den Augen. Lg Ivonne

  • Muttis Nähkästchen
    10. Mai 2016 at 08:43

    Oh jaaaa, und wie ich das kenne. Ich bin auch eine Arschlochmutter.Mein Artikel dazu aus dem Vorjahr: http://muttis-blog.net/2015/06/30/ich-bin-eine-arschlochmutter/ – hat viele Wellen geschlagen. Gut so.Danke, dass auch du dieses Thema aufgreifst!

  • Die gute Kinderstube
    10. Mai 2016 at 08:44

    Du Liebe! Ich möchte Dich feste drücken und bin traurig, dass ich Deinen wunderbaren Sohn noch nicht kenne. Schon so oft habe ich gedacht, was für ein besonders kreatives, philosophisches, starkes und tolles Kind er ist, wenn ich hier im Netz von ihm las. Beim Tochterkind kommt auch ganz viel aus dem Herzen oder "meinem eigenen Gehirn!". Und daran soll keiner etwas ändern. Liebe GrüßeJulia

  • SarahNicolaus
    10. Mai 2016 at 08:59

    Ich kann gerade so mit dir fühlen. Unsere Tochter ist auch so und egal was wir versuchen, sie wird immer so impulsiv sein. Sie ist eben so und genau wie du es beschreibst, kommen auch bei ihr so viele verrückte und wundervolle Ideen zustande. Das negative und abwertende der Anderen musste ich zum Glück noch nicht erleben. Klar wird sie oft als wild und impulsiv bezeichnet. Aber vielleicht wird es einfach mehr akzeptiert, weil sie dieses kleine blonde Mädchen ist? Oder vielleicht kommt das auch noch, wenn sie größer ist?Liebe Grüße, Sarah

  • Mammaville
    10. Mai 2016 at 09:00

    Mir auch Alu! Ich habe ein bisschen Sorge, wie es wird, wenn meine Große dieses Jahr in die Schule kommt. Ich schwanke immer zwischen "mein Kind ist toll,so wie es ist.Bleib entspannt." und "vielleicht müssen wir doch zu einem Psychologen". Die Ergo hat mich nur frustriert. Gern mehr zu diesen Thema.

  • Sandkuchen-Verena
    10. Mai 2016 at 09:03

    Ich bin gestern auch den ein oder anderen Umweg gefahren, nur um den Rechtfertigungsraportanruf noch ein klein wenig herauszuzögern ….Man muss nicht viele Freunde haben. Die richtigen reichen.

  • Mama Maus
    10. Mai 2016 at 09:07

    Hallo Alu,Dein Text hat mich sehr berührt. Es ist schlimm, wie die Außenwirkung unser Innerstes manchmal so erschüttern kann. Zum Glück haben wir Mütter und Väter meistens die Kraft uns ganz auf die Liebe zu unseren Kindern zu konzentrieren. Ich kenne diese Situationen in denen man sich wünscht, dass die Kinder artig sind. Wenn ich in mich hineinhöre, ist das aber meist gar nicht mein Wunsch sondern nur die Angst vor der Reaktion der anderen. Zum Glück schaffe ich es mittlerweile öfter diesen Druck auszublenden und die Kinder einfach Kinder sein zu lassen.Ich bin mir sicher, du bist eine großartige Mutter. Halte weiter so fest zu deinem Kind (deinen Kindern) und lass die anderen die anderen sein. Die haben keine Ahnung, sie sehen nur einen Ausschnitt. Kein Kind ist immer lieb. Ganz ehrlich was wollen wir? Kleine Roboter, die als Erwachsene immer schön angepasst sind oder kleine Freigeister, die eigene Ideen entwickeln und unsere Gesellschaft voranbringen?Viele Grüße Mama Maus

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 09:10

    Uff… Wow… Sehr gut geschrieben.LGS.E.

  • Lilla
    10. Mai 2016 at 09:10

    Wow! Lieb mich am meisten, wenn es am schwersten ist! ?

  • Dienstwerks Wortzähler
    10. Mai 2016 at 09:11

    Es wird nicht einfacher. Versprochen. 😉

  • musestunde
    10. Mai 2016 at 09:12

    Ja, man sagt es schnell. Man denkt es schnell als außenstehende Mama.Als Mama, mit einem ruhigen Kind (das so schnell als arrogant und unerzogen betitelt wird, weil es sich nicht traut, was zu sagen), kommt man schnell in die Verlegenheit, ein Kind ein AK zu nennen.Auch ich habe früher Kinder mit diesem Blick angeschaut. Dooooooch, wir haben einen Jungen im Freundeskreis, der auch oft mit seiner Wut überfordert ist, schreit- brüllt und benimmt sich so, dass man große Augen bekommt.Ich habe es erlebt, dass aus Kleinigkeiten für den Zwerg Riese Situationen werden und er sich nur noch mit Brüllen weiter weiß. Und ich sehe den kleinen Mann, wie er ruhig spielt – wie er Lego baut und wie er wissensbegierig viele Dinge hinterfragt.Ich stecke kein Kind mehr in Schubladen. Zum Glück sind von 10 Kindern 10 Kinder komisch sind *hihi*Nimm Meinen, der zu Hause frech ist und bei Fremden nicht Einen Ton von sich gibt.Nimm deinen, der mit Sand wirft und zu Hause aufräumt.Man kann Kinder niemals richtig verstehen *grins*Traurig, dass Mütter es verlernen, über den Tellerrand zu schauen.Fühl dich umarmt, du Mutter eines kindes, das garantiert kein AK ist

  • rt
    10. Mai 2016 at 09:18

    danke für deine worte. und auch wenn dir das klar ist – es gibt keine arschlochkinder. (ich muss das hier nochmals so hinschreiben, weil mir das weh tut. alleine dieses wort.)

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 09:25

    Arschlochkinder haben fast immer Arschlocheltern, das passt also bei euch schon mal nicht 😉 Und so, wie du dein Kind beschreibst, würde ich ihn nicht Arschlochkind nennen, das sind doch die Kinder, die immer so nett tun, aber hintenrum so richtig arschig agieren und dann noch von ihren (Arschloch-)Mamas verteidigt werden nach dem Motto "der ist doch ach so sensibel" und die die Kinder vor den Konsequenzen ihres Handelns "beschützen". Das ist bei euch nicht so! Also den flüsternden Müttern einfach ein "alles, was du sagst, bist du selber" entgegenschleudern 😉

  • K:FEE
    10. Mai 2016 at 09:28

    <3

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 09:35

    <3 toller Text, so wahr! Hab mich leider selber auch wieder erkannt, also danke fürs Spiegel vorhalten.

  • wheelymum
    10. Mai 2016 at 09:59

    Bravo!!!!!!!!!!!!!!

  • biseinerheult
    10. Mai 2016 at 10:07

    Ich kann das so gut nachvollziehen! Ich habe auch so ein Kind. Und oft das Gefühl, mich eigentlich rechtfertigen zu müssen, weil es wenig Verständnis gibt für Kinder, die ein bisschen MEHR sind. Wilder, lauter, sensibler, unausgeglichener,. Unangepasst, wie Du schreibst. Und dann denke ich mir: logisch, dass das Kind so ist. Es ist ja auch MEIN Kind. Ich bin auch kein ausgeglichener Mensch und angepasst schon gar nicht. Also was soll`s. Es ist sicher anstrengender mit so einem Kind. Aber die schönen Momente strahlen um so mehr. Und wenn man genau hinschaut: es gibt ziemlich viele von der Sorte.

  • Beatrice
    10. Mai 2016 at 10:47

    Wie hier jemand schrieb: Arschlochkinder haben Arschlocheltern. Ein Kind, weil es wild ist so zu betiteln ist bescheuert. Ich muss mir eingestehen, dass ich auch das ein oder andere mal dachte: "Was für ein Arschlochkind!", aber ganz schnell zügle ich mich und denke an den Hintergrund des Kindes. Ich habe auch ein wildes lautes und anstrengendes Mädchen. Von schüchtern und zuckersüß bis zum Teufelsweib hat sie alles drauf. Ich muss sie auspowern, fordern, runterpegeln und lenken. Aber ihr Kern ist so unfassbar großherzig und mitfühlend. Ich denke die Kunst ist es, ihnen mitzugeben, dass sie ok sind, so wie sie sind und wenn sie alt genug sind ihnen Werkzeug mit an die Hand zu geben, um sich selbst ein wenig zu regulieren, damit sie eben auch ein paar Freundschaften entwickeln können. Nichts ist schlimmer als in den Modus zu verfallen: Die anderen sind immer Schuld! Ich kann da garnichts für. Das verbittert und macht einsam. Aber zu wissen: Ich bin etwas ungestümer und schieße übers Ziel hinaus. Ich muss manchmal einfach etwas behutsamer sein und mir auch meine wildes überschäumen Wesen eingestehen….dann macht man einen Schritt in die richtige Richtung. Selbstakzeptanz und Selbstreflexion sind ein wichtiger Schlüssel. Ich wünsche dir Kraft und Humor! (Mir aber auch :-D)

  • Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit)
    10. Mai 2016 at 11:40

    Liebe Alu, Auch mein Sohn ist "so einer". Die gute Nachricht ist: Es wird besser. Es ist ein langer Lernprozess, aber sie lernen es. Und da draussen wird es immer Lehrpersonen und Erziehungspersonen geben, die unsere Kinder genau so sehen, wie sie sind. Dass sie sich Mühe geben. Dass sie es so gut machen, wie sie nur können. Dass "das Beste geben" einfach manchmal nicht ausreicht. Und wenn es Aussenstehende nicht merken haben unsere Kinder uns, ihre Eltern, die zu ihnen halten, die an ihrer Stelle erklären, wo die Kleinen keine Worte mehr haben sondern nur noch Fäuste. Wie gesagt: es wird besser!

  • cizoba
    10. Mai 2016 at 12:13

    Sehr schön geschrieben. Aber seit dem ich selbst Mama bin,bin ich vorsichtiger geworden mit solchen Aussagen. Man sieht meistens nur eine Momentaufnahme und diese rechtfertigt so eine Aussage nicht. Unser Nachbarsjunge ist unheimlich süss und spielt öfter mit meiner Tochter. Leider haut er ihr auch oft eine über. Ich sage dann zu seiner Mama: manchmal ist er ein satansbraten. Aber sie weiß wie das meine. Ich hab selbst erlebt wie meine Tochter (bei mir) austeilen kann. Ich glaube so ein "Satansbraten" steckt in jedem kind��

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 13:05

    Puh… Das ist heftig. Ich kann mich nur teilweise in deine Situation hinein versetzen, ich habe kein Arschloch-Kind. Aber: "dein Kind ist ein dämlicher Papagei"??? Ist das dein Ernst? Für dein Kind forderst du Verständnis und das Kind, welches nicht zurück schubst/haut/schreit wertest du ab? Weil es nicht weiß, wie es sich anders wehren soll als mit Worten? Ja, der Mutter darf dein Zorn von mir aus vor die Füße gek… werden aber das Kind lass doch bitte aus dem Spiel?Ansonsten lese ich dein Blog sehr gerne, danke für's Teilen deiner Gedanken.

  • Sanne
    10. Mai 2016 at 13:42

    "Dein Kind ist abgerichtet" ist leider mindestens genauso verletzend. Ich hab das schon hören müssen und es hat mich tief drin sehr getroffen. Jedes Kind ist anders, meins ist ruhig, ein wenig ängstlich, ein wenig unsicher und zeigt es eben in Angepasstheit, manchen anderen Eltern mit zu viel Angepasstheit. Ich freue mich auf den Tag, an dem wir Eltern uns unvoreingenommen gegenüberstehen und die Individualität der Kinder und Erwachsenen akzeptieren können.

  • Frau Brüllen
    10. Mai 2016 at 15:22

    ich kaue da schon den ganzen tag dran rum … zuerst: ich kenne weder deinen sohn noch dich, deswegen denke ich an kinder aus meinem bekanntenkreis, die ich zumindest in gedanken schon so genannt habe. ja, ich habe schon kinder von einladungslisten gestrichen, weil ich bei einer kinderparty keine nerven dafür habe, aufzupassen, dass er weder sich noch andere verletzt noch unser haus ruiniert. ja, ich habe mich bei erziehern beschwert und gespräche mit anderen eltern eingefordert, wenn mein kind immer wieder vom selben kind blau und blutig gebissen nach hause kommt, wenn de persönlichen grenzen meines kindes ignoriert werden, weil das andere kind kein gefühl für distanz hat, ich bin zum lehrer gegangen, um herauszufinden, wie der rest der klasse damit umgehen soll, dass einer konsequenzenlos mit der schere auf kinder und mit der faust auf den lehrer losgeht. ich rolle nicht nur innerlich die augen, wenn die würgeattacke eines anderen kindes aus dem nichts mit "aber eigentlich ist er ein total lieber, er kann das nicht so zeigen, wenn er unter stress steht" milde abgewunken wird, während mein kind total fassungslos ist, dass sein "stopp!" nicht respektiert wird. ich habe den dreitagesbesuch eines kindes nch einer nacht abgebrochen, weil ich nach einem zerstörten fahrradhelm und wc-deckel genug hatte.vermtlich sind diese kinder auch keine arschlochkinder, vielleicht weinen ihre eltern auch. vielleicht haben meine dem anderen sogar gesagt: meine mama sagt, nachdem du letztes jahr einem anderen Kind die gabel ins auge stechen wolltest, kannst du nicht mehr zu feiern kommen. deswegen sind sie keine dressierten papageien.ich muss für meine kinder und mich manchmal eine grenze ziehen. das heisst nicht, dass ich ein herzloser mensch bin.

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 15:31

    Schon mal darüber nachgedacht, dass ruhige Kinder unter solchen Wildfängen leiden ? So ein Kind ist meines…

  • andrea-harmonika.de
    10. Mai 2016 at 15:57

    K2 ist wild und wunderbar. Ich muss es wissen- ich war da. <3

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:13

    Das ist weise und ich merke auch immer wieder an mir selbst, wie ich daran noch arbeiten muss! Danke für deinen Kommentar.

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:14

    Das verstehe ich, aber so wie du schreibst suchst du den Dialog zum Kind und zu den Eltern direkt? Hier ging es vor allem um das Reden hinter dem Rücken und Geflüster. Natürlich sind nicht alle Kinder Papageien (was ich auch nicht schrieb!) und ich muss es wissen, denn das andere Kind hier daheim ist manchmal viel zu angepasst.

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:15

    Da ich zwei Kinder habe kenne ich die andere Perspektive auch sehr gut.Es ging auch gar nicht darum ob hier irgendwer "leidet", sondern um das Sprechen hinter dem Rücken der Anderen und um den Aufruf (auch an mich selbst) sich immer wieder in Toleranz zu üben.

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:17

    Die Ergo hat bei uns viele Dinge gebracht, so wissen wir nun, dass das Kind Linskänder ist und zudem warum es nicht auf ein Rad steigen will usw. Wir probieren es weiter mit diesem Weg und mit dem Weg Sport als Ausgleich. Ansonsten gilt bei uns Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe mit ihm, das hilft bei uns am Besten. Viel Erfolg. Alu

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:18

    Du hast so recht! Danke für die Erinnerung daran.

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:18

    Nein, die gibt es nicht und das ist das allerwichtigste was ich in all diesen Jahren gelernt habe! Alu

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:19

    Ja, wir hoffen bald auch mal ein paar mehr zu treffen, bisher waren wir in einem sehr weiblichen Umfeld unterwegs, da sind die Rabauken irgendwie weniger. Alu

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:20

    DANKE!

  • alu
    10. Mai 2016 at 18:20

    danke!

  • Frau Brüllen
    10. Mai 2016 at 18:33

    ja. meistens. wobei ich sovsachen wie "der kommt mir nicht mehr auf eine party" nicht immer durchdiskutiere sondern einfach mache. und ich denke nicht immer nett. und ich spreche mit anderen eltern über die wahrnehmung ihrer kinder der scherensache.

  • Steffi
    10. Mai 2016 at 18:37

    Wie so oft gibt es 2 Seiten: Die Mutter des wilden Kindes, das (Beispiel) beißt und tritt und haut, und dafür um Verständnis bittet.Und die Mutter des anderen Kindes, die von ihrem Kind hört, es wurde von xy gebissen, gehauen und getreten, und selbstverständlich nicht möchte, dass das zur Regel wird.Wer hat nun Recht, wer Unrecht? Welche Mutter ist doof, welches Kind? Ich möchte, dass mein Kind sicher ist, die andere Mutter möchte ihr Kind nicht beschränken. Was, wenn ich das wilde Kind hätte, und die andere Mutter das ruhigere? Wären dann auch die Rollen vertauscht? Sicherlich.

  • Sanne
    10. Mai 2016 at 18:59

    🙂 Wir sind genauso wenig perfekt wie unsere Kinder. Und das ist auch gut so.

  • Petra
    10. Mai 2016 at 19:06

    Oh wei, Tränen verdrückt; Aus Mitgefühl, aus ertappt werden, aus passiert uns auch so oft, aus kenne ich zu gut, aus habe ich selbst schon so oft drüber geweint, aus ich kenne seine Gedanken und aus er hat soooo tolle Eltern, die sich kümmern, die ihn lieben, die ihn nicht verurteilen, die sich Gedanken machen.Daher wird alles gut! Ich glaube daran. Auch für uns…;*

  • alu
    10. Mai 2016 at 19:47

    Das Papageien Bild ergab sich daraus, dass ein 3 Jähriger das Wort "aprubt" verwendet hat und ja in dem Moment habe ich gedacht "das ist die Mutter die dort spricht und nicht das Kind". Auch ich übe mich jeden Tag in Toleranz und sicher, du hast recht, kann ich da auch noch jede Menge dazu lernen. Danke für deinen Kommentar.

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 19:50

    Den Begriff, den Du wählst, finde ich schlimm.Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn man so ein wildes Kind hat. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die körperliche Unversehrtheit des eigenen Kindes durch ein wildes fremdes Kind verletzt wird.Je nachdem wie ich zu den Eltern stehe, sehen dann die nächste Schritte aus.Von Relativierung des Vorgefallenen bis Einstellung des weiteren Kontaktes ist alles möglich. Wie ein Kommentator es formuliert hat, sind nämlich nicht die wilden Kinder das Problem, sondern die Eltern.Alles Gute.

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 20:02

    Ich finde den Ausdruck 'AK' ganz schlimm. Wie kann man ein Kind nur so bezeichnen? Und auch den Ausdruck A….eltern finde ich ganz unangebracht; auch wenn es Eltern gibt, die in mancher Hinsicht tatsächlich versagen, geschieht dies meist aus Ueberforderung und nicht aus böser Absicht. Ich habe schon in diversen Blogs festgestellt, dass der Umgangston in Eurer schönen Haupstadt etwas rauher ist, aber ich finde, unter Familien darf man netter miteinander sein.Wilde Jungs (überhaupt Jungs) passen heutzutage oft nicht mehr wirklich ins System. Was man früher vermutlich als normales Jungsverhalten betrachtet hat, gilt heute als unangemessen. Bei unserem K2 haben die Therapeuten ganze Ordner mit Berichten und Gutachten erstellt (betraf eher ungewöhnlichen Entwicklungsverlauf als übermässige Wildheit); irgendwann haben wir alles bleiben lassen und haben ihn einfach in dem unterstützt, was er gut kann, und ihn so wie er ist, bestärkt. Zusätzlich hatte er tolle Lehrer die an ihn glaubten. Und siehe da: aus ihm ist ein supertoller 14jähriger mit ganz speziellen, ungewöhnlichen Begabungen geworden, der sich in der Schule hilfsbereit einbringen kann.Ihr wisst am besten, was in Eurem Wildfang für Potenzial steckt, das Wilde, Kreative; angemessenes Sozialverhalten wird er im Laufe seiner Kindheit von Eurem guten Vorbild lernen.Alles GuteTeeniemutter aus dem Süden

  • Landfamilie
    10. Mai 2016 at 20:18

    Heute früh hatte ich ein Gespräch mit meiner Schwägerin. Sie war sauer oder auch verunsichert, weil ihrem ruhigen Kind auf dem Spielplatz der Bagger von einem wilden Kind geklaut wurde. Doof war aber nicht diese Tatsache, sondern die Reaktion der Mutter des Wildfangs. Sagt die doch zu meiner Schwägerin: Sie haben aber eine schüchterne Kleine! (nebenbei: die "Schüchterne" ist ein Junge). Da war sie, die Arschlochmutter, nur eben diesmal von der anderen Seite. Und meine Schwägerin fragte sich unwillkürlich, ob mit ihrem Kind was nicht stimmt. Da musste ich daran denken, dass dieser Konkurrenzkampf (mein Kind ist besser als deins) daher kommt, dass wir unsere Kinder ständig miteinander vergleichen. Und dabei immer versuchen, eine Norm zu ermitteln, von der irgendeine der soeben beobachteten Verhaltensweisen abweichen könnte. Großer, großer Mist, mit dem wir sofort aufhören sollten! Und Blogparade.

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 20:30

    Liebe Alu,ich danke dir für deine Offenheit und die Liebeserklärung an deinen Sohn. Ich habe lange an der Förderschule mit Kindern mit sozial-emotionalem Förderbedarf gearbeitet und dort durchweg wunderbare Jungs unterrichtet, von denen jeder einzelne sich hätte glücklich schätzen können, eine wunderbare Löwenmutter wie dich zu haben, denn dann wären sie nicht bei mir bzw an meiner Schulen "gelandet". Besondere Kinder brauchen besondere Eltern, viele haben diese leider nicht. Ihr habt euren Jungen mit all seinen Seiten angenommen und gebt ihm einen sicheren,ruhigen Rahmen und seht all seine großartigen Seiten. Meine Erfahrung ist,dass genau das und ein riesen Haufen Liebe und Angenommensein das ist, was jedes Kind braucht, aber die wilden Kerle ganz besonders. Und wer so einen Halt hat, der kann auch lernen andere nicht zu verletzen. Hier schaltet sich mein Mutterherz ein, die nun keinen solchen wilden Kerl hat. Auch keinen Papagei. Aber einem, dem immer wieder mal von zwei wilden Kerlen weh getan wird. Und ich wundere mich, dass niemand dem wilden Kerl erklärt, dass es nie richtig ist anderen weh zu tun, dass es Alternativen gibt, dass das verletzte Kind es verdient das Gefühl zu haben, dass es niemals ok ist, wenn ihm jemand weh tut. Denn wenn die kleinen wilden Kerle das nicht üben, dann haben alle ein Problem, wenn sie große wilde Kerle werden.

  • Anonym
    10. Mai 2016 at 20:43

    Hallo Alu, mein fast Vierjähriger Sohn weigert sich auch Laufrad oder Roller zu fahren. Darf ich fragen, warum es K2 nicht macht? Liebe Grüße, ich mag das Blog und dich sehr sehr sehr!

  • Vere Mami rocks
    10. Mai 2016 at 20:57

    Ich habe auch wilde Kinder! Das heißt aber nicht, dass ich ihnen erlaube andere zu beißen. Trotzdem hat keiner das Recht Kinder – ob eigene oder nicht – so zu betiteln. Mit viel Geduld üben wir die REgeln des Miteinanders, mit anderen Erwachsenen, mit anderen Kindern und den eigenen Geschwistern, denn meine Tochter leidet auch unter den Ärgereien der wilden Jungs. Vom wilden, unerzogen wirkenden Raudi, der andere Kinder aus der Sandkiste schubst, weil er sich nicht getraut hat, zu sagen, dass er nicht möchte, das andere seine Förmchen nehmen, entdecke ich mehr und mehr ein Kind mit überaus starkem Willen, das nicht hört, wenn es nicht will, aber auf das ich stolz sein kann: Neulich als ich ein super anstrengendes Kind zu Besuch hatte, das alle meine Kinder "abtöten" wollte und entnervt zum Telefon griff, rief er: "Mama geben wir ihm noch eine Chance. Gehen wir in den Garten und graben das Beet um" (im Regen, 3 Std, alle verdreckt, alles gut) Heul, alles wird gut, man fühlt nur so mit immer!

  • Vere Mami rocks
    10. Mai 2016 at 21:01

    Wir haben auf die ERgo bisher verzichtet. Die Lehrerin 1. Klasse hat uns gesagt Reiten wäre super, aber bisher noch nicht organisiert, LG Verena

  • Pat
    10. Mai 2016 at 21:31

    Liebe Alu, dein Text hat mich sehr berührt, ich komme mir zum ersten Mal so verstanden vor, der Text könnte von mir sein. Es ist sehr schwer für mich gewesen, die Tatsache zu akzeptieren dass mein Sohn "anders" ist, nicht falsch verstehen er darf und soll so sein wie er ist. Aber dieses Außenseiter sein, keinen richtigen Freund haben, immer diese Blicke… Ich hoffe dass es leichter wird, aber ich habe auch Angst das es das nicht wird.

  • Sam
    10. Mai 2016 at 21:58

    Ich kenne diese Mischung aus Wut, Hilflosigkeit und Schmerz nur zu gut, die dich dazu gebracht hat, diesen emotionalen Beitrag zu schreiben. Diese traurigen Worte hätten vor ein paar Jahren auch von mir sein können.Es ist schwer und hart, aber versuche sie zu ignorieren. Die, die hinter deinem Rücken reden, wird es immer geben. Frage dich doch einfach mal, was bei denen alles nicht rund läuft.Stattdessen halte deinem Sohn den Rücken frei. Jetzt möchte ich dir ein wenig Mut machen:Bei uns war es hinterher schon so, dass meinem A-kind (er würde noch anders betitelt) Sachen in die Schuhe geschoben wurden, mit denen er gar nichts zu tun hatte. Auch die anscheinend liebsten Kinder können grausam sein, wenn sie es erst einmal raushaben. Mein Junge hatte sehr zu kämpfen und hat unter der Ablehnung gelitten, am Schlimmsten war es bei uns im Kindergarten. Die Erzieherinnen hatten in ihm ihren Sündenbock gefunden, auch an mir wurde kein gutes Haar gelassen, nicht selten hörten Gespräche abrupt auf, wenn ich hinzu kam. Ganz zu schweigen von den wöchentlichen Appellen der Erzieherinnen im Doppelpack, die mir indirekt Versagen meiner Erziehung vorwarfen.Aber es gab auch die Wenigen, die ihm/uns eine Chance gaben und ihn ins Herz geschlossen haben. Uns als Familie, hat es mit der Zeit und nach vielen Tränen stark gemacht.In der Grundschule wurde es, dank kompetenten Lehrerinnen zusehends besser, später in der weiterführenden Schule war er dann vollkommen integriert, ohne dass wir ihn "angepassen" mussten. Mein Sohn ist immer noch ein Hitzkopf, er ist immer noch laut und hat mächtig Flausen und "komische" Ideen im Kopf. Er hat ein wahnsinniges Gespür für Menschen, die Hilfe oder Zuspruch benötigen und setzt sich für sie ein. Genau dafür und für vieles mehr liebe ich ihn! Er hat mittlerweile einen stabilenFreundeskreis und geht unkonventionell selbstbewusst seinen Weg.Er (auch ich) hat auf die harte Tour lernen müssen, dass man nicht "everybody's darling" sein muss, um wirkliche Herzensmenschen zu finden. Und die anderen, die meinen, sie können/dürfen ungefragt Urteile fällen und die noch nicht einmal die Traute haben, einen persönlich anzusprechen?Hey, wir können auf sie verzichten! Die wissen gar nicht, was sie verpassen, indem sie uns ablehnen!Das alles schreibe ich ebenfalls in dem Wissen und der Erfahrung, mit zwei tollen Jungs meine schönsten Jahre verbringen zu dürfen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sohn Nummer 2 ist eher der Ruhige. Ihm musste ich dabei helfen, sich zu behaupten. Aber das hat auch geklappt.Beide sind nicht gewalttätig und können sich verbal ziemlich gut durchsetzen (warum ich das jetzt unbedingt loswerden musste, erschließt sich mir gerade selbst nicht;).Unterschiedliche Charaktere sind doch die Würze im menschlichen Miteinander, oder etwa nicht?Aber was will man erwarten, in einer Welt, in der Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen und in Restaurants und auf Campingplätzen unerwünscht sind?Sorry, so lang sollte es nicht werden8)Lass dich nicht unterkriegen und hilf deinem Süßen seinen Weg selbstbewusst zu gehen.

  • Meli B.
    11. Mai 2016 at 06:24

    Ich kann Dich gut verstehen, auch unser Großer hat solche Phasen. Er wird bald vier und hat sich unheimlich weiterentwickelt und kann sich mittlerweile auch abgrenzen bzw. mal zurückstecken, aber er wird es immer ein wenig schwerer haben. Unsere Kinderärztin hat vor einiger Zeit das Thema Hochsensibilität angesprochen. Man kann von diesen Themen halten, was man will, aber viele Wesenszüge habe ich bei meinem Sohn wiedererkannt und viele Methoden, wie ich ihm das Leben erleichtern kann, haben gut angeschlagen. Vielleicht hilft es Euch ja auch weiter?

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 06:43

    Ich frage mich echt, wer dieses Wort "Arschlochkind" in die Welt gesetzt hat! Kinder brauchen Liebe und Aufmerksamkeit, damit sie keine erwachsenen Arschlöcher werden. Sorry, aber das macht mich etwas wütend. Ich habe diesen Ausdruck noch nie benutzt. Und ich kenne auch solche anstrengenden Kinder. Und mein Sohn wurde sogar eine (zum Glück kurze) Zeit in der ersten Klasse gemobbt. Trotzdem ist mir das Wort nie in den Sinn gekommen. (Überwunden haben wir das glaube ich, weil er immer offen darüber gesprochen hat, und weil wir die Kinder trotzdem weiter zum Spielen eingeladen haben). Aber Kinder, die vielleicht etwas vernünftiger sind, und manchmal gehorchen, sind deswegen auch noch lange keine kleinen Papageien!

  • familie fisch
    11. Mai 2016 at 06:45

    jetzt heule ich im büro. aus meiner seele geschrieben.

  • Silvia
    11. Mai 2016 at 06:48

    Oh jaaa.. Für wilde Kinder braucht man gute Nerven. Unsere beiden Jüngsten ( 4 und 2 Jahre alt) sind unglaublich wild, gleichzeitig aber überschlagen sie sich vor Hilfsbereitschaft allen anderen gegenüber. Auch sind beide übervoll von Liebe ?. Wenn jemand ob der Wildheit dieser beiden vielleicht den Kopf schüttelt, merke ich meistens an, dass das wohl die südländischen Gene sind, welche sie von ihrem Vater mitbekommen haben. Unsere Nachbarn haben sich fast jeden Tag beschwert über die lauten Momente aus unserer Wohnung. Sie verlangten dann zum Beispiel, dass ich die Kinder schon um 19 Uhr ins Bett stecken solle, und Ähnliches. Ich war drauf und dran meine Kinder versuchsweise mal zu übergeben mit dem Rat, das doch mal zu versuchen…

  • Bruchpilot
    11. Mai 2016 at 07:54

    Danke für diesen Artikel und diese tollen Worte. Es ist als würdest Du über unseren Sohn sprechen. Wild, ideenreich, phantasievoll, laut, stürmisch, manchmal zu stürmisch, aber auch in vielen, vielen Situationen einfach nur in sich gekehrt, zufrieden mit Stift und Papier, mit Lego und mit dem Klavier, das nun leihweise von einer Freundin bei uns im Wohnzimmer steht. Er wird ruhig und wirkt einfach nur glücklich. Viel zu oft wurde mir schon gesagt, wie wild und emotional er ist und was er für Ausdrücke er hat, die er oft von Freunden auf der Straße, aus dem Kindergarten oder auch von seinem großen Bruder mitbringt. Er braucht die Ruhe, ist kuschelig und manchmal auch traurig, wenn er nicht verstanden wird und sucht unsere Nähe. Der Artikel regt definitiv zum Nachdenken an. Danke noch einmal dafür. Selbst mein Mann, dem ich den Link eben geschickt habe, kann diesem nur zustimmen.

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 07:54

    Ein guter Text, der um Verständnis wirbt. Und gerade für Kinder, die ihre Agressionen schlecht kontrollieren können und rein impulsgesteuert handeln, ist es wichtig, dass man zu ihnen steht und sie nicht mit ihrem Gefühlschaos allein lässt. Trotzdem ist es wichtig, am Ball zu bleiben, weiter an dem Problem zu arbeiten, denn dein Sohn ist ja auch nicht glücklich mit der Situation. Freunde von uns, deren Sohn in der Kita auch jeden Vormittag auf dem Stuhl gelandet ist und nur noch zuschauen durfte, haben hier auf ihre Anregung hin, aber in dann in Zusammenarbeit mit der Kita gute Erfahrungen mit "Lob statt Strafe" gemacht, dass man also ganz konsequent die guten Tage belohnt, an denen nichts passiert ist. Sie haben dabei ganz klein angefangen, aber mit der Zeit ist es tatsächlich immer besser geworden.

  • Karo
    11. Mai 2016 at 08:01

    Liebe Alu, dein Text hat mich sehr berührt, ich habe uns hier und da wiedergefunden, auch wenn es bei uns doch ganz anders ist. Ich musste erstmal lange nachdenken und bin irgendwie immer noch nicht fertig damit. Danke auf jeden Fall für deinen Text! Viele GrüßeKaro

  • Hannah
    11. Mai 2016 at 08:07

    Es gibt keine A…kinder. Punkt. Man muss es deutlich sagen und kann es nicht oft genug wiederholen. Und es ist in diesem Punkt egal, was der/diejenige gerade angestellt hat. Zum Thema angepasst: Es gibt keinen Grund, das als negativ konnotiert aufzufassen. Angepasst heißt schlicht, dass diese Kinder es gelernt haben, die Erwartungen der Gesellschaft zu erfüllen, sie entsprechen dem, was die Gesellschaft (teilweise zumindest) als Norm festgelegt hat. Bei Tests fungieren diese Kinder als Kontrollgruppe. Einfach nicht auffällig. Liebenswert. Kinder halt. Besonders wilde und besonders schüchterne Kinder "funktionieren" vor diesem Korrektiv nicht so gut, treffen sie aufeinander, wird es problematisch. Dann greift der Instinkt, wir werden unser Kind immer beschützen, da hilft alles rationale Analysieren nichts. Empathie fällt dann meistens auch flach. Es ist sehr schwierig, K1 hier ist mit einem wilden Kind befreundet. Der Knabe gehört im Grunde zur Familie, wir kennen den Hintergrund. Bisweilen gehen Dinge kaputt, materieller Schaden. Mehr Schaden wäre es wohl, würde ich den Umgang verbieten. Es ist allerdings, das gebe ich zu, eine permanente Herausforderung, beispielsweise K2 vor dem jungen Mann zu schützen. Erfreulich und vielleicht ermutigend: Die Therapien greifen, die Impulskontrolle wird besser. Mich ärgern diese Diskussionen, da sie mir immer wieder zeigen, dass Kinderliebe nicht so selbstverständlich ist, wie man annimmt. In idealistischer Verblendung würde ich mir das für uns alle wünschen: Dass wir sie alle bedingungslos so annehmen, wie sie sind.Und sie begleiten auf ihrem Weg, nicht ausschließen. Wenn wir das nämlich tun, ihnen zeigen, dass die Gesellschaft sie nicht will, dann werden daraus leider oft frustrierte und gewalttätige Jugendliche…und die will dann erst recht keiner mehr.Lieber Gruß und Durchhalten, das wird werden…

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 08:09

    Liebe Alu, noch nie hat mich ein Blog Artikel so abgeholt und gepackt wie dieser. Auch wir haben einen wilden, unangepassten Jungen, fünf Jahre alt und auch ich habe schon oft ins Kissen geheult, weil ich nicht weiter wusste. Die Ergotherapie hilft uns sehr und es gibt viele gute Tage, jedoch auch solche die mich als Mutter an den Rand meiner Belastbarkeit bringen. Am schlimmsten sind wirklich die mitleidigen Blicke und verurteilenden Worte "der anderen", sowie meine eigenen Schuldgefühle vielleicht doch irgendwann und irgendwo versagt zu haben.

  • Alexandra
    11. Mai 2016 at 08:44

    Hi liebe Unbekannte, ich bin über Facebook bei Deinem Artikel gelandet und kenne Deinen Blog und Deinen bisher gegangenen Weg nicht, doch Dein Artikel hat mich sehr berührt. Vor allem weil ich Deinen Schmerz über die Bewertung und Verurteilung von außen spüre. Ich wage mich jetzt mal ganz spontan aus meiner Komfortzone und trau mich einfach mal was…Hast Du schon mal versucht auf der inneren Ebene an Eurem System zu arbeiten? Wenn Du magst, melde Dich bei mir, möchte Dir gerne einen Impuls schenken…völlig frei, natürlich.Von Mutterherz zu Mutterherz,Alexandra

  • Nicole
    11. Mai 2016 at 09:15

    Du sprichst mir aus der Seele, denn mein Sohn (4 Jahre alt) ist genauso wie deiner. Im Kindergarten nennen sie das "rastlos", immer an hin und her wuseln, nur fünf minuten am spielen, dann weiter unterwegs im ganzen Kindergarten. Er bekommt Logopädie, weil er sich nicht so äußern kann wie andere Kinder, wenn er spricht, verstehen die meisten ihn nicht und das macht ihn wütend. Aber die meisten sind Gott sei Dank verständnisvoll und das sollten, meiner Meinung nach, alle sein. Ich sage immer, mein Kind ist was besonderes, nicht sonderbar. Ich wünschte, alle würden so offen darüber sprechen.

  • 4xGlück
    11. Mai 2016 at 09:20

    Danke für diesen wundervollen Text. Als vierfache Jungenmama hab ich schon eine Menge erlebt. Und in der Regel sind die Mütter das Problem … die Kinder bekommen (beziehungsweise bekämen, wenn man sie denn ließe) das wunderbar geregelt.Meine Kinder haben einen sehr großen Altersabstand und ich muss leider beobachten, dass das Urteilen und Lästern hinter dem Rücken über andere Mütter und Kinder zugenommenn hat. Gleichzeitig muss alles (Förderung, Erziehung, Ernährung, Freundeskreis usw.) perfekt sein. Gut möglich, dass dieser selbst aufgebaute Druck sich in Lästerein entlädt und die Mütter sich dadurch kurzeitig besser und überlegen fühlen. Ich denke sehr oft: "Macht euch doch locker und genießt eure Kinder!" Ich persönlichen arbeite an einem dickeren Fell. Denn die Mitmenschen kann man leider nicht ändern, nur hoffen, dass es ein Karma gibt ?.

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 09:33

    Ich bin die Mutter von 3 Kindern.Mein Mittelkind ist heute 36 Jahre alt und ein liebender Vater von Zwillingen.Er hieß früher Nervensäge und genau das ,was du beschreibst hatten wir durch.Bis er 15 Jahre alt war,dann wandelte er sich von ganz allein.Er wurde zielsrebig und verantwortungsbewußt.Heute bin ich stolz und glücklich immer zu ihm gestanden zu haben auch in Phasen ,die nicht lustig waren.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:41

    Du hast recht und genau darum geht es. Schluss mit den SChubladen.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:42

    Der Begriff stammt nicht von mir, sondern ich habe ihn auf dem Spielplatz mitbekommen. Ich denke übrigens nicht immer, dass die Eltern das Problem sind, sondern der generelle Druck.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:43

    Ich finde den Begriff auch ganz schlimm und würde ihn so nie wählen, deshalb steht da auch "sagst du", denn ich würde es nicht sagen.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:44

    Du hast recht, aber ich denke alle Mütter sind Löwenmütter und kämpfen daher den Kampf : )

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:45

    Danke Dir. Wir sehen das auch so und stärken im einfach in unserem Rahmen den Rücken.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:46

    Unser Sohn kann sich laut der Ostheopathie und Ergotherapie nicht entscheiden welche Händigkeit er vor allem hat, das nennt man laterales Problem. Daher wehrt er sich gegen diese Dinge. Wir arbeiten aber daran und hoffen dieses Jahr den Sprung zu schaffen.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:47

    Ganz genau, man fühlt so immer und deswegen ist dies auch ein sehr emotionaler Post geworden. Danke für deinen Kommentar, Alu

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:47

    Ich hoffe das wird es, wenn wir weiter an Toleranz arbeiten.

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:50

    Ich danke Dir!

  • alu
    11. Mai 2016 at 09:56

    Danke!

  • Pia
    11. Mai 2016 at 09:56

    Liebe Alu,Ich habe selber ein eher ruhiges Kind, welches sich anderen Kindern gegenüber schlecht behaupten kann. Und manchmal, da ertapp ich mich auch dabei, wie ich andere, etwas rabiatere Kinder sehe und mir denke: 'Geht ja gar nicht' Nun möchte ich aber ungern zu den Müttern gehören, die andere Kinder nicht zur Geburtstagsfeier einladen oder hinter dem Rücken anderer, oder gar dem Kind gegenüber fies werden. Ich war selber als Kind sehr extrovertiert und teilweise schon ziemlich eigenartig und merkte immer, dass gerade die Mütter meiner Freundinnen mich seltsam fanden oder gar ablehnten. Dieses Gefühl möchte ich keinem Kind vermitteln. Wie würdest du dir denn wünschen, sollten sich andere deinem Sohn und dir gegenüber verhalten? LGPia

  • rage
    11. Mai 2016 at 10:35

    Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben, sagen und denken soll. Es tut mir total leid, dass du, dass ihr euch in dieser Situtation befindet. Ich habe eine zeitlang immer gedacht, wäre mein Kind doch auch eines der körperlich starken und wilden. Dann müsste ich mir nicht täglich darüber Gedanken machen, dass er wieder blaue Flecken einkassiert… Dass er sich nicht wehren kann, wenn das eine Kind, das ihn auf dem Kiker hat, ihn rückwärts an der Kapuzenjacke über den kompletten Schulhof schleift. Wir haben als Eltern, ich habe als Mutter gefühlt schon alle Register gezogen. Ihm von dieser Freundschaft abgeraten, das Gespräch mit der Mutter, mit den Eltern gesucht. Bei Erziehern habe ich versucht herauszufinden, ob das Problem bei mir liegt? Ob ich zu feinfühlig, zu sensibel bin? Ob Kinder es tatsächlich wirklich schaffen, diese Konflikte oder Aufeinandertreffen alleine zu klären – wie viele immer behaupten… Ich kann das aus der Erfahrung nicht sagen. Wir haben es probiert und dennoch wurden die Grenzen unseres Kindes nicht akzeptiert. Als das 2. kam wurde mir klar, das wilde Kind hat es auch nicht leichter. Klar, es kann seine Grenzen durchsetzen. Darüber freue ich mich sehr, das wünsche ich auch meinem anderen. Dennoch gibt es da die Schublade, aus der er nicht rauskommt, weil andere Eltern sie zudrücken. Immer und immer wieder. Ich glaube, wir Eltern sind diejenigen, denen da oft das Handwerkszeug fehlt, das wir unseren Kindern doch ach so gerne mitgeben wollen. Wie denn, wenn wir es nicht selber nicht haben geschweige denn besser machen?Statt nach Lösungen zu suchen, steigen wir auf die Barrikaden. Und ja, ich auch. Nach drei Jahren habe ich letztes Jahr einen Schlussstrich für das andere Kind und für uns als Familie gezogen. Es ging und geht nicht mehr. Ich bedauere das zutiefst, doch der Schutz meines Kindes geht mir an dieser Stelle vor. Und bei dem anderen Wilden, werde ich damit leben müssen, wenn andere Eltern zu diesem Resumee kommen.Und davor graut's mir schon jetzt…Ich wünsch dir Kraft. Ganz viel! Ich würde euch wirklich gerne mal in echt kennenlernen! :*

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 11:16

    Kinder sollen Kinder sein und natürlich sollen Jungs auch wild sein. Und doch ist die Elternreaktion entsprechend wichtig. Meine Kleine (3) hat einen sehr wilden Freund. Da wird geschubst uund Sand geworfen. Aber sie setzt sich da durch. Als er sie einmal versuchte zu beißen, war sie aber extrem erschrocken. Das war der Moment, in dem aber seine Mutter reagierte. Und dann war das für sie okay und damit für mich auch.Mein Großer (inzwischen 8) ist eher zurückhaltend. Als er noch in den Kindergarten ging, gab es da einen Jungen, der schubste, haute schlug. Mein Sohn hatte Angst in den Kindergarten zu gehen. Meine Erleichterung, als dieses Kind wegzog, war grenzenlos. Verständnis sollten die geschlagenen Kinder zeigen. Er sei doch vernünftig. Auch wenn das sehr christlich ist, finde ich, dass dies von einem fünf-oder sechsjährigen zu viel erwartet ist.Diesen Jungen hätte ich niemals zu einem Geburtstag eingeladen. Welche Botschaft hätte ich damit meinem Sohn vermittelt? Ich bin seine Mutter und habe ihn zu schützen.Trotzdem würde ich für dieses Kind niemals den o.g. Begriff verwenden.Ich glaube aber nicht, dass Euer K2 solch ein Kind ist, wenn ich so Dein Blog lese.Ich wünsche Dir viel Kraft.Frau Waldwuff

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 11:33

    Hallo,etwas neidvoll lese ich deine Zeilen, denn ich wünschte, meine Tochter hätte etwas von dieser Wildheit. Stattdessen ist sie diejenige, die geschubst wird und die Schüppe auf den Rücken geknallt bekommt. Sie tut nichts, stellt sich an die Seite und erträgt.Ich bin damals nicht auf die Idee gekommen, den kleinen Jungen, der das tat, als AK zu bezeichnen. Stattdessen fragte ich mich, warum ihn seine Eltern nicht im Zaum haben, ob sie Probleme haben, aber vor allem, warum gehen die Erzieherinnen so unprofessionell damit um? Als es dann hieß, meine kleine schüchterne Tochter sei nicht normal, weil sie sich alles gefallen ließ und mittlerweile sogar Kinder deswegen meidet, war ich erst sehr traurig wie du und dann wütend.Wäre es sinnvoll, hier eine Diskussion darüber loszutreten, was "normal" bedeutet? Ich denke nicht. Wir sollten lernen, jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist und ihn zu unterstützen. Das kann ich noch nicht so gut, aber ich arbeite dran.Von daher: Wenn ich könnte, nähme ich deinem Sohn etwas Wildheit ab und gäbe ihm etwas von der Ruhe und Zurückhaltung meiner Tochter. Aber wären sie dann auch noch unsere Söhne und Töchter?Ich wünsche dir ganz viel Kraft (und ein dickes Fell!).

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 12:00

    Ach ok.das wird er meistern.das kanns bei meinem Sohn nicht sein. Aber gerade ist er auch beim Osteopathen.bin gespannt. Alles Gute euch und genießt die Sonne

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 13:31

    Dein Text hat mich traurig gemacht, ich hatte Tränen in den Augen. Ich kann Deinen Schmerz und Deine Liebe nachempfinden. Meine Nichte ist so ein "wildes" Kind – ein ganz ganz tolles Kind!!! Und unser Sohn hat manchmal auch die gleichen Seiten wie Dein K2. Er ist hochsensibel und braucht auch sehr viel Ruhe – im Sinne einer reizarmen Umgebung – sowie viel Bewegung. Genauso wie Du stehen wir zu ihm, auch wenn er nicht in das Bild passt. Wenn seine Wut stärker ist als er. Wir begleiten ihn dadurch, und danach weine ich vor Erschöpfung und Traurigkeit – denn ihm geht es ja dabei auch nicht gut. Wir werden eine Heilpädagogin aufsuchen, zur Traumabewältigung. Ich bin sicher, dass wir als Familie zusammen halten können und dass es gut wird. Egal, was andere sagen doer denken. Ich hoffe, dass unser Sohn mit unserer Liebe und unserem Rückhalt nie etwas vermissen wird. Und das wünsche ich Dir und Euch auch!

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 13:47

    Liebe Alu,zuerst mag ich etwas fragen: hat tatsächlich eine Mutter dir gegenüber geäußert, dein Kind sei ein A*kind ??? Falls ja: das ist harter Tobac. Falls nein: dann ist es nur eine Vermutung deinerseits ?Ich bin zwiegespalten deines Textes gegenüber. Klar, hängt da viel Emotion drin, und ich kann verstehen, dass es wütend macht, wenn das eigene Kind immer wieder ausgeschlossen wird. Dennoch empfinde ich den Text auch als aggressiv. Die Wortwahl als derbe und deinen Finger schön auf alle anderen gerichtet. Die doch alle sowas von KEINER Ahnung haben und deren Kinder nur nachplappernde Papageien sind. Ganz ehrlich – das ist natürlich auch nicht unbedingt die freundliche Art ;-)Toleranz und Akzeptanz sind keine Einbahnstraßen, sondern gelten in alle Richtungen. Du schreibst, dass du in die Kissen geweint hast, weil du es nicht mehr ausgehalten hast – und du bist ja die Mutter, die ihr Kind liebt… Wie fühlt es sich für andere, "fremde" Mütter an, wenn ein Gastkind z.B. beim Kindergeburtstag deutlich wilder als andere ist ? Die diese Kreativität und Wildheit vom eigenen Kind nicht kennen und damit auch keinerlei Erfahrungswerte im Umgang damit haben ? Denen es "zuviel" ist, bei einem Kindergeburtstag zusätzlich zu ohnehin einigen Kindern noch ein Kind mit zu beaufsichtigen, das durchaus mal "über die Stränge" schlägt ? Meinst du wirklich, das wuppen die mal kurz aus der Hüfte ?Ich denke, auch du solltest versuchen, den Blickwinkel deines Gegenübers einzunehmen. Wie sieht es von der anderen Seite aus ? Auch wenn ich deine Gefühle nachvollziehen kann, ist es mir zu einseitig. Man wird nicht weniger verletzt, wenn man andere verletzt…Mein Sohn war lange Zeit extrem schüchtern und zurückhaltend. Er hat sich nie gewehrt, wenn ihm was weggenommen oder er geschubst wurde. Aber er hatte Angst. Er wollte nicht mehr zum Spielplatz. Er wurde sehr anhänglich. Er hat Plätze mit mehreren Kindern vermieden. Er konnte nicht mit "wilden Kindern" umgehen, weil er das andere Extrem war. Und ja – ich habe nach mehrmaligem Schubsen auch mal eine Mutter gebeten, ihrem Kind zu sagen, dass MEIN Kind damit ein Problem hat. Weil ich meinem Kind vermitteln wollte, dass er, auch wenn er schüchtern ist, Respekt verdient. Und dass KEINER mit ihm umgehen kann, wie er möchte …. JEDER verdient Respekt. Laute und leise Kinder. Was mich auch sehr verwundert, sind so Äußerungen wie "A*kinder haben A*eltern!" in anderen Kommentaren. Da wird angeklagt und mit dem nächsten Wort auf gleichem Niveau zurückgeschossen ? Tut mir leid. Das verstehe ich nicht. Kann mir mal bitte jemand den Sinn erklären ?Wie auch immer, ich wünsche dir, deinem Sohn und deiner gesamten Familie, dass die Momente und Situationen, in denen Ihr Euch ausgeschlossen fühlt, immer weniger werden und dass das Flüstern hinter deinem Rücken, das du als solches wahrnimmst, aufhören mag.Liebe GrüßeSabine

  • Ivonne Grothe
    11. Mai 2016 at 14:06

    Ich habe 2 Arschlochkinder, 5 jährige Zwillingsjungs.

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 14:06

    So hatte ich das auch verstanden.

  • Anja Wi
    11. Mai 2016 at 14:12

    Boah, gibt es wirklich den Begriff Arschlochkind? Ich musste deinen Text in den letzten Tagen erstmal sacken lassen. Kinder so zu bezeichnen ist ja schrecklich. Ich kenne beide Seiten der Medallie, die ruhigen und die lebhaften, körperlichen und anstrengenden Seiten (mit blutigen Lippen bei den anderen Kinder). Manchmal erwische ich mich und denke oje die armen Eltern, manchmal oje die armen Kinder und manchmal denke ich einfach nur: "blöde Kuh" wenn ich manchen Eltern begegne, aber das hat dann meistens auch einen speziellen Grund. Allerdings finde ich die "anstrengenden" Kinder ja noch grad so händelbar auf Kindergeburtstagen aber wenn dann die Weisheiten der großen Geschwister weiter gegeben werden, da mag ich nicht mehr. Wenn plötzlich Granaten geschmissen werden oder Schimpfwörter aus den tiefsten Sümpfen fallen, da ist bei mir eine Grenze überschritten.Aber die Eltern die lästern haben meistens viel tiefere Probleme die sich prima hinter den Anderen verstecken lassen. Wie heißt der Spruch so schön: "Lächeln, winken, A…ch denken".Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld. Grüßle, Anja

  • alu
    11. Mai 2016 at 14:22

    Ich glaube weniger Ratschläge und mehr lassen wäre schön. Ich liebe die ruhigen Kinder (K1 ist auch so) und wünsche mir eben einfach mehr Nachdenken vor den Schubladen.

  • alu
    11. Mai 2016 at 14:26

    Ich glaube wir Eltern kämpfen immer alle für unsere Kinder, egal welcher Art die Kinder sind. Ich suche immer auch nach Lösungen und rede mit allen Beteiligten, aber wenn das eigene Kind schon proforma den schwarzen Peter hat, ist es schwer. Aber, wir arbeiten daran. lg Alu

  • alu
    11. Mai 2016 at 14:27

    Auf keinen Fall kann man das diskutieren, denn jedes Kind ist verschieden so wunderschön wie es ist. Da ich auch noch ein ruhiges Exemplar daheim habe, denke ich manchmal: Siehste mal, die Nische war noch frei..: ) lg

  • alu
    11. Mai 2016 at 14:32

    Danke für deinen Kommentar und ja der Post ist emotional und vlt. dadurch auch agressiv, aber er erhebt keinen pädagogischen Anspruch, sondern spiegelt eher meine Verzweiflung wieder. Ich liebe die ruhigen Kinder die uns umgeben und die unserem K2 so gut tun wenn er mal wieder nicht weiß wohin mit sich, doch diese Kinder werden nie öffentlich gemaßregelt, oder verbessert. Wir haben es schon erlebt, dass Eltern hinter unserem Rücken über das Kind sprachen, dass er nach Hause kam und aus der Kita mitbrachte, dass er böse sei. Wie kann ein Kind böse sein? Niemand ist das perse. Ich denke das Toleranz auf beiden Seiten der Schlüssel für vieles ist und bin arbeite selbst auch noch daran, immer wieder. Im Übrigen sind die besten Freunde unseres K2 sehr leise Kinder und diese liebt er so abgöttisch, weil sie eben genau sein Pendant bilden. Mir geht es wirklich ganz klar im Text darum eben NICHT zu urteilen, sondern zu überlegen. lg Alu

  • Jutta
    11. Mai 2016 at 14:35

    Hallo alu,das ganze Prozedere habe ich auch vor etlichen Jahren durchgemacht, immer wieder Gespräche im Kindergarten und der Schule. Ich habe mich damals gefragt, was ich eigentlich will und festgestellt, dass ich nicht die Anerkennung und den Respekt der ANDEREN benötige, sondern nur den meines Kindes. Es ist sehr schwer, nicht der Norm zu entsprechen, aber ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst. Mein Sohn ist heute 23 und studiert Chemie, aber das SCHÖNSTE was er mir gesagt hat war " ICH WÄRE HEUTE NICHT DER, DER ICH BIN , WENN DU NICHT GEWESEN WÄRST!!!! Und dafür hat sich DAS ALLES gelohnt.

  • Anonym
    11. Mai 2016 at 22:11

    Tja, ich werde auch weiterhin dafür sorgen das mein Kind ein bestimmtes Kind nicht einlädt. Ich habe auch eine Verantwortung für mein Kind und für die anderen Gäste und wenn ich damit rechnen muss das bei einer Rangelei ein Kind am Boden liegt und gegen den Kopf getreten wird oder Fäuste ins Gesicht gehen dann ist das für mich nicht "wild" sondern nicht hinzunehmen. Und hat nichts mit "angepasst sein" zu tun sondern mit notwendigem sozialem Verhalten.

  • Anonym
    12. Mai 2016 at 07:50

    Was man sagt,ist man selbst,wenn man nicht die Klappe hält…haben wir früher als Kinder immer gesagt…manche vergessen das nur

  • jenny
    12. Mai 2016 at 09:37

    Danke für diesen tollen, passend Text. Ich habe auch so ein "Arschlochkind" und was die meisten nicht verstehen Froh darüber. Er hat zwar nur 2 richtige Freunde aber für ihn genau die richtigen. Sie nehmen ihn so wie er Ist! Und alle die uns nicht guttun meiden wir konsequent. Das schockt so manche supermama mit ihren perfekten Kindern das sie nicht gebraucht und bewundert werden. Selbst mein wunderbarer Sohn von jetzt 5 selektiert solche Menschen die ihm nicht guttun schon aus worauf ich sehr stolz bin.

  • Anonym
    12. Mai 2016 at 09:59

    Frei nach Astrid Lindgren:Lass Dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar!Ich bin froh, einen frechen und wilden Sohn zu haben.LGKathrin

  • Anonym
    17. Mai 2016 at 22:28

    1.) Das Problemverhalten Ihres Sohnes wird nicht besser, wenn Sie es euphemisieren und relativieren.2.) Die Eltern sind zuallererst in der Pflicht, wenn es um die erzieherische Begleitung eines Kindes und die Modifikation der beschriebenen Impulskontroll- und Emotionsregulationsstörungen geht – nicht irgendwelche Ergotherapeuten. Erziehungsprobleme sind keine Krankheiten.3.) Warum gibt es in Ihrem Text kein Wort des Mitgefühls für die Opfer Ihres Sohnes, z.B. diejenigen, die von ihm mit Sand beschmissen werden? Diese Kinder werden vermutlich unter dem, von Ihnen verniedlichten Verhalten Ihres Sohnes leiden.4.) Das Problem ist immer am anderen Ende der Leine!5.) Verlassen Sie die Opferrolle und übernehmen Sie Verantwortung!

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 11:33

    Selten so einen Bullshit gelesen.Bin selber Vater einer wilden Tochter, aber es gibt einen Unterschied zwischen Kreativität und Verletzung gesellschaftlicher Regeln, auch für Kinder. Die beschriebenen Reaktionen kann ich sehr gut nachvollziehen und unerstützte diese bis auf Beschimpfungen wie "Arschlochkind". Natürlich würde ich meiner Tochter empfehlen sich von Kindern mit dem beschriebenen Sozialverhalten fernzuhalten, wenn es das Regelverhalten ist. Klar testen Kinder Grenzen gegeneinander aus und bis zu dem Punkt wo es verbal entgleist oder körperlich wird ist das auch richtig und gut. Der Text lässt die Vermutung aufkommen, dass das beschriebene Kind keine Grenzen kennt und akzeptiert. Dass das Umfeld darauf reagiert ist auch nur normal.Insgesamt liegt die Wahrheit wie meistens in der Mitte. Kinder sind keine Engel und brauchen Freiräume, Verständnis, Fürsorge und Anleitung von Erwachsenen, dazu gehört auch das Setzen von Grenzen. Ansonsten wird es einsam.Markus

  • alu
    18. Mai 2016 at 14:08

    Ich gehe in die Opferrolle? An welcher Stelle genau? Verantwortung übernehme ich seit Jahren, in dem ich (siehe Text) gemeinsam mit meinem Kind an einer anderen Wahrnehmung und Umsetzung arbeite und: Dieser Text soll helfen SCHUBLADEN AUFZUBRECHEN, aber sie sind wieder einer der LeserInnen die mir zeigen wie viel mehr dieser Texte wir benötigen.

  • alu
    18. Mai 2016 at 14:08

    Ich gehe in die Opferrolle? An welcher Stelle genau? Verantwortung übernehme ich seit Jahren, in dem ich (siehe Text) gemeinsam mit meinem Kind an einer anderen Wahrnehmung und Umsetzung arbeite und: Dieser Text soll helfen SCHUBLADEN AUFZUBRECHEN, aber sie sind wieder einer der LeserInnen die mir zeigen wie viel mehr dieser Texte wir benötigen.

  • KIEtZKINDER
    18. Mai 2016 at 18:56

    Hm, aber genauso wenig, wie dein Kind ein Arschlochkind ist, sind angepasstere Kinder dämliche Papageienkinder! Im Prinzip machst du leider genau das gleiche wie die andere Mutter: du vorverurteilst, steckst in Schubladen und scherst alle über einen Kamm. Ich bin sicher, dass das einem Kind nicht gerecht wird.

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 19:21

    ich will mich dem vorherigen Beitrag mit der "Opferrolle" anschließen und die Gegenfrage beantworten: Opferrolle findet sich zB hier: "Austreiben sollten wir das Wilde, das Kreative, das Chaos – um ihn konform und gesellschaftsfähiger werden". Die anderen sind schuld, weil sie nicht akzeptieren, dass der Junge ist wie er ist, eigentlich soll er doch "wild und unangepasst" bleiben. Dass man ihn zu etwas mehr Rücksicht erziehen könnte, fällt ihnen offenbar nicht ein. Ebenso sind die Erzieher schuld, wenn er für Fehlverhalten "in die Ecke" muss. Am deutlichsten aber hier: "diese Mütter, die auf dem Spielplatz zu mir kommen und mir erzählen, dass K2 soeben das weggenommen oder dieses Kind geschubst hat. Ich habe ihre Blicke gesehen, wenn mein Kind so tat, als hätte es keine Ohren und lieber weiter mit Sand auf andere Kinder warf"..das Kind verhält sich falsch und rücksichtslos, was offenbar kein Grund zum Eingreifen ist (das würde ich erwarten, von jemandem, der sein Kind erzieht). Und statt wenigstens jetzt einzugreifen, wirft der Junge weiter mit Sand und die größte Sorge der Mutter ist, dass er die Beschwerde der anderen Mutter hören muss. Ich habe solche Mütter selbst erlebt, die ihrem Kind dann "sagen" "das sollst Du doch nicht" aber eigentlich ausdrücken "schön, dass Du so schon wild und durchsetzungsfähig bist"….Wenn man so etwas rüberbringt, muss man auch nicht in irgendwelche Therapien gehen, der Artikel macht ja mehr als deutlich, dass Sie eigentlich gar nicht wollen, dass der Junge sich ändert. Nur ist es wohl etwas in Vergessenheit geraten, dass man nicht alles haben kann. Entweder man nicht Rücksicht, verhält sich einigermaßen sozialadäquat (Sie würden sagen angepasst und langweilig), dann wird man eben auch wenig anecken. Oder man ist wild, egoistisch, macht was man will (und wird darin von der Mutter bestärkt). Dann wird man eben auch anecken. Beides zusammen geht nicht.

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 19:41

    So einen Mist habe ich selten gelesen. Wir haben auch im Kindergrarten so ein "wildes" Kind, einen Jungen. Er haut, spuckt ständig…nimmt anderen Kindern alles weg und schreit und tobt. Meinem Sohn hat er einmal einfach ins Ohr gebissen – die Wunde hat stark geblutet und musste im Krankenhaus versorgt werden.Und wie war die Reaktion der Mutter? Die nimmt ihren Sohn in die Arme und tröstet ihn!Hallo?? Geht es noch?Unserer Meinung nach trägt die Mutter (bzw., auch der Vater) eine große Mitschuld an dem Verhalten. Dem Jungen werden keinerlei Grenzen aufgezeigt und er erntet für alles was er tut Verständnis."Er ist halt so, etwas ganz Besonderes…dafür ist er so weit für sein Alter etc…."Dieser Junge war ein paar Mal bei uns zum Spielen…Beim dritten Besuch habe ich mit ihm geschimpft,und ihm klar gemacht, dass es so nicht geht (er hatte Spielzeug zertrümmert). Ich habe ihm deutlich gezeigt, dass ich sein Verhalten total falsch fand dass ich sehr sauer war..und die Mutter gebeten, ihn abzuholen.Und was hat die Mutter getan? Ihn tröstend ihn die Arme genommen!Für mich ist das völlig falsch – spiegelt aber die generelle heutige Mentalität wider, in der den Tätern oftmals mehr Verständnis und Hilfe entegengebracht wird als den Opfern.Liebe Bloggerin: Eventuell sollten Sie Ihrem Sohn einmal beibringen, wie man sich im Kreise der Mitmenschen verhält und dass auch er andere Menschen zu respektieren hat und ihm Grenzen aufzeigen…

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 19:53

    Ja, Sie gehen in die Opferrolle und fordern Verständnis für Ihren Sohn – haben aber gleichzeitig keinerlei Verständnis für die "andere" Seite.Auch bei uns im Freundeskreis gibt es solche"wilden" Kinder; und auch meine Kinder gehören eher zu den Lauten und Wilden. Aaaber, ich habe es nicht akzeptiert, wenn sie mit Sand geworfen oder anderen versucht haben weh zu tun. Dann habe ich Ihnen ganz deutlich die Grenzen aufgezeigt und eine Strafe verhängt- und KEIN Verständnis gehabt….und es hat von Mal zu Mal mehr gefruchtet! Sie machen das jetzt nicht mehr – laut und wild sind sie immer noch, das ist auch gut so..aber sie haben gelernt, die Rechte der anderen Kinder zu akzeptieren – und diese haben ein Recht darauf NICHT gehauen, getreten etc. zu werden.Kinder brauchen Grenzen; alles andere überfordert sie!

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 19:54

    Genua Richtig!

  • Anonym
    18. Mai 2016 at 21:09

    gerade das Beispiel mit dem Sand ist doch perfekt. Andere Eltern müssen Sie aufmerksam machen, was der Sohn anstellt. Und die Reaktion: das ist aber schlimm, dass ich das schon wieder hören muss und der arme Junge auch, der dann weiter mit Sand wirft und sich die Ohren zuhält….statt dass der Junge mal gehindert wird, das zu tun, worüber sich die anderen beschweren. Am besten, bevor andere Sie darauf aufmerksam machen. Zur Not geht man mit dem Kind 2 x, 3 x, 10 x nach Hause, bis er kapiert hat, was er auf dem Spielplatz nicht darf. Aber das würde ihm ja die "Wildheit" austreiben.

  • Anonym
    19. Mai 2016 at 00:34

    Dann ist es wohl auch die Mutter, die dort haut, bzw. ihren wunderbaren Sohn darin bestärkt.

  • bibo59
    19. Mai 2016 at 00:37

    Dann bist auch Du es als Mutter, die dort haut und ihren wunderbaren Sohn darin bestärkt, ein Arschloch zu sein. Ich kenne nette Kinder und Arschlochkinder. die Arschlochkinder haben manchmal Arschlocheltern und manchmal nette Eltern, die ihnen aber nichts entgegensetzen.

  • alu
    19. Mai 2016 at 18:50

    Danke für deinen Kommentar. Wenn du weiter oben liest habe ich diese "Frage" bereits beantwortet: Ich bin nicht frei von Schuld und auch ich lerne ja! Aber ich habe diesen Artikel geschrieben um zu zeigen wie einfach die Schubladen sind und wie schnell das geht. Ich habe im Übrigen noch ein Kind welches sehr ruhig und angepasst ist und kenne daher die andere Seite auch sehr gut. Die Ängste der Mütter von stillen Kindern sind mir also durchaus auch sehr geläufig.

  • alu
    19. Mai 2016 at 18:50

    Danke für deinen Kommentar. Wenn du weiter oben liest habe ich diese "Frage" bereits beantwortet: Ich bin nicht frei von Schuld und auch ich lerne ja! Aber ich habe diesen Artikel geschrieben um zu zeigen wie einfach die Schubladen sind und wie schnell das geht. Ich habe im Übrigen noch ein Kind welches sehr ruhig und angepasst ist und kenne daher die andere Seite auch sehr gut. Die Ängste der Mütter von stillen Kindern sind mir also durchaus auch sehr geläufig.

  • Anonym
    20. Mai 2016 at 11:05

    Dem Ausspruch kann ich nicht zustimmen. Er ist zu voreilig und zu verallgemeinernd meinem Geschmack nach. Wenn ich meine Mutter als "Arschlochmutter" (und das ist sie im Ernst, so unangenehm mir das auch ist) bezeichne, bin ich nicht automatisch auch eine. Weil ich mein Kind nicht vernachlässige, es nicht schlage und es nicht ausbeute, sondern liebe, respektvoll und achtsam behandel und meinen Umgang mit ihm ständig kritisch beäuge, damit es ein fairer Umgang mit hohem pädagogischen Wert bleibt. DAS könnten sich manche Mütter (und Väter) auf die Fahne schreiben. Dann gäbe es auch nicht so viele unzufriedene Kinder, die zu unzufriedenen Menschen heranwachsen müssen…Was den Rest angeht: Ich finde es richtig, Alu, dass du den Mund aufmachst. Wenn ich ehrlich bin, würde ich gerne manchmal solche Mütter von solchen Kindern ansprechen. traue mich aber nie, weil ich sie nicht verprellen möchte oder einen falschen Eindruck von meinen Absichten vermitteln…

  • Anonym
    23. Mai 2016 at 13:58

    >>Fick dich Mami, denn dein Kind ist dafür ein dämlicher Papagei.<<Ob die Mami sich jemals a) dem F-Wort und b) dem dämlichen Papagei stellen sollte überlassen wir dem Orkus der Geschichte.Wissen Sie, Frau mit K1&K2-Kind, um Sie ist es mitnichten besser gestellt wie mit Ihrem Sohn. Ihr Vokabular mag reflexartig sein, aber stellen Sie sich bitte vor, dass es noch andere Menschen -hier Kinder- gibt, die einfach die Schnauze gestrichen voll haben von solchen liebevollen Rüpel wie Ihrer es ist. Nehmen wir 10 Personen, die Ihr Kind für nicht gesellschaftsfähig halten, es ausschließen, weil es die Gruppendynamik immer und immer wieder stört, dann sollten Sie sich als Mutter fragen, wer jetzt der Störenfried ist. Ich bin selber Mutter, aber habe die Größe zu wissen, dass mein Kind auch mal reglementiert werden muss. Das gehört zu einer funktionierenden Gesellschaft dazu. Wenn Sie meinen, dass Ihr Rüpel von allen abgelehnt wird, so hat das seine Gründe. Und diese Gründe sind berechtigt. Steigern Sie sich nicht in Ablehnung hinein, die ergibt sich, weil Ihr Kind kaum bis keine Normen erfahren hat. Auch beklagen Sie sich über die Erzieherinnen und werfen noch ein, dass die ja doch bitte das Potenzial erkennen sollen. Ich sage Ihnen was: NEIn! Die Leute sind nicht geschult um sich ständig um Rüpel zu kümmern und das Potenzial derer auszuloten, sondern sie müssen sich um die Kinder kümmern, die von Rüpeln regelrecht misshandelt werden, die für ihre Brutalität auch noch belohnt werden.Sehen Sie bitte ein, dass jedes Kind individuell ist und vor allem sehen Sie ein, dass Rüpel nicht gerne gesehen sind. Pampern Sie Ihren Sohn weiterhin und zeigen Sie ihm bloß keine Grenzen! Lassen Sie ihn weiterhin andere Kinder mit Sand bewerfen, er soll weiter rumstänkern und sich zum Außenseiter machen. Meinen Segen haben Sie, aber beschweren Sie sich nicht, wenn der kleine Despot nicht zu Geburtstagen eingeladen wird. Auf sowas kann man verzichten.Es ist Ihre Aufgabe das Kind zu erziehen. Scheint nur marginal zu geschehen, so sehr Sie Ihr Kind auch lieben, tätscheln, relativieren und in Watte packen. Ihr Kind ist ein Tyrann der keine Grenzen kennt. Egal wie Sie toben, das F-Wort benutzen und besorgte Mütter in Misskredit bringen.

  • Luise
    26. Mai 2016 at 07:09

    Abgerichteter Papagei und Rotzlöffel ist nun auch nicht gerader viel besser. Wenn du von anderen Müttern möchtest, dass sie deinen Sohn mit deinen Augen sehen, dann mach das doch selbst auch bei den anderen Kindern.

  • Anonym
    18. Juli 2016 at 21:47

    "Wilde Jungs (überhaupt Jungs) passen heutzutage oft nicht mehr wirklich ins System. Was man früher vermutlich als normales Jungsverhalten betrachtet hat, gilt heute als unangemessen. "Findest du andere Treten und Beißen denn angemessen? Als ob Jungs nur gewalttätig sein können. Ich bin es leid, dass nur gewalttätige Jungs in den Augen Vieler "echte Jungs" sind.

  • Unknown
    5. August 2016 at 08:40

    Danke, danke, danke…sitze grad heulend vor meinem Rechner und fühle mich nun nicht mehr so allein. Mein Sohn ist auch so ein "A-kind". In der Kita soll er sogar schon die Gruppe wechseln, weil er immer so wild ist und dort viele kleinere Kinder sind. Er geht sehr liebevoll mit den Kindern um, kann aber seine Kraft oft nicht einschätzen. Für ihn bedeutet der Wechsel eine Trennung von seiner Zwillingsschwester. Auch wenn ich das Kita-Personal verstehen kann, macht mich die Ausgrenzung meines Sohnes traurig.Natürlich ist er anstrengender für sein Umfeld, da er nicht angepasst an die Erwartung an ein braves, folgsames Kind ist. Ich sehe aber auch, wie selbstständig,kreativ, fürsorglich und wissbegierig er ist. Er ist wirklich ein großartiger, temperamentvoller Junge.Mein Sohn hat beidseitigen Paukenerguss und reagiert oft unangemessen, weil er fast nichts hört. Das ist sehr frustrierend für ihn udn führt zu Unsicherheit und Aggresion.Alle die hier urteilen: wie gut könnt ihr die Gesamtsituation den einschätzen?Ich habe Zwillinge, die in ihrer Entwicklung nach den gleichen Werten und Grundsätzen begleitet und geführt werden. Es gibt bei uns klare Regeln und Grenzen. Meine Tochter ist ein "braves" Kind. Kinder werden mit unterschiedlichen Temperamenten und Wesenszügen geboren. Überheblichkeit, weil man selber "Glück" hatte, ist wirklich nicht angebracht und hilft auch nicht weiter. Zu behaupten, dass die Verfasserin ihrem Sohn keine Grenzen aufzeigt ist vermessen. Meine Kinder sind knapp 3 Jahre alt und ich bin sicher, dass mein Sohn seine Impulsivität besser zu regulieren lernt.

  • Modeste
    20. August 2016 at 18:33

    Als Mutter eines Kindes, das direkte Aggression schnell als erschreckend empfindet, möchte ich doch zu bedenken geben, dass Kinder wie Ihr Sohn anderen Kindern den Kindergartenalltag und den Aufenthalt auf Spielplätzen zur Hölle machen können. Das möchten Sie doch auch nicht. Wir lieben unsere Kinder alle, aber wir dürfen nicht blind dafür werden, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf Dritte hat. Sie möchten Ihrem Sohn seine Wildheit und Unangepasstheit erhalten, aber das kann doch nicht bedeuten, dass mein Sohn und andere Kinder es klaglos ertragen müssen, mit Sand beworfen zu werden, ihr Spielzeug zerstören oder stehlen zu lassen oder körperlich angegriffen zu werden.(Ein Wort noch zum "Papagei": Mein Sohn nennt ein bestimmtes wildes Kind "impulsiv". Das würden Sie vermutlich auch als angelernt abwerten. Ich habe ihn aber um diese Bezeichnung gebeten, damit er aufhört, dieses Kind als "Scheißkind" zu beschimpfen. Dass die Wut über aggressive Kinder sich irgendwo Bahn bricht, ist doch verständlich.)

  • Kathleen Kubenz
    9. September 2016 at 05:58

    Also, ich möchte hier auch mal was los werden,weil mich so was auftegt und maßlos wütend macht. Ein arschlochkind ist einfach nur ein Erziehungsfehler!Von vorn.Mein Kind (3 jahre )war von Anfang an ein extremes fremdelkind.Jeder der sich damit auskennt weiß was das heißt. Jegliche Annäherung war tabu. Um ihm selbst an Oma und Opa zu "gewöhnen "hat Monate gedauert und hat ihn und uns viel abfehrlangt! Damals hat es mich schon aufgeregt und in den fingern gejuckt, wenn jemand Feigling, Angsthase oder schisser gesagt hat. Dieser Kommentar kamen meist von sogenannten arschlocheltern. Sie haben ja schließlich ein "normales "kind. Das lebhaft ist. Jegliche Erklärung scheiterte. Dann kam der Kindergarten! Horror jeden Tag. Für das Kind und uns! Trennungsangst vom feinsten. Wir haben ein jahr "geübt "geredet, berühigt,bestätigt,aufgebaut. Mit Erfolg! Er ging irgendwann ohne Gebrüll. Und es machte ihm sogar Spaß!MEIN KIND GING FREIWILLIG MIT ANDEREN KINDERN UND ALLEIN -MEIN MUTTERHERZ WAR MIT STOLZ GEFÜLLT!Aber wie so oft, gibt es Menschen, denen es wahrscheinlich Freude bereitet, andere zu drangsalieren.So auch bei uns.Eskam der tag, k"ich möchte nicht mehr in die Kita, ich werde immer gehauen ".Es folgten endloseGespräche mit den Erziehern und Eltern des Kindes, die sich natürlich keiner Schuld bewusst waren.Es kotzt mich einfach nur an, das ich nichts tun kann. Und nur, weil solchen Kindern regeln und Grenzen fehlen! Treten? Völlig in Ordnung! Hauen? Super, gleich nochmal! Kneifen, kein Problem, tut ja nicht weh! Erwachsene anspucken? Normal, macht man wahrscheinlich zu Haus auch!Versteh ich nicht! Mein Kind macht es nicht, weil wir ihm nebenbei noch ein paar benimmregeln beigebracht haben. Seit wann ist es in Ordnung andere zu schlagen? ?? Egal ob ruhig oder nicht? Als Eltern hat man die verdammte Pflicht! seinen Kindern Respekt vor sich selbst und anderen beizubringen! Ich sehe es nämlich nicht mehr ein, dass mein Sohn, weitere drei jahre mit angst in den Kindergarten geht, nur weil andere der Meinung sind, ihre Kinder dürfen tun und lassen was sie wollen. Ohne konsequenzen fürchten zu müssen. Und ich bin der Meinung, dass ich dann auch das Recht habe solch ein Kind (was für seine Erziehung eigentlich nichts kann) arschlochkind zu nennen. Es gibt nunmal regeln, auch für terrorkinder! Und dann brauchen sich Eltern solcher Kinder auch nicht über anfeindungen wundern. Ich jedenfalls muss mir jetzt wieder etwas einfallen lassen um mein Kind aufzubauen. Wie würde es euch gefallen, wenn euer Kind mit kratzspuren und blauen Flecken nach hause kommt??? Ich finde es furchtbar solche Diskussionen führen zu müssen. Antiautoritär? Man sieht was dabei raus kommen kann. Respekt! Regeln! Und liebe! Passt alles wunderbar zusammen. Mein Kind wird definitiv kein prügelknabe und abreagierventil solcher arschlochkinder!

  • Hannah
    1. Oktober 2016 at 19:05

    Schöner Artikel, aber die Kommentare verstören mich ein wenig…Wenn ein Kind haut und ein anderes gehauen wird, zeige ich immer dem ersten die Grenze, die es verletzt, auf; und tröste das zweite. Dafür spielt es keine Rolle, welches der Kinder meins ist (meins kann beide Rollen;)). Muttis, hört doch mal auf, aufeinander rumzuhacken und tretet mit den Kindern der anderen (mit denen auch) in Beziehung! Wird mein Kind von einem anderen mit Sand beworfen, spreche ich den Verursacher darauf an und kriege damit ein gutes Gefühl für dessen Beweggründe. Dann kommt man auch nicht auf die Idee das Kind über dessen Kopf hinweg als Arschloch zu betiteln…

  • Anonym
    31. Oktober 2016 at 18:13

    Ich stimme diesem Beitrag insoweit zu, als ich es ein absolutes Unding finde, ein Kind als „Arschlochkind“ zu bezeichnen. Wenn ein Kind verhaltensauffällig ist, gilt es, die Gründe dafür in Erfahrung zu bringen und dem Kind so gut es geht zu helfen. Andererseits muss ich allerdings auch sagen, dass ich mich ein Wenig über die in dem Beitrag zum Ausdruck gebrachte Haltung ärgere. Ich habe wirklich nichts gegen unangepasste Kinder. Was aber ein absolutes No-Go ist, ist wenn ein Kind Schwächere drangsaliert. Das hat auch nichts mit „ein Bisschen wild und unangepasst zu tun“. Aus dem Beitrag geht hervor, dass Ihr Kind andere Kinder schubst, schlägt und ihnen die Spielzeuge wegnimmt. So ein Verhalten ist jenseits des Bereiches normaler Unangepasstheit. Es handelt sich schlicht und ergreifend um Gewalt und da hat man als Elternteil entschlossen gegenzusteuern!Hierbei ist ein „Verständnis für Alles“ eben nicht angebracht, sondern klare Regeln und wenn es sein muss, auch scharfe Sanktionen. Für mich liest sich der Artikel wie eine zwar menschlich nachvollziehbare aber dennoch kontraproduktive elterliche Rechtfertigungsstrategie. Dies drückt sich auch darin aus, dass Sie Kinder, die nicht ähnliche Verhaltensauffälligkeiten zeigen wie Ihr eigenes, als „Papageien“ (übrigens ebenso ein Unding wie der Begriff „Arschlochkind“) abwerten. Wenn Sie Ihrem Kind durch Ihre Haltung zeigen, dass Sie sein Fehlverhalten letztlich gutheißen und es in Schutz nehmen, ist es nicht überraschend, dass ihm keine Ergotherapie der Welt helfen kann, sein sozialschädliches Verhalten zu korrigieren. Ein Wenig erinnert mich das an den Pit-Bull-Besitzer, der sogar dann noch sagt „der macht nix, der will doch nur spielen“, wenn sein Hund gerade den Nachbarshund totschüttelt. Übrigens kann ich auch die negative Reaktion der anderen Eltern gut verstehen. Deren Kinder haben nämlich ein RECHT darauf sich angstfrei (!) in der Kita oder auf dem Spielplatz bewegen zu können ohne von Ihrem Sprössling verkloppt zu werden und Sie haben die elterliche PFLICHT dafür zu sorgen, dass Ihr Kind dies respektiert. Wie Sie das tun, liegt in Ihrer Verantwortung und zwar ohne Wenn und Aber.

  • Anonym
    24. Januar 2017 at 10:09

    Interessant, ich bin auf diesen Artikel genau aus einem gegenteiligen Grund gestoßen. Seit der Einschulung hat ein Klassenkamerad unsere Tochter in Angst und Schrecken versetzt. Über ein Jahr lang haben wir haben wir immer wieder mit ihr diskutiert wenn sie aus Angst wieder nicht in die Schule wollte und Nachts nicht schlafen konnte (vor allem vor dem Sportunterricht). Haben versucht ihr Tipps zu geben wie sie ihm aus dem Weg gehen könnte, mit den Eltern gesprochen… Nichts hat etwas genützt.Die Eltern des Jungen und die Klassenlehrerin vertraten die Einstellung das Kinder nunmal verschieden wären, sie hätten eben ein ausdrucksstarkes Kind. Es müsse ja auch Leute geben die neue Wege gehen und Kreativität und Individualität würden ja so unterschätzt heutzutage. Dabei könne die Welt ja gar nicht funktionieren wenn sie nur aus Mitläufern bestünde usw. usw..(Denken die Leute eigentlich wirklich man würde die unterschwellige Arroganz die dahinter steckt nicht bemerken?)Meine Tochter (7) wird so und ähnlich ständig in die "angepasst, altklug, brav, gesellschaftskonform"-Schublade gesteckt. Immer dieser subtile Vorwurf wir hätten unser Kind "Ja ganz schön im Griff". "Freundliche" Kommentare alá: "Ich selbst könnte ja gar nicht damit umgehen, bei so einem lieben Kind bekommt man ja gar nicht mit das es da ist." Oder auch schön: "Also, für mich müssen Kinder ja wild und frei sein. Aber so ist es natürlich viel einfacher." Nach vielen erfolglosen Versuchen unsere Tochter zu motivieren mal für sich einzustehen hat sie mittlerweile ihre eigene Art gefunden sich zu wehren: mit Worten die treffen und Manipulation. Das ist dann natürlich total "Arschloch" und überhaupt nicht cool und kreativ. Ich konnte letztens ehrlich nur hysterisch lachen am Telefon als die Mutter des oben erwähnten "wilden, kreativen" Kindes empört bei mir anrief um mir zu berichten wie hinterhältig meine Tochter ja wäre. Sie hätte mehrmals heimlich einen Buntstift von ihrem Sohn in das Etui eines anderen Kindes gesteckt um ihren Sohn dazu zu bringen auszurasten, damit er wieder Ärger bekommt.Ich habe nur trocken gesagt das ich nichts dagegen tun könne, meine Tochter sei eben ein eher nachdenkliches Kind. Da müsse man halt tolerant sein und sie solle sicherstellen das bei ihrem Sohn die Message auch angekommen ist.

  • Mutter eines "Papageien-Kindes"
    21. März 2017 at 11:34

    Danke "Anonym". Mutter eines Kindes, dessen Haare von einem solchen "unkonventionellen Kind mit starken Willen" abgeflammt wurden und anstatt eine Entschuldigung auch nur diese bezeichnende Mischung aus Selbstmitleid und Schuldumkehr anhören müssen musste.

  • Anonym
    24. März 2017 at 09:42

    Vielen vielen Dank! Ich dachte schon ich bin allein auf der Welt! Mein Sohn ist leider oft deshalb ein A-Kind, weil er sich einfach viel zu lange nicht wehrt. Bis er dann aus lauter Hilflosigkeit und Angst nicht mehr weiter weiß und zuhaut. Klar ist das nicht in Ordnung, aber ist wirklich er das A-Loch, wenn ihn andere Kinder so lange drangsalieren und nicht aufhören, wenn er aufhören schreit? Darf er sich nicht wehren, muss er wirklich alles ertragen und Ängste ausstehen bis die Erzieherinnen dann nach Stunden doch mal was sagen? Ich sage: haltet zu euren Kindern, sie sind toll so wie sie sind, unterstützt sie und zeigt ihnen Wege, wie sie sich wehren können ohne zu hauen. Aber zeigt ihnen immer dass ihr sie lieb habt, auch wenn sie mal ein A-Loch sind. Und an alle die hier gegen diesen Artikel hetzen: eure Kinder sind auch keine Engel, die verstecken es nur einfach besser.

  • Unknown
    10. April 2017 at 08:05

    Letztens saßen wir auf dem Spielplatz und mein Sohn wurde von einem "A*-Kind" mit Sand beschmissen. Die Mutter wollte schon los und ich sah sie kopfschüttelnd an und sie hielt mitten im Satz ungläubig inne. Ja, mein Kind wirkt manchmal eher ruhig (und manchmal nicht), weiß sich aber seiner Haut zu wehren, auch wenn ihr Kind mind 2 Jahre älter war als meins. Sie wirkte wie ein angespannter Bogen und behielt mich und ihr Kind permanent im Auge. Während ich nur kurz aus meinem Buch hochblickte und sie anlächelte. Nach diesem Artikel bin ich gerade gottfroh um meine Reaktion. Das Ergebis vom Spiel? Meiner beschmiss ihn freudestrahlend mit Sand und war zutiefst glücklich, weil er dachte, der große Junge wollte ausgerechnet mit ihm spielen! Und der andere Junge? War zutiefst genervt von dem Zwerg, der sich nicht ärgern ließ und genau wie du schreibst: die Mutter hielt seine Fäuste zurück, als er nicht wusste, wohin mit sich. Ich hoffe, sie hat mein Verhalten nicht als Kritik verstanden, sondern als das Verständnis aufgenommen, dass es sein sollte. Was passiert schon, wenn man mit Sand beschmissen wird? Ich hab abends die Reste aus der Windel gewischt und gut.Alle die ihr die Eltern von A*-Kindern anbrangern: warum genau sind die Verhaltensweisen deren Kinder deren "Schuld", aber dass eure Kinder sich nicht wehren ist "Charaktersache"? Find ich ganz schön doppelmoralisch. Warum dürfen Kinder sowas nicht auch einfach mal unter sich ausmachen – zumindest bis zu gewissen Grenzen (natürlich wünsche ich mir schon, dass ich nicht fremden Kindern erklären muss, warum man nicht weiter auf jemanden einboxt, der schon am Boden liegt). Aber auch, wenn es mal etwas handgreiflicher wird, warum muss denn schon ein Zweijähriger alles friedlich regeln? Versteht mich nicht falsch, ich habe meinem Sohn wohl an die 100x erklärt, dass wir anderen nicht weh tun wollen, weil wir auch nicht wollen, dass uns jemand weh tut und man statt dessen besser y tun kann um x zu erreichen. Aber ich hab auch mal innerlich bis 10 gezählt und Kinder das selbst ausfechten lassen. Ca. die Hälfte aller kleineren Handgemenge hatte sich dann schon erledigt. Ich finde es wundervoll, wie du zu deinem Kind und seinen Besonderheiten stehst, auch wenn es dich selbst an die eigenen Grenzen bringt. Kein Wunder, dass sich dies wunderbare Kind eine solch starke Mutter ausgesucht hat. Dein Verhalten ist ein wunderbares Geschenk an deinen Sohn und ich bewundere dich dafür!

  • Bettina
    10. April 2017 at 08:07

    Coole Reaktion! 🙂 Gratulation zum tollen Kind! 🙂

  • Anonym
    10. April 2017 at 12:57

    Hallo, hier schreibt eine Kinderlose, die jedoch sehr viel Kontakt zu Kindern im Freundeskreis und in der Familie hat.Leider sind wir mit einem so genannten "A…lochkind" gesegnet, nämlich in Form des Nachbarsjungen, 8 Jahre. Ein Kotzbrocken vor dem Herrn. Jeden Tag, wirklich jeden Tag, hat er irgendetwas an unserem neuen Zaun lädiert, schmeißt Müll und Dreck nach unserer Katze und versucht, mit einem selbstgebauten Teleskop aus Stöckern meinen Blumen die Köpfe abzuschlagen. Wir haben mit Engelszungen auf ihn eingeredet, bitte unsere Pflanzen und Tiere in Ruhe zu lassen, haben ihm lang und breit erklärt, dass den Katzen das Bewerfen weh tut und ein einmal abgeschlagener Blumenkopf meist nicht wieder nachwächst. Eis, Bonbons, schöne Wörte. NICHTS hat geholfen. Gespräche mit den Eltern haben nur kurzfristig für Besserung gesorgt. Unsere Nachbarin hat uns angeboten, die lädierten Blumen etc. zu bezahlen. Kaum ist er unbemerkt im Garten der Eltern werden mit Eifer und Präzision sämtliche Tiere und Plfanzen in Nachbarsgärten mit Dreck beschmissen bzw. versucht zu zerstören. Neuerdings wird er sogar verbal ausfällig. Denn andere Nachbarn sehen sich das Ganze nicht so lange und geduldig an und sprechen das Kind darauf an bzw. schimpfen logischerweise.Sollte ich diesen Rotzbengel noch einmal sehen, wie er sich wieder an unserem Zaun zu schaffen, macht: ich schwöre, ich flippe aus. Was ganz wichtig ist: ich habe noch nie gehört oder gesehen, dass die Eltern ihr Kind einmal in die Schranken gewiesen haben. Bei Gesprächen lächeln die uns ins Gesicht: "Hach, ist halt ein Wilder…". Nein, in meinen Augen ein typisches Arschlochkind.

  • Ute
    17. Mai 2017 at 10:57

    Sind leider auch meine Gedanken. „Arschlochkind“ geht gar nicht, klar. Das ist einfach eine Frage des guten Tons. Genausowenig aber „Fick dich“ und beschimpfen der Gegenseite.

    Was den Rest angeht, greift eben das Liebig’sche Minimumprinzip. Einzelne Eigenschaften an einem Menschen können noch so großartig sein, aber wenn er nicht in der Lage ist, Grenzen anderer zu respektieren und seine Aggressionen und Impulse zu zügeln, wird er eben gemieden.

    Mein Vater hatte jahrzehntelang einen Freund aus Schulzeiten, A., der ebenfalls Vater war. Als Kind und Jugendlicher ging A. bei meinen Großeltern wie ein 4. Kind ein und aus.
    Als Jahre später dessen Sohn und mein Cousin erstmals aufeinander trafen, verabschiedete mein Cousin (damals 7) die zwei nach dem allerersten Nachmittag mit den Worten: „Tschüß A.! Aber beim nächsten Mal bring den D. nicht wieder mit!“

    A.s Sohn war von seiner Mutter „antiautoritär“ erzogen worden, was schon wenige Jahre nach seiner Geburt mit zur Trennung der Eltern beitrug, denn der Freund meines Vaters wollte dem Kind durchaus Grenzen setzen, wurde dafür von der Mutter aber nur angebrüllt.

    Bei gemeinsamen Urlauben wurde ich und andere Freundeskinder von A.s Sohn gebissen, getreten und auf jede erdentliche Art traktiert. Der Satansbraten riss uns unser Eis weg, wenn er selber keins haben durfte, zerstörte unser Spielzeug, torpedierte alle Spiele, wollte alles bestimmen, alles haben, alles dürfen. Meiner damals schon krebskranken Mutter warf er permanent Sand in den Strandkorb – die Mutter griff nicht ein. Der Vater wollte, aber das Resultat war nur ein Streit mit der Mutter, die es verhinderte. Also griff mein eigener Vater ein: Er holte mit beiden Händen weit aus und schleuderte seinerseits eine gigantische Ladung Sand auf den Jungen. Dieser bekam das voll in die Augen, Ohren und den Mund. Anschließend brüllte mein Vater den Jungen aus vollem Hals an, dass ihm die nächste Ladung gewiss sei, sollte der Kurze es je wieder wagen, meine Mutter zu nerven oder mir etwas anzutun, etwas wegzunehmen oder mein gemeinsames Spiel mit anderen zu stören. Hustend, spuckend und pathetisch jaulend lief der Junge davon – und hatte seine Lektion gelernt. Die Mutter beschimpfte meine Eltern, betitelte mich als „langweiliges 08/15-Kind“ und brach den Kontakt zu uns ab. Vom Vater, A. allerdings kam ein lakonisch-erleichtertes „Das war leider mal fällig.“

    Damals, 1977, war der Kurze 5 Jahre alt. Die Eltern ließen sich bald darauf scheiden, der Junge wuchs weiterhin bei seiner Mutter auf, die ihm alles, aber auch wirklich _alles_ durchgehen ließ und grundsätzlich die Opfer seines Verhaltens als verständnislose, unempathische Idioten betrachtete. „Regeln? Limits? Dafür ist mein Kind doch viel zu toll!“

    Wie der Junge als Erwachsener klargekommen wäre, weiß ich nicht. Er raste im Altern von 13 Jahren mit seinem Fahrrad ohne nach links oder rechts zu schauen über eine große Kreuzung in der Bonner Innenstadt, wurde von einem Laster erfasst und war auf der Stelle tot. Regeln galten für ihn ja nicht. Auch nicht im Verkehr. Klar, kann man einem Kind vermitteln. Das geht dann aber eben zu Lasten der sozialen Kontakte und auch der eigenen Sicherheit.
    Der Lastwagenfahrer wurde übrigens freigesprochen.

    Inzwischen bin ich selber Mutter zweier „angepasster 08/15-Kinder“. Und auch ich habe schon verboten, bestimmte Kinder zum Geburtstag einzuladen. Wenn die Unversehrtheit der Gäste, des Hauses und vor allem meines eigenen Kindes auf dem Spiel stehen, ist bei mir radikal Schluss mit lustig. Vielleicht weiß ich nicht, was ich dann bei diesem ach so tollen Kind verpasse. Aber ich weiß ganz genau, worauf ich bestens verzichten kann.

  • Sabine
    24. Mai 2017 at 20:15

    Danke für den schönen Text. Man ist wohl doch nicht so alleine auf der Welt.

  • Alu und Konsti
    26. Mai 2017 at 20:05

    Man ist nie allein. lg Alu

  • Anonym
    21. Juni 2017 at 01:13

    Ich musste weinen beim Lesen. Ich kann dich so gut verstehen…. Klar ist es nicht fair den anderen Müttern gegenüber, aber manchmal hab ich auch so einen Hass auf den Rest, wenn mir das Herz zerbricht, weil ich zusehen muss, wie mein Kind leidet, und er mir selber sagt, ich kann dir nicht versprechen, dass ich mich zusammen reißen kann. Ich versuche schulische Veranstaltungen zu vermeiden, weil ich davor und danach Bauchschmerzen habe, immer mein Kind im Blick, im Rücken die Blicke der anderen Mütter, und immer den Wunsch im Kopf, dass er jetzt doch bitte nicht aus der Reihe fällt. Meine größte Angst ist jedoch, dass er nie Freunde findet…. Wir haben grosses Programm unter der Woche, fast jeden Tag Termine, um die Leere zu füllen…..

  • Anonym
    4. Juli 2017 at 22:21

    Ich habe mich in Eurem Artikel in jedem Satz wiedergefunden…
    Mein Sohn ist allen zu wild, zu laut, zu aggressiv zu was auch immer.
    Ja, er schubst, schlägt, tritt, kneift und beisst und flippt richtig aus. Und das nicht nur ein bißchen.
    Und ja, ich habe ihn jedes mal daraufhin gewiesen, was das bei den Kindern auslöst.
    Er selbst ist nach dem „Anfall“ oft traurig und weint, weil, so seine Worte „Oh nein Mama, ich hab das schon wieder gemacht. Ich will das gar nicht. Ich weiß gar nicht, warum ich das mache…“
    Ich kann ihn dann nur in den Arm nehmen und trösten. Mein Weinen hebe ich mir für später auf…
    Und dann kommen die Blicke der anderen Eltern… Nach dem Motto, warum ich nicht schimpfe, er keine Konsequenzen bekommt etc…
    Habe ich alles ausprobiert. Hilft alles nicht!!!!
    Ich gehe mit ungutem Gefühl zum Kindersport, Veranstaltungen etc., weil ich Angst habe, dass er wieder ausflippt.
    Zu Geburtstagen oder zum Spielen am Nachmittag werden wir seit Monaten schon nicht mehr eingeladen.
    Wir unternehmen jetzt immer alleine etwas.
    Und dann gibt es noch die ach so netten Kinder, die genau wissen, dass er so ausflippt und provozieren ihn dazu. Denn im Kindergarten bekommt er natürlich Ärger. Das finden die dann lustig.
    Mir und meiner Familie tut er echt leid, weil er soooo lieb sein kann. Er hat tolle Idee, ist fürsorglich, plietsch, hilfsbereit und soooo vieles mehr.
    Wir versuchen jetzt, denn Kindergarten zu wechseln. Denn im alten Kiga eilt ihm der Ruf voraus.
    Weint ein Kind, gucken alle nach meinem Kind.
    Ich wünsche mir, dass er irgendwann Freunde findet und es schafft seine „Ausflipper“ in den Griff zu bekommen.

  • Anonym
    4. Juli 2017 at 22:40

    Ergänzung zu meine o.g Reaktion

    ….Und liebe Kathleen Koblenz…. (9.9.16)
    Es sind nicht immer Erziehungsfehler!!!!!
    Mein Kind bekommt Grenzen und jedes Mal erklärt, dass das auf keinen Fall in Ordnung war!
    Er ist selbst traurig über sein Verhalten, hat sich in dem Moment leider nicht im Griff.
    Wir versuchen mit Kinderärztin, Psychologen, Ergotherapie herauszufinden, was den Impuls auslöst.
    Und ich habe bestimmt genauso viele schlaflose Nächte wie Sie!!!!

  • Arschlochkind reloaded - Ich bin die Mutter eines Kindes
    13. Juli 2017 at 06:00

    […] bitte“ ohne Erfolg. Ich bin müde und grantig. Es ist 2017, vor einem Jahr ist mein Artikel „Gestatten, ich bin die Mutter eines Arschlochkindes, sagst du.“ erschienen. Seitdem haben mich viele Zuschriften erreicht. Von Bekenntnissen wie „Ich fühle mit […]

  • Du hast uns gezeigt wie voll die Liebe sein kann mein Kind. - grossekoepfe
    20. Juli 2017 at 23:30

    […] Passend dazu: Gestatten, ich bin die Mutter des Kindes, dass Du Arschloch genannt hast […]

  • GretchenGlück
    22. Oktober 2017 at 21:18

    Hi
    Ich kenne so einen Menschen, der als Kind so war wie Dein Sohn. Alle hatten verkannt wie hochsensibel er war und klare Grenzen brauchte um sich zurechtzufinden. Es wurde gesagt, dass er ein Fall für den Psychologen sei und und und…bis dann meine Mutter als seine Tagesmutter in sein Leben trat und ihn „rettete“, indem sie erkannte, wie er tickt und mit ihm umzugehen wusste. Er ist heute Anfang 20, hatte ein 1er Abitur und studiert mit Stipendium im Ausland und bereist die ganze Welt. Er war einfach zu intelligent für den Rest des Kindergartens ( Erzieherinnen mit eingeschlossen) .

  • Birgit
    6. November 2017 at 13:41

    Ja aber leider Arschlochkind bleibt Arschlochkind. Die Eltern haben in der Erziehung versagt und geben dem Umfeld die Schuld dafür. Dem Kind nur erklären, dass Schlagen etc. schlecht ist und was das beim anderen Kind auslöst, ist leider nicht ausreichend und bringt überhaupt nichts! Man muss bei schlechtem Benehmen sofort Konsequenzen folgen lassen: auf dem Spielplatz sagen „wenn Du schlägst, gehen wir sofort nach Hause!“ und wenn er wirklich schlägt, dann sofort ohne Kommentare das Kind packen und nach Hause gehen. Erklären hilft nichts. Nur Anleiten und Grenzen setzen hilft. Eltern die das schaffen, haben keine Arschlochkind. Eltern, die das nicht schaffen, haben Arschlochkinder. Punkt.

  • Caro
    28. Dezember 2017 at 01:13

    Aus tiefstem Herzen danke!

  • Sarah Mathar
    6. Februar 2018 at 23:04

    Meine Liebe, ich habe 4 Kinder(2J, 4J, 6J, 16 J,- bei uns ist immer was los), keines ist ganz ruhig. Ich war geschockt als ich den bescheuerten Artikel las von Wegen! Arschlochkind! WER sagt denn das wir Mütter impulsiver, freier und lebensfroher Kinder es gestatten dass die einzelen da draußen den Maßstab für antiquierte Erziehung setzen. Das Drill und Dressur der eigenen Kinder eigentlich eine Form von psychischer xxx ist, welches Kind bitte möchte denn nicht sich selbst entfalten können? Klar ich finde es gibt auch schöneres , als dass Mein Sohn (6) mit seinen neuen Wörtern aus dem Kiga kommt ( Arschloch, Jollyjeppjepp,Poritzenküsser?). Erst war ich sauer und habe mich gärgert. Wir haben ja auch noch Kleinere…. aber dann haben wir gelacht der Poritzenküsser – Familie gönnen wir das Küssen von Herzen, Jolly… gönnen wir die Party und die Fam. mit den Arschlochwörtern, tja herzliches Beileid ich fühl mit euch… aber es gibt Schlimmeres. Ich liebe meine Kinder und Respektiere nich nur meine sondern verliere auch nicht den Respekt vor anderen. Nach 3 Jahren Einkaufhorror mit 2 turbulenten Jungs und Horden von distanz- und respektlisen Rentnern und anderen Müttern, meine Liebe auf Bruderschaft ? Ich überlege mir in Intervallen die passenden Rückantworten und je öfter ich das mache, desto besser klappt es, beim Essen gehen zu Primetime ( wir nehmen Zero Rücksicht und gehen mit 3 auch ins Feine…) wir machen alles Kinder können nur mit und mit lernen was geht und was nicht, wenn sie aktiv lernen, aber mit Menschlicher Achtung vor ihrem Kindlichen selbst. Fühl dich gedrückt.
    Liebe Grüsse aus 41844 von Sarah

  • Astrid Fiedler
    13. Juni 2018 at 17:20

    Das kommt mir sehr bekannt vor. Mein Ältester ist ein kleiner Wirbelwind. Er bewirft Kinder mit Sand oder Spielzeug auf dem Spielplatz. Oder er will jemanden schubsen. An sich ist er sehr schüchtern und ich glaube, dass er damit seine Unsicherheit überspielt. Er braucht viel Aufmerksamkeit und er ist so wie er ist. Ich nehme ihn so wie er ist. Er bekommt aber auch seine Grenzen gesetzt. Zudem möchte ich, dass er glücklich ist und sich nicht verbiegen lässt, nur damit er akzeptiert wird.

  • Maria Eva
    27. Juni 2018 at 12:38

    Hey, das bin ich wahrscheinlich auch, aber ich habe Prioritäten und die höchste dabei ist das Leben meines Kindes. Kinder müssen weder gesellschaftsfähig noch ruhig sein. Kinder haben die Zeit zum Leben,testen und laut zu sein. Das müssen sie sogar um sich uneingeschränkt zu entwickeln. Was die breite Masse als A********kind bezeichnet sind bei mir gut entwickelte, selbstbewusste Menschen. Und mir ist es egal was andere darüber denken, so lange ich es gut rechtfertigen kann. Mein Sohn ist laut, impulsiv und voller Energie. Das ist gut so. Er lebt, steckt mitten in der trotzphase und weiß oft selbst nicht was er gerade fühlt und warum. Wir als Eltern sind nicht dafür da unsere Kinder einzuschränken, sondern sie zu großartigen Wesen entwickeln zu lassen und ihnen in allen verschiedenen Entwicklungsphasen beizustehen. Mein Sohn soll später seine Emotionen wahrnehmen können und dazu muss er jetzt testen dürfen. Das Problem der anderen ist nicht meins 🙂
    Vielen Dank für deinen Text 🙂

  • KK
    13. August 2018 at 14:50

    Doch, ich kenne AK von AEltern. Es sind aber nicht die, die mal nicht wissen, wohin mit Kraft oder dem Frust. Sondern die, die gelernt haben, nach außen super freundlich und brav zu sein, aber hintenrum alles was anders ist ausgrenzen und lästern. Mir graut vor den Erwachsenen, die da schon zu sehen sind…dann lieber ein offener und ehrlicher Schubser.
    Ich kann aber auch Eltern verstehen, die sich meinem Sohn ( der seinem Frust oft nur mit Hilfe gewachsen ist) nicht gewachsen fühlen. Besonders wenn sie selbst das von ihren Kindern nicht gewohnt sind, das Grenzen erst nach ewiger Diskussion akzeptiert werden…und ich habe ehrlich schon Rabauken nicht eingeladen, weil auch leisere Kinder eingeladen waren, die sonst zu kurz gekommen wären. Die durften dann mal extra kommen, wenn ich dafür den Nerv hatte, noch so einen hier zu haben. Auch meine Resourcen sind endlich…
    An den Grenzen (vor allem der anderen) muss mein Sohn trotzdem mit und manchmal auch gegen uns arbeiten. Der Mensch ist keine Insel. Und es wird besser…es dauert nur länger. Halt nicht hundert Mal, eher tausend Mal, bis etwas klappt…

  • Adi
    20. August 2018 at 11:19

    Vielen Dank für den Lacher, liebe Alu. Du schreibst mir aus der Seele. Es ist nicht immer einfach mit ihnen, jedoch das Schönste was es gibt auf der Welt. Sie brauchen unsere Liebe und Unterstützung. Die anderen „Super-Power-Perfect-Mamis“ reden sowieso. Lass sie reden und geniesse Deine Kids.
    Auf unsere Kinder!

  • mrs.knaeck
    20. August 2018 at 12:34

    Wow! Ich habe gerade kurz heulen müssen. Einfach aus Erleichterung dass anderen auch so etwas passiert und aus Erleichterung weil die Selbstzweifel ein wenig schwinden…

    Mir ist nämlich folgendes passiert, was meinen Kopf echt Karussell fahren lässt…

    Gestern saß ich mit einer sehr sehr lieben Freundin abends in einem Restaurant. Ich hatte mir Zeit genommen und den kindfreien Abend schon ein bisschen herbeigesehnt. Wir wohnen nicht direkt in der Nähe und trafen uns deshalb recht mittig. Tja und manchmal passieren dann Dinge die kann man selbst kaum glauben. Meine Freundin stand kurz auf und ich hörte so den Menschen um mich rum zu und genoß den Abend als doch tatsächlich eine Gruppe von 4 Müttern am Tisch hinter mir anfing ziemlich hässliche Dinge über mein Kind zu reden. Zuerst dachte ich noch dass ich mich vielleicht verhört habe aber 1 Detail passte zum nächsten und als ich mich leicht nach hinten drehte erkannte ich auch eine der Mütter.
    In mir brach innerhalb von Sekunden ein kleiner Krieg aus, sag ich jetzt was oder halte ich einfach meine Klappe und „genieße“ das Schauspiel derer die wohl nichts besseres zu tun haben als über eine Familie zu reden, die sie nicht kennen und über die sie sich auch sicher kein Urteil erlauben können (man muss dazu sagen, dass mein Kind erst 3 Monate dort in den Kindergarten geht). Ich hab mich dann entschieden was zu sagen. Ich drehte mich also um, nachdem eine der Mütter meinte dass mein Sohn einfach nur schlecht erzogen sei und sagte „Danke!“. Sie war verdutzt und ich schob hinterher dass ich die Mutter sei.
    Ich weiss nicht ob ihr euch vorstellen könnt, was in dem Moment da in einem vorgeht. Klar, es ist bekannt dass in Dörfern getratscht wird aber da sitzt du über 20 km weit von Zuhause in einem Restaurant und dann passiert genau sowas? Von Anmaßungen dass das Kind einfach zu lange in der Einrichtung ist über man macht 3 Kreuze wenn der mal nicht mehr kommt… Ich frag mich wirklich was aus der Menschheit geworden ist. Gehts noch? Was soll das? Warum redet man so über einen 3 Jährigen? Und warum hat man an einem Abend mit Freundinnen kein anderes Thema?
    Zum Hintergrund kann ich sagen dass mein Sohn in der Tat ein wenig mehr PS zu haben scheint. Er ist aktiv und wissbegierig und will die Welt am liebsten innerhalb von einem Tag entdecken. Ja, er ist ungeduldig und trotzt und fordert die Erzieherinnen im Kindergarten sicher richtig, aber was zum Teufel gibt jemandem das Recht darüber zu urteilen? Wer macht hier Normen und warum darf ein Kind nicht 8 Stunden in den Kindergarten gehen, wenn Mama und Papa beide arbeiten? Ich hab mir überlegt diese mir bekannte Mutter mal anzuschreiben und zu fragen ob sie mir da vielleicht gerne noch mehr Details persönlich ins Gesicht sagen möchte. Ich bin aber davon abgekommen.
    Ich finde es nur einfach traurig. Traurig was Menschen mit Menschen tun und traurig dass es schon in der Kindheit anfängt. Leistungsdruck und Normdenken regiert selbst schon die ländlichsten Gegenden.
    Und natürlich frage ich mich auch, warum genau mir das passieren muss. Warum dieser Zufall? Soll ich was daraus lernen? Oder soll ich gar die Erziehungsmethode überdenken?

  • Jani
    22. August 2018 at 17:30

    Ich habe eine Vorstellung was du (Alu) meinst. Mein 1. Geborener mittlerweile 10 Jahre, war allen zu ruhig. Außer seiner Familie und anderen Kindern, zu den er stets höflich, aber zurückhaltend war. Er ließ/lässt sich immer schnell einschüchtern, hat daher eine Art Opferstatus, gerade dann wenn er auf Kinder trifft, bei denen wirklich Gewalt etc. Zuhause dominiert, ist er ein willkommenes Opfer. So wie ich DAMALS. Er hatte auch seine Böcke mit 2 Jahren. Egal was man machte er folgte ein nicht und trug man ihn, haute er um sich und brüllte, sodass alle gafften, einige kommentierten gar :“der brauch welche aufn Arsch!“ – wär es doch bloß so einfach!!!! Mein 2. wird bald 3 Jahre, ist ein echter Wildfang wenn auch freundlich, aber manchmal hab ich das Gefühl ein kleines Äffchen zu haben. Eigentlich hört er ganz gut, ist ein echter Mitmachbär, in Gegensatz zu Nr. 1 der vorzugsweise schon immer am Liebsten baute,bastelte etc … Daran ist bei meinen 2. gar nicht zu denken. Manchmal ist er aufgedreht und albern, wenn er sich langweilt, z.B. beim Einkaufen und wirft mir dann was entgegen. Alle sind empört, „wie verzogen das Kind ist“ … Heute wird so was halt eingegliedert, als ADS/ADHS/Asperger, aber ich glaube die Gesellschaft fordert zu viel und ist sich gleichzeitig in nichts wirklich einig. Wie man es macht, es ist verkehrt. LG Jani

  • Anonym
    11. September 2018 at 08:49

    Im Kindergarten war meine Tichter eher ruhig. Wurde von 3Jungs in euner Ecke festgehalten, den Mund zugehalten und hat echt fiese Ängste durchgestanden. In der Schule 1.Schuljahr wurde viel Stillarbeit an Solchen LÜKkästen gemacht, die meiner Tichter schon immer schwer fielen und die sie nie von alleine machen wollte. Und fragen wurde mit drohendem Blick zurückgewiesen. So traute sie sich dann auch nicht zu fragen, wenn sie mit einem Symbol nicht writerkam. Nach dem ersten Halbjahr meinte die Lehrerin: Ihre Tochter ist zu langsam, sie denkt langsamer als die anderen, das sieht aus wie ADS. Denken Sie mal darüber nach, es gibt dafür ja Medizin. Ich war soooo geschockt. War im Unterricht dabei, wie sie auf dem Stuhl vor den Kindern saß, während die Lütten Stillarbeit machten. Immer wenn ein Kind kam wurde es mit strafendem Blick und Finger an den Mund psssst zurück zum Platz geschickt. Als meine Tochter nicht weiter kam, sagte ich ihr, jetzt gehst du zu deiner Lehrrin und fragst sie. Sie wollte nicht, weil man nicht aufstehen darf. Ich hab sie dann ermuntert, dich hinzugehen und zu fragen. Die Lehrerin schaute sich das Symbol an und erklärte, dass sie das such nicht zuordnen könne 😳 und mein Kind solle einfach das nächste Symbol versuchen. Wäre ich nun nicht dabei gewesen, glaube ich meiner Tochter, weil ich es mit den anderen Kindern genauso gesehen habe, dass Fragen nicht erwünscht ist und das im 1.Schuljahr. Und nun ist sie in der Vierten Klasse und wir haben einen echten Horror in der Schullaufbahn erlebt, weil mein Kind nicht genug Zeit hat zu verstehen. Und weil die Lehrer entweder überfordert oder schon in Bequemlichkeit abgetaucht sind. Es bleibt einfach keine Zeit für genug Wiederholungen und Vertiefung. Ein echter Skandal. Und dass dann Kinder ausradten zu hause schreien, weil der Druck zu hich ist und sie kein Erfolgserlebnis haben ist verständlich. Mrine Tochter ist wie dein Sohn lebendig, wild, tieffühlend und impulsiv. Sie ist aber auch sehr hilfsbereit, hilft jüngeren und stellt sich vor sie, wenn jemand ärgert. Und trotzdem wird sie zu Geburtstagen nie eingeladen, weil bei 20 Kindern gerade für sie kein Platz mehr war. Das ist sehr verletztend für sie und für mich.

  • IB
    21. September 2018 at 22:18

    Ich bin die Mutter einer „Papagei“ Tochter , sie war im Kindergarten häufig mal ein Opfer von einem „Arschlochkind“ . Einmal brach er ihr die Nase , er trat ihr mit seinem Winterstiefel ins Gesicht . Konsequenzen gabs natürlich nicht , er konnte doch nichts dafür , er war ja nicht in der Lage , seine Wut zu kontrollieren ! In deinem Beitrag hörst du dich irgendwie beleidigt an , nimmst es den Menschen übel , die euch meiden . Erwartest du wirklich , dass ihr mit offenen Armen empfangen werdet ?! Meine Tochter ist mittlerweile ein Teenager , sie ist weiterhin ein friedvolles und ruhiges Kind , lässt sich aber nicht mehr mobben , das habe ich ihr beigebracht , es hat ein paar Jahre gedauert , aber es hat gefruchtet . Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn , sie nimmt auch gerne andere Kinder in den Schutz , die gemobbt werden . Du solltest dich und deinen Sohn nicht als Opfer sehen , vielleicht wusstest du noch nicht , aber was man sähet , das erntet man . Übrigens , ich habe noch nie ein Kind als Arschlochkind bezeichnet , noch nicht mal in meinen Gedanken . Alles Gute für dich und deinen Sohn !

  • Christina 72
    26. September 2018 at 10:59

    Als Nicht-Mutter und früheres „stilles, braves! Kind (ja, ich kann mich sehr wohl noch an meine Kindheit erinnern) kann man manchmal nur den Kopf schütteln.

    Ja – Kinder sind unterschiedlich, die einen lauter, die anderen leiser. Und auch ein JA dazu, dass Kinder laut sein dürfen und sich austesten wollen. Aber bei einigen heißt das ja, ihr eigenes Kind darf wirklich alles, auch brutal gegen andere vorgehen, hauen und schlagen (er/sie ist ja soooo wild, lustisch lustisch), mit Sand schmeißen (er/sie kann sich nicht ausdrücken, der/die Arme) und die anderen schön unterdrücken, verängstigen und tyrannisieren (tja, Pech gehabt, wärst du halt auch so wild).

    „“Zero Rücksichtnahme““ hat jemand geschrieben? Nun gut, wie wäre es denn, wenn denn mal alle so denken.
    So nach dem Motto – ich war auch ein wildes, lustiges Kinderl, wieso sollte ich mich als alte Säckin umgewöhnen. Also „“““Zero Rücksichtnahme“““““ – auch im Alter. Die Kinderlein nebenan sind müde, wollen ins Bettchen?
    Schnurz und piepe, wieso Rücksicht, ist doch nur was für Spieser, Heavy Metall Time ist angesagt. Schlafen sollen sie, wenn sie tot sind. Schule und Kindergarten beginnen früh, tja, schade, Pech gehabt! Ich will Mucke und das sofort!

    Gut, das ist jetzt mega-übertrieben. Aber andersherum – wieso sollte irgendjemand Rücksicht nehmen. Und wann sollte man lernen, Rücksicht auf andere zu üben, wenn nicht als Kind. Natürlich lassen sich Kinder nicht immer „ruhigstellen“ , aber „Zero Rücksichtnahme“ ist einfach nur daneben.

    Im übrgigen, den Eingangstext empfinde ich, wie einige andere hier auch bemerkten, schon sehr selbstmitleidig.
    Frage: Wo ist das Mitleid mit den Opfern? Die, die geschlagen werden, deren Spielzeug zerstört wird, die vielleicht Angst haben, gerade wegen der „Wildfänge“ in den Kindergarten oder die Schule zu gehen?
    Ich sehe da überhaupt kein Mitgefühl, keine Spur Verstehens, dass Mütter, deren Kinder Angst haben, keinen Bock darauf haben, sich in die Schläger einzufühlen.
    Und nein, es hilft auch nicht, immer wieder zu betonen, dass Kind 2,3 oder 4 ja auch ruhig ist und teilweise vom „Wilden Hosenmatz“ auch verprügelt, an den Haaren gezogen und geärgert wird.

    Es ist im Übrigen auch erstaunlich, dass gerade das „milde, ruhige“ Kind ein Mädchen ist, während der „wilde, ungezwungene“ natürlich männlichen Geschlechtes ist.
    Denn auch in der modernsten Familie hat ein Mäderl gefälligst ruhig zu sein und ausgleichend auf das „starke“ Geschlecht einzuwirken 😉
    Zumindest kommt es mir so vor. Ich hätte, würde eines meiner Kinder dem anderen an den Haaren ziehen, eingegriffen.

    PS: (Die Stelle mit dem zerstörten Toaster und dem Kleid ist meine Lieblings-Stelle – die ist ja fast wirklich schon Mittermeier-Like)

  • B
    1. Oktober 2018 at 20:36

    Danke Christina, super Kommentar! Du bist kinderlos aber Du hast hier die gesündeste Einstellung zu dem ganzen Thema! Du triffst es auf den Punkt! Hier wird Rücksichtslosigkeit relativiert und nur das eigene soooo tolle Kind in Schutz genommen, das ja leider leider von sich aus seine Aggressionen nicht in den Griff bekommt. Das man Frustrationstoleranz und Umgang mit Aggressionen mit den KIndern einüben muss, kommt diesen Eltern wohl überhaupt nicht in den Sinn. Denn Kinder lernen ja von ganz allein und sie wollen frei frei frei sein und diese Freiheit beinhaltet wohl auch, dass sie ungestraft andere Kinder schlagen, beissen, treten und mit Sand bewerfen dürfen, denn heja das ist doch voll LUSTIG !!! Mei, was für ein kreatives tolles Kind! Und so wild und temperamentvoll! Da wird bestimmt ein Klaus Kinski draus…..Da könnt ich nur noch k….!

  • Alu und Konsti
    1. Oktober 2018 at 21:26

    Liebe Brigitte,

    kotz doch bitte woanders hin und nicht auf unseren Blog. Wir haben sehr wohl das Verhalten reflektiert, schade, dass diese Reflektion wohl einen wunden Punkt bei Dir getroffen hat. Mit freundlichen Grüßen Alu

  • Christina 72
    2. Oktober 2018 at 08:42

    —————-Liebe Brigitte, kotz doch bitte woanders hin und nicht auf unseren Blog. Wir haben sehr wohl das Verhalten reflektiert, schade, dass diese Reflektion wohl einen wunden Punkt bei Dir getroffen hat. Mit freundlichen Grüßen Alu

    Mehr davon auf: grossekoepfe.de – Ihre und Seine Sicht
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    Ich zitiere mal Euren letzten Eintag, Ihr lest hier ja anscheinend doch noch mit.

    Schade, dass Ihr die Fragen nach den Opfern immer noch nicht beantwortet. Ja – B hat hier sehr hart geschrieben, aber im Endeffekt und aus Sicht eines Opfers hat sie Recht. Und leider sehe ich, im Gegensatz zu den Inhalt Eures letzten Kommentars, keinerlei „Selbst-Reflektion“ bei Euch.

    Nun gut, wollen wir mal nicht hoffen, dass es irgendwann mal ein „“Opfer““ gibt, das es mit der Opferhaltung nicht ganz so nimmt, wie erhofft, und den „lustigen und wilden Kinder“ dermaßen Paroli bietet, dass die „lustigen und wilden“ KInder die nächsten 3 Wochen den eingeschluckten Sand aushusten und die blauen Flecke, die sie von den Opfern erhalten haben, erst langsam verblassen.

  • Alu und Konsti
    3. Oktober 2018 at 20:59

    Liebe Brigitte,

    welche genauen Fragen nach Opfern? Ich glaube wirklich du hast unsere Reihe dazu leider nicht verstanden. Es geht mir darum immer wieder zu betonen, dass es SOLCHE und auch SOLCHE Kinder nicht gibt, nicht geben kann! Nur darum geht es und darüber schreiben wir auch immer wieder! grüße Alu

  • Christina72
    4. Oktober 2018 at 09:26

    Ich habe nach den Opfern der Sandschmeiß oder anderen Aktionen gefragt. Was tut Ihr für sie, wie behandelt ihr die Kinder, die angegriffen worden sind?

    Geht Ihr auf Sie zu, erklärt Ihr ihnen zumindest, warum sie angegriffen worden sind? Oder verhaltet Ihr euch so, wie in vielen Kommentaren von ruhigen „Papageien-Kinder“ Eltern berichtet worden ist – nämlich gar nicht oder nur mit verdrehten Augen und Aufstöhnen, weil sich schon wieder einer beschwert?

    Ja, ich weiß, das ist anscheinend nicht der Sinn des Blockes gewesen – aber – wenn man schon öffentlich schreibt, muss man auch mal mit kritischen Nachfragen rechnen

  • Alu und Konsti
    4. Oktober 2018 at 12:26

    Hallo Christina,
    Was genau sollte ich Ihnen erklären? Das alle Kinder gleich sind, das kein Kind ein Engel ist? Das es normal ist auch mal wütend oder laut zu sein? Du glaubst also daran, dass es schuldige Kinder gibt. Ich nicht. Daher erkläre ich gar nichts. Das Einzige was ich der Mutter die laut mit anderen Müttern über mein Kind gesprochen hat erklärt habe ist: „Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein“
    grüße Alu

  • Christina72
    4. Oktober 2018 at 13:24

    Ich habe gefragt, was Ihr den Opfern selber sagt, wenn sie aus heiteren Himmel und unschuldig der „Wut“ Eures Kindes ausgesetzt worden sind und danach entsetzt und weinend im Sand sitzen.

    Nicht der bösen „Läster-Muddi“ die so böse über Euren Sohn spricht!!!

    Vielleicht kann man das per Block oder Internet einfach nicht verständlich rüberbringen, seufz.

    Aber andererseits – „schuldige Kinder, schluchz, wein“.

    Ja – wenn Ihr das so haben wollt, in diesem Fall ist Eurer Kind der „Schuldige“ er schmeißt ja mit Sand auf total unbeteiligte Kinder. Also würde ich mir, als ehemaliges stilles Kind, von Euch wünschen, dass Ihr zu den beschmissenen, gehauenen Kinder geht und mit Ihnen redet. Und gegebenenfalls wäre eine Entschuldigung auch nicht ganz schlecht.

    Was würdet Ihr den machen, wenn sich mal einer wehrt und zurückschlägt. Und das nicht nur mit Worten, sondern richtig deftig. Und die Mutter würde dann zu Euch sagen, „tja, Pech, der hat jetzt mal den zweiten Stein geworfen, nachem Eurer Kind den ersten gepfeffert hat“.

  • Alu und Konsti
    4. Oktober 2018 at 22:47

    Hallo Christina,
    würde ein Kind sowas tun, dann bin ich erstmal dafür, dass die Kinder dies untereinander klären und würde es später eingreifen. In Bezug auf die beschriebene Situation haben Kind und ich versucht die Situation zur klären.

  • Claudia
    16. Oktober 2018 at 21:03

    Wow! Haben alle Eltern, deren Kinder nicht auf andere einschlagen und mit Gegenständen werfen, demzufolge abgerichtete Papageien?
    Auf geht’s! Bringen wir unseren Kindern bei, wild loszuprügeln und Dinge auf andere zu werfen. Das macht die Erziehungsarbeit erheblich einfacher! Wir müssen nämlich nicht mehr unseren Verstand einschalten, sondern nur noch eine passende Beleidigung für das Kind finden, was mit Platzwunde am Kopf in der Notaufnahme sitzt.

  • Alu und Konsti
    16. Oktober 2018 at 21:33

    Liebe Claudia,

    es tut mir leid, dass der Artikel anscheinend bei Dir etwas triggert. Wir schreiben polarisierend über das Thema da wir daran glauben, dass es eigentlich keine Bezeichnungen dieser Art geben sollte. Alles Gute für Euch Alu

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